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Der Kongress tanzt - zum letzten Mal

[21.10.2007] Der Kongress schläft, und auf der Straße davor waren überall Polizisten mit und ohne Uniform. Eine Chinesin, die in Japan lebt, kehrte am 13. nach China zurück, wollte am 16. den Platz des Himmlischen Friedens besichtigen, jedoch konnte sie nicht auf den Platz kommen. Alle Haupteingänge dorthin wurden von der Polizei blockiert und es gab mehr Polizisten als Touristen.

Auf der Straße waren überall Polizisten mit und ohne Uniform. Eine Chinesin, die in Japan lebt, kehrte am 13. nach China zurück, wollte am 16. den Platz des Himmlischen Friedens besichtigen, jedoch konnte sie gar nicht in den Platz reinkommen. Alle Haupteingängen dorthin wurden von der Polizei blockiert und es gab mehr Polizisten als Touristen.
Diese Chinesin berichtete Journalisten, dass sie am 16. auch zum Platz des Himmlischen Friedens gegangen war. Sie sah einige Menschen bei Zhong Nan Hai (der Sitz der Zentralregierung) appellieren und von der Polizei festgenommen wurden. Am 17. sah sie auf dem Platz des Himmlischen Friedens gar keine Appelierer mehr, sondern nur die Menschen, die die Appelierer abhalten und ihre Wagens aus ganz China. Jede Region in China muss die Verantwortung tragen, wenn Leute aus ihren Regionen nach Peking zum Petitionsbüro gehen, deshalb gibt es in Peking Wagen samt Besatzung, die aus jeder Region dorthin geschickt werden, um diese Beschwerdeführer festzunehmen. Laut Befehl der Regierung wird den Verantwortlichen gekündigt, wenn die Bürger aus ihren Regionen während des Kongresses zum Petitionsamt nach Peking gingen.

Wie Herr Li, ein Pekinger Bürger, berichtet, beteiligen sich unzählige Polizisten und Spezialeinheiten in Peking an der Aktion auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Vor dem Regierungsgebäude in Peking sind auch Zivilpolizisten zu sehen. Vor den Wohnungen aller wichtigen Menschenrechtler in Peking stehen Polizisten. Viele davon sind verschwunden, manche wurden eingesperrt und manche wurden aus Peking vertrieben.

Einige Bekannte der in Japan lebenden Chinesin wurden von ihr eingeladen, jedoch stehen sie unter Überwachung und konnten die Wohnung nicht verlassen.

Laut Presseinformation gibt es 2,237 „Vertreter des Volkes“ beim Kongress und 82.40000 Polizisten zum Schutz des Kongresses.
Während des Kongresses gingen einige Chinesen zum Platz des Himmlischen Friedens und verbrannten sich selbst. Einige warfen sich in den Fluss des Goldenden Wassers. Das hat die Regierung beunruhigt. Am 17. Oktober gab die Regierung Befehl, dass Pekinger Bürger nicht an die Leute Zimmer vermieten, die zum Petitionsamt der Regierung gehen. Sonst würde man 15 Tage in Haft genommen.

Frau Zhang aus Shanghai, die zum Petitionsamt gehen wollte, übernachtet zur Zeit in einem privaten Hotel. Die Sicherheitsleute sollen zum Hotel kommen, um Leute wie sie zu finden, so hörte sie. Sie sah auf der Straße, dass besonders viele Wagen aus der Provinz Liaoning da waren, die Appelierer suchen. Sie wollen nicht erkannt werden und manche haben deshalb das Schild „Liao“, das die Herkunft des Wagens andeutet, weg genommen. Manche drangen einfach in die Wohnungen der Pekinger Bürger, um Appelierer zu suchen.

Ein Analytiker aus Peking meinte, dass es keinen Erfolg bringen würde, wenn die Beschwerdenden mit Selbstverbrennung und Selbstmord gegen die Regierung protestieren. Der Grund: Auf dem Platz des Himmlischen Friedens gibt es für jeden Menschen einen Polizisten, der ihn überwacht. Wenn die Polizei sieht, dass jemand nicht wie ein Tourist aussieht, wird ihm gefolgt. Auf dem zentralen Platz des Platz des Himmlischen Friedens werden die Taschen solcher Menschen mindestens drei Mal kontrolliert.

Er fügt hinzu: „Wenn ein Appelierer etwas macht, werden ihn etliche Polizisten umzingeln. Wenn man schreit, wird der Hals zugedrückt, sodass man nicht schreien kann. Gleichzeitig fahren die Polizeiautos dorthin, und ganz schnell wird man festgenommen, bevor die Touristen in der Nähe etwas bemerken.“

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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de