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Sandwich tötet koreanischen Botschaftsrat[06.08.2007] Peking - Whang Joung-il, 52, ein Botschaftsrat für politische Angelegenheiten im Range eines Ministers bei der südkoreanischen Botschaft in Peking starb durch eine Verkettung zweier VR-China-typischer Umstände. Erst aß er ein durch irgendetwas verseuchtes Sandwich, das er in einem Laden nahe bei der Botschaft gekauft hatte.
Daraufhin bekam er stechende Bauchschmerzen und Durchfall. Als er am nächsten Morgen um 8:30 zum (bislang!) bei Ausländern beliebten Krankenhaus im Chaoyang-Distrikt gefahren wurde, bekam er eine Ringerlösung gegen mögliche Austrocknung des Körpers injiziert. Daraufhin bekam er akute Atemnot und starb an Ort und Stelle.
Da ein Angehöriger der koreanischen Botschaft dabei war, konnte der Tod nicht vertuscht werden, und die chinesische Polizei und Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums beschlagnahmten die verbliebene Ringerlösung. Die koreanische Botschaft glaubt, bei der injizierten Ringerlösung handelte es sich um eine Fälschung oder sie war kontaminiert. China ist berühmt für unzählige gefälschte Medikamente, denen eine gigantische Anzahl Chinesen zum Opfer fällt. Immer mehr dieser Medikamente werden jetzt über dunkle Kanäle in den Westen geleitet. Beispielsweise taucht immer öfter gefälschtes Blut für Blutransfusionen auf. Diesesmal hat es einen Westler erwischt. 625 Seitenaufrufe
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