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Der Stein des Todes

[01.06.2005] Geologen entdeckten einen mysteriösen Stein, der die Inschrift "Die Chinesische Kommunistische Partei stirbt" trägt. Der Stein ist 270 Mill. Jahre alt. Geologen der Akademie der Wissenschaften bestätigten nach eingehender Untersuchung, dass die Inschrift nicht künstlich ist, es ist eine außergewöhnliche Erscheinung. Über 100 Medien der KP berichteten bisher über den Stein. Aber


Der Stein des Anstosses

niemand wagte es, das letzte Wort zu erwähnen: "STIRBT"

Der Überseeausgabe des KP-Propagandaorgans "Peoples Daily" zufolge ist der Stein aus dem Zhangbu-Tal im Kreis Pingtang, Provinz Guizhou. Dieses Tal ist voller seltsamer Steine und Pflanzen. Die Landschaft ist einmalig. Da das Tal aber schwer zu erreichen ist, blieb es der Öffentlichkeit lange verborgen. Erst als 2002 eine Photoausstellung das Tal zum Gegenstand hatte, wurde es berühmt. Ironischerweise entdeckte der örtliche Ex-Parteisekretär Wang Guofu den Stein 2003. Sogleich kamen Geologen zur Untersuchung. Ihnen zufolge befand sich der Stein an einem Abhang links zum Fluß im Tal. Er war nach der Entdeckung in zwei Teile gespalten, nachdem er entdeckt wurde. Jedes Teil ist ungefähr sieben Meter lang, drei Meter hoch und wiegt mehr als hundert Tonnen. Darin befinden sich sechs Schriftzeichen, mit oben genannter Aussage. Jedes Schriftzeichen ist einen Quadratmeter groß. Die Striche der Schriftzeichen sind gerade und deutlich, und erscheinen auf natürliche Weise eingraviert.

Drei Monate später kam eine 15-köpfige Untersuchungskommission der chinesischen Akademie der Wissenschaften und begann eine genaue Untersuchung des Steins, wobei man das Alter ermittelte. Die Gravierung stammt aus der Permaperiode des Paläozoikums. Man fand keine Spuren künstlicher Bearbeitung. Damals wurde das Ergebnis von allen Medien groß aufgemacht. Dennoch vermied man das letzte, entscheidende Wort : stirbt. Aber diejenigen, denen es gelang, das Original zu sehen, meinten z.B. sarkastisch:" Der Stein ist reaktionär, ich schlage vor, den Stein zu verhaften, zu foltern, und eine öffentliche Selbstkritik und eine Umerziehung zu verlangen."

Andere bezogen sich auf die Endzeit der verschiedenen Dynastien:" Alles ist vom Himmel arrangiert. Diese Art von Dingen passierten in jeder Dynastie." Oder wiederum andere lobten augenzwinkernd:" Der Stein wagt, die Wahrheit zu sagen, wirklich bewundernswerter Mut..."

Im unendlichen Kosmos, der grenzenlose Geheimnisse birgt, ist schier alles möglich. In unseren gigantischen Raum-Zeit-Dimensionen kann die Natur immer das Passendste schaffen. Das ( scheinbar )Unerwartete geschah diesmal in einem abgelegenen Tal in Guizhou.
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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de