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Die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei

[12.04.2005] TEIL V

5. Kommentar: Die gegenseitige Ausnutzung von Jiang Zemin und der KP Chinas, um Falun Gong zu verfolgen



09-03-05 17:33



VON: DA JI YUAN




Vorwort



Frau Zhang Fuzhen, etwa 38 Jahre alt, arbeitete im Xianhe Park der Stadt Pingdu in der Provinz Shandong. Im November 2000 ging sie nach Beijing, um ein Bittgesuch für Falun Gong einzureichen. Danach wurde sie entführt. Es wurde berichtet: „Die Polizei zog Frau Zhang die Kleidung aus und rasierte ihr den Kopf. Sie folterten und demütigten sie. Sie wurde mit ausgestreckten Gliedmaßen an ein Bett gefesselt, auf dem sie sich auch erleichtern musste. Dann injizierten sie ihr unbekannte, giftige Drogen. Sofort verspürte Frau Zhang unerträgliche Schmerzen. Sie begann sich heftig zur Wehr zur setzen und starb unter starken Schmerzen. Die Beamten des Büro 610 waren die ganze Zeit anwesend und beobachteten den Todeskampf von Frau Zhang.. [1]



Frau Yang Lirong, 34 Jahre alt, wohnhaft in der Beimen Straße in Dingzhou, Provinz Hebei. Weil Frau Yang Falun Gong praktizierte, wurden ihre Familienangehörigen oft von der Polizei beleidigt und bedroht, beispielsweise mit der Kündigung des Arbeitsplatzes. Der Ehemann von Frau Yang ist Fahrer bei der Vermessungsbehörde. Das Ehepaar hat einen 10-jährigen Sohn. Am Abend des 8. Februar 2002 war die Polizei erneut bei Frau Yangs Familie. Die wiederholten Androhungen der Polizei übten einen so starken Druck auf Frau Yangs Ehemann aus, dass er am frühen Morgen des darauf folgenden Tages die Abwesenheit seiner Eltern nutzte und seine Frau erwürgte. Danach meldete er die Tat der Polizei, die daraufhin in die Wohnung kam, um eine Autopsie an der Leiche vornehmen zu lassen. Einige ihrer inneren Organe wurden entnommen, wobei hellrotes Blut herausfloss. Eine Person des Polizeireviers in Dingzhou sagte: „Es war keine Autopsie an einer Toten sondern an einer Lebendigen.„ [2]



Im Wanjia Arbeitslager der Provinz Heilongjiang wurden einer im sechsten bzw. siebten Monat schwangeren Frau die Hände mit einem Seil gefesselt, das dann über eine Rolle auf einem drei Meter hohen Deckenbalken geführt wurde. Mit diesem Seil zogen die Polizisten die Schwangere zuerst hoch, bis ihre Füße nicht mehr den Boden berühren konnten, nur um das Seil plötzlich wieder loszulassen, damit sie hart zu Boden fiel. Auf diese Weise wurde die Frau nicht nur unter unbeschreiblichen Schmerzen bis zur Fehlgeburt gequält, sondern die Polizei zwang noch ihren Ehemann dabei zuzuschauen. [3]



Diese dramatischen und schrecklichen Vorfälle sind den im heutigen modernen China verfolgten Falun Gong-Praktizierenden geschehen und stellen nur einen Bruchteil der unzähligen Fälle der seit fünf Jahren andauernden Verfolgung dar.



Seit der Reform und Öffnung im Jahre 1978 hat sich die KP Chinas vor der internationalen Gemeinschaft um ein positives und offenes Erscheinungsbild bemüht. Aber die Brutalität, die Irrationalität, das Ausmaß und die Grausamkeit der eingesetzten Mittel bei der seit Jahren andauernden Verfolgung von Falun Gong zeigt der internationalen Gemeinschaft ihr wahres Gesicht. Die Verfolgung von Falun Gong ist der größte Schandfleck der KPC bezüglich der Menschenrechte. Viele Menschen denken, dass das niedrige geistige Niveau der Polizei an den Menschenrechtsverletzungen schuld sei und dass die KP Chinas selbst Fortschritte gemacht hätte. Doch die von höchsten Ebenen bis nach unten systematisch durchorganisierte Verfolgung von Falun Gong, deren Spuren überall in China zu finden sind, hat diese Illusion vollständig beseitigt. Viele Menschen machen sich Gedanken, warum diese brutale und absurde Verfolgung in China geschehen kann; warum die Menschen, gerade einmal zwanzig Jahre nach dem Ende der Kulturrevolution, nachdem das Chaos beseitigt und die Ordnung wiederhergestellt wurde, heute wieder in einen Teufelskreis geraten; warum Falun Gong, dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind und das in mehr als 60 Ländern verbreitet ist, nur in China verfolgt wird, und in welcher Beziehung Jiang Zemin und die KP Chinas hinsichtlich dieser Verfolgung zueinander stehen.




Jiang Zemin verfügt weder über besondere Fähigkeiten noch ist er ein edler Mensch. Wenn ihn die KP Chinas - eine präzise funktionierende Gewaltmaschinerie, die auf Mord und Lüge basiert - nicht unterstützt hätte, wäre er kaum in der Lage gewesen, diesen Völkermord durchzusetzen, von dem nicht nur China sondern auch andere Länder betroffen sind. Andererseits, hätte es diesen Diktator Jiang Zemin, der niemals zuhört und nur seinen eigenen Willen kennt, nicht gegeben, hätte es die KP Chinas unter dem allgemeinen Klima der Öffnung und der Anpassung an die moderne Welt nicht erreichen können, der historischen Strömung auf diese Weise entgegen zu wirken. Gerade weil Jiang Zemin und die KPC miteinander in Resonanz schwingen, - sowie der Ruf eines Bergsteigers den Schnee zum Schwingen bringt und zur Lawine führt- haben sie sich wechselseitig benutzt, um diese bösartige Verfolgung so vollständig zu entfalten.



I. Die ähnliche Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte verursacht die gleiche Furcht vor Krisen



Jiang Zemin wurde im Jahre 1926 geboren. So wie die KP Chinas, die dem Volk ihre blutige Entwicklungsgeschichte verbarg, hatte auch Jiang Zemin der KP und dem chinesischen Volk seine Geschichte als Landesverräter verheimlicht.



Als Jiang 17 Jahre alt war, hatte der weltweite Kampf gegen den Faschismus bereits seinen Höhepunkt erreicht. Während viele patriotische Jugendliche an die Front gingen, um gegen Japan zu kämpfen und China zu verteidigen, ging Jiang Zemin zur Zentraluniversität um zu studieren. Diese wurde 1942 in Nanjing durch das Regime von Wang Jingwei gegründet, einem Landesverräter, der von der japanischen Regierung unterstützt wurde. Jiangs Wahl lag darin begründet, dass Jiang Zemins leiblicher Vater, Jiang Shijun, ein hoher Beamter der Anti-China-Propagandaabteilung der japanischen Besatzungsarmee in der Provinz Jiangsu war. Jiang Zemins Vater war also ein echter Landesverräter.



Was den Landesverrat betrifft, sind Jiang Zemin und die KP Chinas wie aus einer Form gegossen. Sie sind völlig gefühllos gegenüber dem chinesischen Volk und töten es nach Belieben.



Nachdem die KPC den Bürgerkrieg (1945-1948) gewonnen hatte, wollte Jiang Zemin der KP beitreten, um Ansehen und Macht zu gewinnen. Er behauptete deshalb, dass er von seinem Onkel, Jiang Shangqing, adoptiert wurde, der in seiner Jugend der KPC beigetreten war und später von Banditen erschossen wurde. Mit Hilfe dieser Beziehungen wurde er innerhalb von wenigen Jahren vom Abteilungsleiter zum stellvertretenden Minister des Ministeriums der Elektroindustrie befördert. Doch nicht wegen seinen Fähigkeiten, sondern weil er sich einschmeichelte und seine Beziehung ausnutzte. Nachdem er später Generalsekretär der KP in Schanghai wurde, tat er alles, um den großen Persönlichkeiten in der KP wie Li Xiannian [4] und Chen Yun [5] zu schmeicheln, wenn diese jedes Jahr das Frühlingsfest in Schanghai verbrachten. Einmal wartete er einige Stunden im tiefen Schnee, nur weil er Li Xianmin eine Geburtstagstorte schenken wollte.



Das Massaker am 4. Juni 1989 stellte dann einen Wendepunkt für Jiang Zemin dar. Mit harten Maßnahmen unterdrückte er die Zeitung „Weltwirtschaft Rundschau„ in Schanghai, die Reformen unterstützte und stellte Wan Li, den vorwiegend demokratisch denkenden Vorsitzenden des Volkskongresses in Schanghai unter Hausarrest, so dass er nicht nach Beijing fahren konnte. Jiang hatte das Massaker am 4. Juni 1989 unterstützt und wurde deshalb Generalsekretär der KP Chinas. Bereits vor dem Massaker schickte er schon heimlich Briefe an Deng Xiaoping und schlug vor, entschlossen sofort Maßnahmen einzuleiten, sonst ginge die KP Chinas und das Land zugrunde. Unter dem Vorwand dass die Stabilität oberste Priorität habe, hatte Jiang in den letzten 15 Jahren alle Andersdenkenden und selbstständigen Glaubensgruppen skrupellos unterdrückt und deren Mitglieder töten lassen.



1991 bestimmten China und Russland zwischen beiden Ländern eine nicht klar definierte Grenze. Jiang Zemin erkannte die Besatzung durch das russische Zarenreich und der früheren Sowjetunion an und akzeptierte sämtliche unfairen Vereinbarungen im so genannten Aihui Abkommen. Er hatte dadurch mehr als 1.000.000 Quadratkilometer chinesisches Land an Russland abgetreten.



Betrachten wir einmal Jiang Zemins Lebenslauf. Als erster Sohn eines Landesverräters, hatte er sich fälschlicherweise als Waisenkind eines revolutionären Märtyrers ausgegeben und hat so das „Betrügen„, die zweite Grundeigenschaft der KPC (siehe 2. Kommentar), in die Tat umgesetzt. Später unterstützte Jiang das Massaker vom 4. Juni 1989 und unterdrückte die Demokraten und die Gläubigen. So praktizierte er das „Ausrotten„, die achte Grundeigenschaft der KPC (siehe 2. Kommentar). Als Fernostabteilung der Kommunistischen Internationalen hörte die KP Chinas in allen Angelegenheiten auf Russland. Jiang Zemin trat chinesischen Boden an Russland ab und setzte so das „Verraten„ der KP um.



Sowohl Jiang Zemin als auch die KPC haben eine schändliche Entwicklungsgeschichte hinter sich, was dazu führt, dass beide unter großer Angst vor Machtverlust leiden.



II. Sowohl Jiang Zemin als auch die KP Chinas fürchten sich vor Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht




Die Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung wurde mit dem Blut von über 100 Millionen Menschen geschrieben. Fast in jedem kommunistischen Land hat es, wie in der Stalin-Ära, „die Beseitigung der Konterrevolutionäre„ gegeben. Es kam nicht nur einmal vor, dass mehrere Millionen unschuldiger Menschen willkürlich getötet wurden. In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts löste sich die Sowjetunion auf und Osteuropa erfuhr gewaltige Veränderungen. Das kommunistische Lager verlor über Nacht mehr als die Hälfte seines Machtbereichs. Die KP Chinas zog daraus die Erkenntnis, dass die Beendigung der Unterdrückung und eine Gewährung freien Denkens und Redens mit Selbstmord gleichzusetzen sei. Wenn alle frei reden könnten, wie könnten die blutigen Untaten dann verborgen bleiben? Wie könnte sie ihre betrügerische Ideologie rechtfertigen? Würde die Unterdrückung beendet, hätte das Volk, von der Angst befreit, nicht den Mut, sich für eine andere Lebensart und einen anderen Glauben als den an die KP zu entscheiden? Welche soziale Grundlage hätte dann die Existenz der KP noch?



Ganz gleich, wie die KP Chinas sich auch äußerlich wandelte, einen Grundsatz findet man bei ihr unverändert: Sie wird niemals aufhören, das Volk zu betrügen und sie wird fortfahren, das Volk zu unterdrücken, soweit es nur geht. Diesem Grundsatz der KP entspricht auch Jiang Zemin, als er nach den Studentenprotesten am 4. Juni 1989 in seiner extremen Angst ausrief: „Alle Faktoren, die zur Instabilität führen könnten, müssen im Keim erstickt werden!„



Gerade zu jener Zeit tauchte in China Falun Gong auf. Zunächst wurde Falun Gong von vielen für eine Art Qigong [6] mit einem sehr guten Heileffekt gehalten, doch allmählich wurde erkannt, dass der Kern von Falun Gong nicht die fünf einfachen Übungen sind, sondern die Lehre der Wahrhaftigkeit, der Barmherzigkeit und der Nachsicht, welche dazu anleitet, wie man sich der Tugend zuwendet.



(1) Die Lehre von Falun Gong gründet sich auf Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, die Kommunistische Partei praktiziert Falschheit, Bösartigkeit und Kampf



Falun Gong lehrt die Wahrhaftigkeit; das beinhaltet Wahres zu sagen und zu tun. Die KPC hingegen hat immer nur gelogen, um die Menschen einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Würden alle anfangen, das Wahre zu sagen, würde die Öffentlichkeit erfahren, dass die KPC erst dadurch wachsen konnte, indem sie sich bei der Sowjetunion eingeschmeichelt hatte, Menschen ermordet und entführt hatte, Opium anbaut hat, geflohen war, als es opportun war, und sie fälschlicherweise von sich behauptet hatte, gegen die japanische Invasion gekämpft zu haben. Die KPC meint: „Nichts Großes kann vollbracht werden ohne zu lügen.„ Nach ihrer Machtübernahme hat die KPC eine politische Kampagne nach der anderen initiiert und sich zahlloser grausamer Verbrechen schuldig gemacht. Die Offenbarung dieser Wahrheiten, würde den sicheren Untergang der KPC bedeuten.




Bei Falun Gong wird Wert auf Barmherzigkeit gelegt. Das beinhaltet, dass man bei zuerst an die anderen denkt und mit ihnen stets gutherzig umgeht. Die KPC hingehen ist stets für brutalen Kampf und gnadenlosen Angriff eingetreten. Lei Feng, der vorbildliche Held der Kommunistischen Partei sagte einmal: „Wir sollen die Feinde gnadenlos behandeln und dabei so kalt sein wie der harte Winter.„ Tatsächlich behandelt die KPC nicht nur ihre Feinde auf diese Weise, sondern auch ihre eigenen Mitglieder. Auch die Gründer der KPC, die hohen Generäle und Kommandeure und sogar der Vorsitzende des Landes wurden gnadenlos verhört, brutal geschlagen und von ihrer eigenen Partei schwer gefoltert. Die Ermordung der Klassenfeinde war noch haarsträubender. Hätte Barmherzigkeit in der Gesellschaft geherrscht, hätten die auf Boshaftigkeit gegründete Gewaltpolitik und die Massenbewegungen der KPC nie stattfinden können.



Im „Kommunistischen Manifest„ heißt es: „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte des Klassenkampfes„ Dieser Satz spiegelt die Sicht der Kommunistischen Partei über die Geschichte und die Welt wider. Falun Gong lehrt, bei Konflikten über die eigenen Fehler nachzudenken. Diese nach innen gerichtete und sich selbst beherrschende Sichtweise steht im krassen Gegensatz zur Philosophie der KPC von Kampf und Angriff.



Der Kampf ist die Hauptmethode, durch die die Kommunistische Partei an die Macht kam und überlebt. Die Kommunistische Partei initiierte immer wieder politische Bewegungen, um einzelne Gruppen zu unterdrücken und sich auf diese Weise wieder zu stärken und ihren revolutionären Kampfgeist wieder zu beleben. Die ständige Wiederholung und Verstärkung von Gewalt und Lügen vertieft die Angst der Menschen. Auf diese Weise konnte die KPC ihre Macht erhalten.



Vom Standpunkt der Ideologie her gesehen steht die Philosophie der Kommunistischen Partei im direkten Gegensatz zu den Prinzipien von Falun Gong.



(2) Der Glaube führt zur Furchtlosigkeit, die KP Chinas hingegen bewahrt ihre politische Macht durch die Ängste der Menschen



Menschen, die wahre Grundsätze erkannt haben, sind furchtlos. Das Christentum wurde nahezu 300 Jahre lang verfolgt. Unzählige Christen wurden enthauptet, verbrannt oder ertränkt und manche wurden sogar als Futter vor die Löwen geworfen, aber die Christen haben trotzdem ihren Glauben nicht aufgegeben. Auch als der Buddhismus in der Geschichte ähnliche Schwierigkeiten durchlief, zeigten seine Gläubigen eine ähnliche Standhaftigkeit.



Eine wichtiges Ziel der Propaganda des Atheismus liegt darin, Menschen glauben zu lassen, dass es kein Himmelreich, keine Hölle, keine gute oder böse Vergeltung gibt, so dass die Menschen nicht mehr vom Gewissen gezügelt werden und nur Ruhm und Genuss als die Wirklichkeit dieser Welt betrachten. So können die Schwächen im menschlichen Naturell gesteuert werden, und Einschüchterung und Verlockung können eingesetzt werden, um die Menschen vollständig zu kontrollieren. Die Menschen mit einem starken Glauben vermögen jedoch Leben und Tod loszulassen. Die Illusionen des Weltlichen lassen sie unbewegt. Sie nehmen die Verlockungen der irdischen Welt und die Bedrohungen für ihr Leben leicht, wodurch die Kommunistische Partei kraftlos wird in ihrem Bestreben, sie zu manipulieren.



(3) Die moralischen Maßstäbe von Falun Gong beschämen die KPC



Seit dem Massaker des 4. Juni 1989 ist die KPC mit ihrer Ideologie am Ende. Im August 1991 brach die Kommunistische Partei der ehemaligen Sowjetunion zusammen, gefolgt von großen Veränderungen in Osteuropa. Dies hat bei der KPC gewaltige Angst und Druck ausgelöst. Die Legitimität ihrer Herrschaft und ihre Überlebensaussichten standen bisher ungekannten Herausforderungen gegenüber, als sie im In- und Ausland auf große Krisen stieß. Zu dieser Zeit konnte die KPC nicht mehr die ursprüngliche Doktrin von Marxismus, Leninismus und Maoismus einsetzen, um ihre Parteianhänger zu vereinen. Deshalb erkaufte sie sich die Treue ihrer Mitglieder durch totale Korruption. Mit anderen Worten: Wer auch immer der Kommunistischen Partei folgte, dem erlaubte sie durch Korruption und Unterschlagungen die persönlichen Vorteile zu erhalten, die Nicht-Mitgliedern versagt waren. Besonders nach der Rundreise Deng Xiaopings in Südchina im Jahre 1992 [7] hat sich die Korruption und Ausbeutung durch Regierungsbeamte im Aktien- und Immobilienmarkt ungehemmt entwickelt. Prostitution und Schmuggelgeschäfte sind weit verbreitet. Pornographie, Glücksspiel und Drogen grassieren in ganz China. Obwohl es vielleicht nicht richtig wäre zu sagen, dass es nicht eine einzige gute Person in der Kommunistischen Partei gibt, hat die allgemeine Öffentlichkeit schon seit langem das Vertrauen in die Anti-Korruptionsbemühungen der Partei verloren und ist der Überzeugung, dass mehr als die Hälfte der mittleren und hohen Regierungsbeamten in Korruption verwickelt sind.



Gleichzeitig sind die moralischen Ansätze der Falun Gong Praktizierenden, die sich an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht orientieren, auf große Zustimmung in der chinesischen Bevölkerung gestoßen. Über einhundert Millionen Menschen wurden von Falun Gong angezogen und haben mit der Übung begonnen. Falun Gong ist wie ein Spiegel, der der KPC ihre eigene Unaufrichtigkeit aufzeigt.



(4) Die KPC ist neidisch auf die Verbreitungs- und Organisationsweise von Falun Gong



Die Art und Weise in der sich Falun Gong verbreitet hat, ist von Mund zu Mund und von Herz zu Herz. Falun Gong ist locker organisiert, jeder kann kommen und gehen wie er möchte. Das ist ein sehr großer Unterschied zu der strengen Organisationsstruktur der KPC. Trotz der strengen Organisation existierten die wöchentlichen bzw. sogar noch häufigeren politischen Studienzirkel und Gruppenaktivitäten lediglich ihrer Form nach. Kaum ein Mitglied der KPC ist mit der Ideologie einverstanden. Im Gegensatz dazu setzen die Falun Gong-Anhänger von sich aus ihre Ideale von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht in die Praxis um. Wegen der guten Wirkung auf die physische und mentale Gesundheit, stieg die Zahl der Falun Gong Praktizierenden exponentiell an. Die Praktizierenden des Falun Gong lernten aus eigenem Antrieb die Schriften ihres Lehrers Li Hongzhi und gaben ihre Lehre unentgeltlich weiter. Innerhalb von nur sieben Jahren stieg die Anzahl der Falun Gong-Übenden von null auf 100 Millionen. Als sie damals morgens ihre Übungen machten, konnte die Begleitmusik zu den Falun Gong-Übungen in fast jedem Park in China gehört werden.



Die Kommunistische Partei behauptete, dass Falun Gong mit der KPC um die Volksmasse kämpfen würde und dass es eine Religion sei. Was Falun Gong in Wirklichkeit den Menschen gebracht hat, ist eine Art Kultur und eine Lebensweise, es ist die Kultur der Vorfahren und die Wurzel der chinesischen Traditionen, die die Chinesen seit langem verloren haben. Jiang Zemin und die Kommunistische Partei haben deshalb so große Angst vor Falun Gong, weil sie wissen, dass sobald diese traditionelle Moral wieder von den Volksmassen akzeptiert wird, es sich so rasch verbreiten würde, dass keine Kraft es mehr aufhalten könnte. Der traditionelle Glaube ist von der KPC seit Jahrzehnten zwanghaft entstellt und vom Volk getrennt worden. Es wäre die Wahl der Geschichte, zur Tradition zurückzukehren. Es wäre der Weg der Rückkehr gewesen, den die Mehrheit des Volkes nach Trübsal und Elend gewählt hätte. Vor solch einer Wahl stehend, hätten die Menschen ohne Zweifel wieder zwischen richtig und falsch unterscheiden können und sich vom Bösen abgewendet. Dies hätte sicherlich auch zur fundamentalen Ablehnung dessen geführt, was die Kommunistische Partei verbreitet hat. Das war wie ein Schlag auf die tödliche Schwäche der KPC. Insbesondere nachdem die Anzahl der Falun Gong Praktizierenden die Anzahl der Mitglieder der Partei in China überstiegen hatte, ist leicht nachzuvollziehen, wie tief die Angst und der Neid der KP geworden war.



In China übt die KPC die totale Kontrolle über jeden Teil der Gesellschaft aus. Auf dem Land gibt es in jedem Dorf eine Ortsgruppe der Kommunistischen Partei; in den Städten gibt es Ortsgruppen der Partei bis in die Verwaltungsbüros der Nachbarschaften hinein. Auch im Militär, in der Regierung und in den Unternehmen gibt es Parteiorganisationen bis in die kleinsten Einheiten hinein. Absolutes Monopol der Macht und der Manipulation gehören zu den wesentlichen Mitteln der KPC, um ihr Regime zu erhalten. In der Verfassung der VR China wird das beschönigend als Festhalten an der Führerschaft der Partei bezeichnet. Offensichtlich waren die Falun Gong Anhänger eher geneigt Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz als Leitlinie zu betrachten. Das war für die KPC nichts anderes als die Führerschaft der Partei abzulehnen, was somit für die Partei absolut inakzeptabel war.



(5) Die KP ist der Meinung, dass Falun Gong theistisch ist und somit die Legitimität ihrer Regierung bedroht



Der tiefe Glaube an Gottheiten ist für die KP sicherlich eine große Herausforderung, da die Basis der Legitimität der KP Regierung eben der so genannte historische Materialismus ist, mit dem ein Paradies in der Menschenwelt errichtet werden soll. Aus diesem Grund sollen die Menschen auf die Avantgarde in der Menschenwelt angewiesen sein, nämlich die Führung der KP. Gleichzeitig ermöglicht der Atheismus der KP, die Moral, das Gute und das Böse beliebig zu interpretieren. Somit gibt es auch keine wirkliche Moral sowie keine Differenzierung zwischen Gutem und Schlechtem mehr. Die Menschen sollen lediglich im Kopf behalten, dass die Partei für immer großartig, glanzvoll und richtig ist.




Der Theismus hat jedoch den Menschen eine Reihe von unveränderlichen Maßstäben zur Beurteilung von Gutem und Bösem gegeben. Ob eine Sache richtig oder falsch ist, ermessen die Falun Gong-Anhänger daran, ob sie den Kriterien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht genügt. Dies stellt offensichtlich auch ein Hindernis dar für die Vereinheitlichung der Gedanken, die die KP durchzusetzen sucht.



Es können noch sehr viele Gründe für die Unterdrückung von Falun Gong aufgezählt werden, doch ist bereits jeder einzelne der oben genannten Punkte für die KP tödlich. Gleichzeitig kann man sagen, dass Jiang Zemin aus denselben Gründen Falun Gong verfolgt.


Jiang Zemin hat seine Karriere durch falsche Angaben in seinem Lebenslauf ermöglicht. Daher ist seine Angst vor der Wahrhaftigkeit nur natürlich. Er erlebte einen kometenhaften Aufstieg durch die Unterdrückung der Volksmassen, also behagt ihm die Barmherzigkeit ebenso wenig. Er bewahrt seine Macht durch innerparteiische Kämpfe und will natürlich auch nichts von Nachsicht wissen.



Wie kleinlich und neidisch Jiang Zemin ist, zeigt sich bereits in Kleinigkeiten. In der Stadt Yuyao in der Provinz Zhejiang gibt es ein „Museum der Hemudu-Ruine„ [8], das als Kulturgut unter Denkmalschutz steht. Früher stand auf dem Schild „Museum der Hemudu-Ruine von Qiao Shi„ [9] geschrieben. Als Jiang Zemin im September 1992 das Museum besuchte und dieses Schild sah, verfinsterte sich seine Miene. Seine Begleiter waren sehr angespannt, denn sie wussten, dass Jiang und Qiao Shi sich nicht mochten und dass Jiang außerdem gerne protzte; wo immer er einen Besuch abstattete, musste seine Widmung hinterlassen werden. Selbst als er die Truppe der Verkehrspolizei in der Stadt Jinan und den Verein der pensionierten Ingenieure in der Stadt Zhengzhou besuchte, musste er seine Widmung hinterlassen. Der Leiter des Museums wagte nicht, gegen die Privilegien des kleinlichen Jiang zu handeln, deshalb wurde das Schild des Museums ausgetauscht. Als es im Mai 1993 nach der Renovierung wieder geöffnet wurde, stand auf dem neuen Schild die Widmung von Jiang.



Von Mao Tse-tung wird berichtet, dass er vier Bände tiefgründiger und gewichtiger Schriften hinterlassen habe. In den Ausgewählten Werken von Deng Xiaoping wird die so genannte Katzentheorie vorgestellt [10], die die Ideologie des Pragmatismus unterstützt. Jiang Zemin dagegen zerbrach sich seinen Kopf und brachte trotzdem nur drei Sätze heraus, die als die „drei Reden„ benannt wurden (laut vorliegenden Informationen stammten sogar diese Sätze ursprünglich von einer anderen Person). Nachdem diese in Buchform gedruckt waren, wurde dieses Buch durch die Organisation des Zentralkomitees Ebene für Ebene verteilt. Die Menschen wurden gezwungen, das Buch zu bestellen und nur dadurch konnte es verkauft werden. Die Parteimitglieder haben nicht den geringsten Respekt vor Jiang, ganz im Gegenteil, überall erzählen sie von Jiangs skandalöser Liaison mit einer Sängerin und dass er vor dem spanischen König seine Haare kämmte. Im Gegensatz dazu ist Li Hongzhi, der Gründer von Falun Gong, zwar nur bürgerlicher Abstammung, doch wenn er einen Vortrag in China hielt, kamen Professoren, Experten und chinesische Studenten aus Übersee dorthin. Zahlreiche Doktoren und diplomierte Akademiker nahmen Flüge von tausenden Kilometern in Kauf, um sich seine Vorträge anzuhören. Herr Li Hongzhi redete oft ganz locker einige Stunden am Stück ohne sich vorbereitet zu haben. Danach wurde seine Rede einfach aufgezeichnet und als Buch veröffentlicht. Dies alles konnte Jiang Zemin, der so neidisch, so eitel und so kleinlich ist, nicht ertragen.



Jiang Zemin führt ein äußerst liederliches und verkommenes Leben, er hat sich beispielsweise ein Privatflugzeug für 900 Millionen Yuan ausgestattet. Beim kleinsten Anlass ließ er die Staatskasse einige Dutzend Milliarden Yuan an seinen Sohn zahlen, damit dieser Geschäfte machen konnte. Er nutzte seine Beziehungen, um alle seine Verwandten und Vertrauenspersonen als hohe Beamte einstellen zu lassen. Er nahm seine Vertrauenspersonen in Schutz, wenn sie Unterschlagungen begingen und setzte dabei alle ihm verfügbaren Mittel ein. Dies erklärt Jiang Zemins große Angst vor der moralischen Kraft von Falun Gong, und er hat noch mehr Angst davor, dass es tatsächlich ein Himmelreich und eine Hölle sowie gute oder böse Vergeltungen gibt, wie es bei Falun Gong erwähnt wird.




Jiang Zemin hielt zwar die höchste Macht der KPC in Händen, es mangelte ihm aber an politischen Erfolgen und Talent. Aus diesem Grund war er stets besorgt, dass er durch den brutalen politischen Kampf innerhalb der KPC gestürzt werden könnte. So war er sehr empfindlich bezüglich seiner zentralen Machtposition. Um Opponenten zu beseitigen und beispielsweise seine politischen Feinde Yang Shangkun und Yang Baiping aus dem Weg zu schaffen, wandte er Intrigen an. Während der 15. Plenartagung der KPC 1997 und der 16. Plenartagung der KPC 2002 zwang Jiang Zemin die Andersdenkenden immer wieder zurückzutreten. Er selbst missachtete allerdings stets die entsprechenden Gesetze und wollte ganz und gar nicht gehen.



Als Jiang Zemin 1989 als Generalsekretär der KP Chinas nach dem Tiananmen-Massaker am 4. Juni eine Pressekonferenz abhielt, stellte ihm ein französischer Journalist eine Frage bezüglich einer Studentin, die wegen des Ereignisses am 4. Juni 1989 auf einen Bauernhof geschickt worden war, wo sie Ziegelsteine schleppen musste. Dort wurde sie von den Bauern mehrfach vergewaltigt. Jiangs Antwort lautete: „Ich weiß nicht, ob das, wovon Sie gesprochen haben, wahr ist. Sie ist eine gewalttätiges Element. Wenn es wahr ist, dann hat sie das auch verdient.„ Während der Kulturrevolution wurde Zhang Zhixin [11] im Gefängnis der KPC mehrfach vergewaltigt und anschließend schnitt man ihr die Kehle durch. Nach Jiangs Logik heißt das vielleicht auch: „Sie hat es verdient.„ Man kann hier schon die perversen und brutalen Charakterzüge von Jiang deutlich erkennen.



Zusammengefasst sind Jiangs trübe Psyche, seine Sucht nach diktatorischer Macht, seine brutalen Charakterzüge und seine Angst vor Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht die Gründe dafür, dass er seinen Vernichtungsfeldzug gegen Falun Gong begonnen hat. Seine Motive hiefür stimmen mit denen der KP im Wesentlichen überein.




III. Wie sich Jiang Zemin und die KP Chinas gegenseitig ausnutzen



Jiang Zemin ist bekannt für seine Prahlerei und Betrügerei in der Politik sowie für seine Inkompetenz und Ignoranz. Obwohl Jiang Zemin Falun Gong unbedingt „vernichten„ wollte, um seinem Zorn Luft zu machen, war er den Falun Gong-Anhängern gegenüber machtlos, da diese in der traditionellen Kultur verwurzelt waren und ein breites Fundament in der Gesellschaft hatten.




Die durch die KPC eingesetzten und durch zahlreiche Kampagnen perfektionierten Mechanismen der Tyrannei waren jedoch in vollem Gange und die KPC plante Falun Gong zu entwurzeln. Jiang Zemin nutzte seine Position als Generalsekretär der KPC und startete persönlich die Unterdrückung von Falun Gong. Die geheime Absprache und Resonanz zwischen Jiang Zemin und der KPC waren in der Wirkung einer Lawine gleich, die vom Rufen eines Bergsteigers ausgelöst wurde.



Noch bevor Jiang Zemin den Befehl zur Unterdrückung von Falun Gong gab, hatte die KP Chinas bereits mit einem Feldzug von Überwachungen, Untersuchungen und Erfindungen von falschen Anschuldigungen begonnen. Die KPC mit ihrem grausamen Sektencharakter hatte aus ihrem bösartigen Instinkt heraus schon gespürt, dass Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht ihre Existenz bedrohen würde. Noch weniger konnte sie es ertragen, dass die Anzahl der Anhänger so schnell wuchs. Deshalb wurden bereits seit 1994 Polizisten bei den Falun Gong-Praktizierenden eingeschleust, die jedoch keine Probleme bei Falun Gong entdecken konnten. Viele dieser Polizisten fingen sogar selbst an, Falun Gong zu üben. 1996 verstieß die Parteizeitung „Guangming Ribao gegen die politische Richtlinie, dass gegenüber Qigong „keine Propaganda, keine Einmischung und keine Holzhammerkritik„ angewandt werden solle und veröffentlichte einen Artikel, der unbegründet die Gedanken von Falun Gong kritisierte. Danach versuchten die Polizei und die Politiker, die sich als Wissenschaftler ausgaben, immer wieder Falun Gong zu stören. Anfang 1997 gab Luo Gan, Sekretär des politischen und juristischen Komitees der Zentralregierung, Anweisungen an die Sicherheitsbehörden, dass sie eine landesweite Untersuchung über Falun Gong machen sollten. Das Ziel war, Anschuldigungen zu finden, um Falun Gong zu verbieten. Doch von allen Stellen kamen Berichte, dass bei Falun Gong kein Problem entdeckt wurde. Im Juli 1998 hatte Luo Gan die Verordnung Nummer 1998/555 zur Aufnahme einer Untersuchung von Falun Gong„ -- durch das erste Sicherheitsamt, welches auch als Amt für politischen Schutz bezeichnet wird, erlassen. Darin wurde Falun Gong als „üble Sekte„ abgestempelt und daraufhin die Sicherheitsbehörden im ganzen Land aufgerufen, eine systematische Untersuchung der „Unterwanderung durch Falun Gong„ zu starten und „Beweise„ zu sammeln. Jedoch wurden keine Beweise entdeckt, die Falun Gong belasten konnten.



Um zuzuschlagen brauchte die KP Chinas als bösartige Organisation noch eine weitere wichtige Person, die diese Unterdrückungsmaschinerie startet. Die Handlung der führenden Personen der KP Chinas spielte dabei eine große Rolle. Als eine einzelne Person konnte ein KP-Oberhaupt gleichzeitig gute und bösartige Eigenschaften in sich tragen. Wählt er das Gute, kann er den bösartigen Geist der KP vorläufig hemmen; wählt er aber das Böse, wird sich die bösartige Natur der KP vollkommen entfalten.



Vor dem Massaker am 4. Juni 1989 stimmte der damalige KP-Generalsekretär Zhao Ziyang gegen die Unterdrückung von Studenten, doch die anderen acht Parteiführer, die in der KP das Sagen hatten, waren dafür. Deng Xiaoping sagte damals: „200.000 Menschen töten um 20 Jahre Stabilität zu erhalten.„ Diese „20 Jahre Stabilität„ bedeuten 20 Jahre Regierung durch die KP. Dies entspricht dem letztendlichen Zweck der diktatorischen Alleinherrschaft der KP und daher akzeptierte die KP auch die Unterdrückung.



Unter den sieben Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des Politbüros war Jiang Zemin der einzige, der unbedingt die Verfolgung von Falun Gong starten wollte. Der Vorwand von Jiang war, dass es um den Untergang der KP und des Landes ginge. Dies traf den empfindlichsten Nerv der KPC und verstärkte ihre Kampfbereitschaft. Die Bewahrung von Jiang Zemins eigener Macht stimmte mit dem Ziel der diktatorischen Alleinherrschaft der KP völlig überein.



Am Abend des 19. Juli 1999 hielt Jiang Zemin eine Sitzung mit KP-Mitgliedern höchsten Ranges ab. Er setzte die Gesetze durch seine Macht außer Kraft und hatte die Mitglieder persönlich auf Linie gebracht. Er persönlich traf die Entscheidung, eine landesweite Unterdrückung zu starten. Im Namen der chinesischen Regierung verbot er Falun Gong in ganz China und täuschte damit die Menschen der Welt. Seitdem setzt die KP alle ihre Kräfte über die von ihr gesteuerte staatliche und politische Macht und ihre Gewaltmaschinerie ein, um die unschuldigen Falun Gong-Anhänger flächendeckend zu verfolgen.



Es ist durchaus denkbar, dass es diese Unterdrückung gar nicht hätte geben können, wenn der Generalsekretär der KP Chinas damals nicht Jiang Zemin, sondern ein anderer gewesen wäre. Aus diesem Blickwinkel betrachtet hat die KP auch Jiang Zemin ausgenutzt.



Andererseits, wenn sich die KP nicht wegen des von ihr verschuldeten Blutvergießens bedroht gefühlt und nicht so eine boshafte und menschenverachtende Natur gehabt hätte, die den allgemeinen Grundsätzen zuwider läuft, hätte sie Falun Gong auch nicht als bedrohlich empfunden. Ohne die allumfassende, in jede Ritze der Gesellschaft eindringende Kontrolle der KP hätte der Unterdrückungswille von Jiang Zemin keine organisatorische, finanzielle, propagandistische, diplomatische und personelle Unterstützung erhalten. Er hätte auch keine Unterstützung von Gefängnissen, Polizei, Sicherheitsbehörden, der Armee, den so genannten Religionen, der Wissenschaft, den so genannten demokratischen Parteien, der Gewerkschaft, der Komitees des kommunistischen Jugendverbandes und der Frauenverbände bekommen. Von diesem Gesichtspunkt her gesehen hat Jiang Zemin die KP ausgenutzt.



IV. Wie Jiang Zemin sich der KPC bediente, um Falun Gong zu verfolgen



Jiang Zemin wendete ein Organisationsprinzip der KP an, nämlich: alle Partei-Mitglieder folgen dem Zentralkomitee. Außerdem brachte er all die Staatsorgane, wie z. B. die Armee, die Medien, die Sicherheitsbehörden, die Polizei, die bewaffnete Polizei, die Staatssicherheitsorgane, das juristische System, den Volkskongress, das diplomatische Korps und die pseudoreligiösen Gruppierungen zur Unterdrückung von Falun Gong zum Einsatz. Die Armee, die paramilitärische Polizei und die Polizei waren direkt an der Entführung und Festnahme von Falun Gong-Praktizierenden beteiligt. Die Medien verbreiteten für Jiang Zemin Lügen, um den Ruf von Falun Gong zu ruinieren. Das Staatssicherheitssystem steht Jiang Zemin persönlich zur Verfügung. Es beschafft und sammelt Informationen, erdichtet Verleumdungen und liefert falsche Tatsachen. Um die Menschen im In- und Ausland zu täuschen, haben der Volkskongress und die Justiz den Verbrechen von Jiang Zemin und der KPC das Mäntelchen der Legitimität und Rechtsstaatlichkeit umgehängt. Sie sind das Werkzeug und der Schutzschirm von Jiang Zemin. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Gerichte, die nach dem Gesetz handeln sollten, verstoßen gegen die Gesetze und sind zu Schlagstöcken von Jiang Zemin verkommen. Über diplomatische Kanäle wurden weltweit Lügen verbreitet und ausländische Regierungen, einflussreiche Politiker und Medien mit politischen und wirtschaftlichen Vorteilen angelockt und bestochen, damit sie zur Verfolgung von Falun Gong schweigen.



Auf einer Arbeitssitzung des Zentralkomitees der KPC zur Besprechung der Planung für die Auslöschung von Falun Gong im Jahre 1999 behauptete Jiang Zemin: „Ich glaube nicht, dass die kommunistische Partei Falun Gong nicht besiegen kann.„ Das hatte den Willen der KP, Falun Gong zu beseitigen, noch verstärkt. In dem Gesamtplan sollten die sogenannten drei großen Richtlinien durchgeführt werden, nämlich „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, und vernichtet sie physisch!„. Nach diesem Plan begann eine landesweite Unterdrückungskampagne.




(1) Informationssperre durch die Medien



Die Anweisung „Zerstört ihren Ruf!„ wird von den unter der absoluten Kontrolle der KP Chinas stehenden Medien durchgeführt. Am 22. Juli 1999, also drei Tage nach der ersten Verhaftungswelle, begannen die von der KP Chinas gesteuerten Medien mit der landesweiten, flächendeckenden Propaganda gegen Falun Gong. Nehmen wir ein Beispiel von CCTV (China Central Television) in Beijing: Im Jahre 1999 zeigte CCTV täglich 7 Stunden aufgezeichnete Sendungen. Sie verdrehten und veränderten die Worte des Gründers von Falun Gong, Li Hongzhi. Dazu kamen noch die Falschinformationen über sogenannte Selbstmorde, Morde und Todesfälle wegen angeblicher Verweigerung ärztlicher Behandlung usw.. Sie schöpften alle ihre Möglichkeiten aus, um Falun Gong und dessen Gründer, durch negative Propaganda zu verleumden.



Eines der bekanntesten Beispiele dafür war ein Satz von Li Hongzhi, den er einmal in der Öffentlichkeit sagte: „Die so genannte Explosion des Erdballs gibt es nicht.„ Die Medien hatten nun das Wort „nicht„ weggelassen, um Falun Gong zu unterstellen, dass es Weltuntergangstheorien verbreite. Das ist jedoch noch nicht alles an Verschlagenheit. So wurden die Verbrechen von Kriminellen den Falun Gong-Praktizierenden untergeschoben, um die Menschen in aller Welt zu täuschen. Zum Beispiel wurde ein von einem Wahnsinnigen namens Fu Yibin in Beijing begangener Mord Falun Gong angehängt. Auch die Tat eines Menschen aus der Provinz Zhejiang, der Bettler vergiftet hatte, sowie andere von Geisteskranken und Mördern begangene Verbrechen wurden den Falun Gong-Praktizierenden untergeschoben. Die Medien schürten dadurch den Hass der Menschen, die die wahren Umstände nicht kannten, so dass die grausame Verfolgung, die vom Volk ursprünglich abgelehnt wurde, als gerechtfertigt angesehen wurde und schließlich sogar Unterstützung fand.



Rund zweitausend Zeitungen, über eintausend Magazine und hunderte von Fernseh- und Radiosendungen, die alle unter der absoluten Kontrolle der KPC stehen, setzten sich diensteifrig in Bewegung und verbreiteten verleumderische Propaganda gegen Falun Gong. Diese verleumderische Propaganda drang wiederum durch die staatlichen Nachrichtenagenturen wie Xinhua, Zhongxin und Zhongtong und durch die im Ausland ansässigen Medien der KPC in andere Länder ein. Statistischen Angaben zufolge hatten die Medien der KPC im Ausland innerhalb von nur einem halben Jahr über 300.000 verleumderische Berichte und Artikel über Falun Gong inner- sowie außerhalb Chinas veröffentlicht, wodurch das gesunde Urteilsvermögen vieler Menschen, denen die wirklichen Begebenheiten verborgen blieben, vergiftet wurde.



Außerdem wurden in den chinesischen Botschaften und Konsulaten außerhalb Chinas Magazine, CDs und Broschüren, die zur so genannten „Entlarvung und Kritik an Falun Gong„ dienten, in sehr großer Anzahl ausgelegt. Auf der Webseite des chinesischen Auswärtigen Amtes wurde eine Sonderrubrik eingerichtet, auf der Falun Gong „entlarvt„ und „kritisiert„ wird.




Das ist aber noch nicht alles. Ende 1999 griff Jiang Zemin persönlich ein. Während des „Asia-Pacific Economic Cooperation summit” - des APEC-Gipfeltreffens - in Neuseeland verteilte Jiang Zemin persönlich an ein Dutzend Staatsoberhäupter eine Broschüre der KP Chinas, die Falun Gong verleumdete. Diese ungeschickte und seiner Position nicht entsprechende Handlung wurde in der internationalen Gemeinschaft für lächerlich befunden. In Frankreich verstieß Jiang Zemin erneut gegen die chinesische Verfassung und verurteilte gegenüber ausländischen Medien Falun Gong als „üble Sekte„, um auf diese Weise seinen Ruf zu zerstören.



Dunkle Wolken der Unterdrückung legten sich über das Land und es sah so aus, als ob die Zeit der Kulturrevolution (1966-1976) wiederkehren würde.



Am bösartigsten war die Inszenierung der so genannten Selbstverbrennung im Januar 2001. In geradezu beispielloser Geschwindigkeit wurde diese Inszenierung von der Xinhua Nachrichtenagentur in der ganzen Welt verbreitet. Diese „Selbstverbrennung„ wurde später von mehreren internationalen Organisationen, darunter auch die NGO „International Education and Development Agency„ bei den Vereinten Nationen in Genf, als inszeniert bestätigt. Auf eine Anfrage hin bekannte ein Mitarbeiter, der bei der Produktion dieser Sendung beteiligt war, dass einige Szenen dieser Sendung erst nach dem Ereignis gefilmt wurden. Man kann sich nur wundern, wie diese „Falun Gong Schüler„, die dem Tod furchtlos ins Auge schauten, mit den KPC-Behörden so kooperieren konnten, dass sie einige Szenen der Selbst-Verbrennung noch nachträglich filmen ließen.



Lügen scheuen das Licht. Neben der Erdichtung von Lügen tat die KPC gleichzeitig alles in ihrer Macht stehende, um die wahren Informationen zu verbergen. Sie versucht sämtliche Nachrichten über Falun Gong aus dem Ausland und alle Äußerungen von Falun Gong-Praktizierenden in China zu blockieren. Sie versuchten alle Falun Gong-Bücher und Materialien zu vernichten. Gegen ausländische Medien, die Falun Gong-Praktizierende interviewen wollen, werden drastische Restriktionen verhängt. Sie werden entweder aus China verbannt oder mit Benachteiligungen auf dem Weltmarkt bedroht, sodass sie sich zurückhalten und schweigen.



Gegenüber denjenigen, die versucht haben, wahre Informationen über Falun Gong und die brutale Unterdrückung ins Ausland zu bringen, wendet die KP Chinas ebenfalls drastische Maßnahmen an. Am 19.02.2001 wurde die etwa 60-jährige Frau Li Yanhua aus dem Dorf Dongjiang im Wirtschaftssonderbezirk Nanlou der Stadt Dashiqiao in der Provinz Liaoning von der Polizei entführt, als sie Infomaterialien über die Verfolgung von Falun Gong verteilte. Sie wurde von der Polizei zu Tode geprügelt. Um ihr Verbrechen zu verbergen, behauptete die Polizei, sie sei gestorben, weil sie an Falun Gong festhielt. Allein in der Qinghua-Universität wurden schon mehr als ein Dutzend Dozenten und Studenten zu schweren Haftstrafen verurteilt, weil sie Infomaterialien über Falun Gong verbreitet hatten. Sieben Falun Gong-Anhänger aus der Stadt Chongqing wurden zu schweren Haftstrafen verurteilt, weil sie die Vergewaltigung der Falun Gong-Praktizierenden und Studentin der Chongqing-Universität, Wei Xingyan, durch die Polizei aufgedeckt hatten.



(2) Geldstrafen, Plünderung und Verletzung des Rechts auf Leben



Der Befehl, Falun Gong-Anhänger „finanziell zu ruinieren„ wird vom gesamten Staatsapparat der KP Chinas ausgeführt. In den fünf Jahren der Unterdrückung haben Hunderttausende Falun Gong-Praktizierende zur Einschüchterung Geldstrafen in Höhe von einigen tausend bis zu Zehntausenden von Yuan erhalten. Für diese Geldstrafen gibt es keinerlei rechtliche Grundlage. Die regionalen Verwaltungen, die Arbeitseinheiten und die Polizeireviere dürfen nach Belieben Geldstrafen auferlegen. Die Bestraften erhalten keinerlei rechtliche Schriftstücke als Quittung.



Die Plünderungen von Wohnungen sind schlichtweg Raubüberfälle und dienen gleichzeitig der Einschüchterung. Die Wohnungen von Falun Gong-Anhängern, die weiter auf dem Praktizieren von Falun Gong bestehen, können zu jeder Zeit von der Polizei ausgeraubt werden. Diejenigen, die die Plünderungen durchführen, nehmen Geld und Gegenstände mit. Auf dem Land wird manchmal sogar das Getreide beschlagnahmt, das man zum Überleben braucht. Auch für die beschlagnahmten Gegenstände gibt es keinerlei Quittungen. Meistens eignen sich diejenigen, die das Haus plündern, die Gegenstände selbst an.



Gleichzeitig werden die Falun Gong-Anhänger auch mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht. Bei den Bauern könnte das Ackerland vom Staat zurückgenommen werden. Die KPC lässt ihre Finger noch nicht einmal von den Rentnern. Bei vielen Rentnern wurde die Auszahlung der Rente eingestellt und ihre Wohnungen wurden vom Staat zurückgenommen. Von zahlreichen Falun Gong-Praktizierenden, die Geschäftsleute sind, wurde das Vermögen beschlagnahmt und ihr Bankkonto gesperrt.



Bei der Durchführung dieser Politik wendet die KPC auch die Kollektiv- und Sippenhaftung an. Wenn es in einer Firma Falun Gong-Praktizierende gibt, werden dem Geschäftsführer und den Mitarbeitern die Prämien gestrichen und sie dürfen auch nicht befördert werden. Auf diese Weise wird in der Gesellschaft der Hass gegen Falun Gong-Praktizierende geschürt. Den Familienangehörigen von Falun Gong-Anhängern droht ebenfalls der Verlust des Arbeitsplatzes, ihren Kindern die Schulentlassung und ihre Wohnungen können vom Staat konfisziert werden. All dies dient dazu, Falun Gong-Praktizierende finanziell zu ruinieren und sie auf diese Weise zu zwingen, auf ihren Glauben zu verzichten.



(3) Qualen durch Folter und willkürliches Töten




Der grausamste Befehl von Jiang Zemin, „Vernichtet sie physisch!„, wird grundsätzlich von der Behörde für öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaft und den Volksgerichten ausgeführt. Statistischen Angaben des Minghui-Net zufolge, sind seit dem 20. Juli 1999 mindestens 1143 Todesfälle bestätigt worden, bei denen Falun Gong-Anhänger an der Folge der Folter gestorben waren. Diese Todesfälle wurden in mehr als 30 Provinzen, Autonomiegebieten und unmittelbaren Regierungsstädten dokumentiert. Bis zum 1.10.2004 ereigneten sich die meisten Todesfälle in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit nach in den Provinzen Heilongjiang, Jilin, Liaoning, Hebei, Shandong, Sichuan, Hubei usw. Das jüngste Opfer war erst 10 Monate alt (Meng Hao, der Sohn von Frau Wang Lixuan, einer Falun Gong Praktizierenden des Dorfes Nanhenggou, Gemeinde Xixiasikou, Stadt Yantai, Provinz Shandong) und das älteste 82 Jahre (Herr Yang Yongshou, Falun Gong Praktizierender des zweiten Dorfes der Gemeinde Qingshan, Stadtbezirk Yingshan, Stadt Nanchong, Provinz Sichuan). Unter den Todesopfern sind 51,3% Frauen und 38,8% waren über 50 Jahre alt. Laut inoffiziellen Informationen von Beamten der KP Chinas, geht die wirkliche Anzahl der zu Tode verfolgten Falun Gong-Anhänger jedoch weit über diese Angaben hinaus.



Es wurden unzählige Foltermethoden bei Falun Gong-Praktizierenden angewendet, wie z.B. Prügeln, Auspeitschen, Einsatz elektrischer Folterinstrumente, Gefrieren, Fesseln über eine lange Zeit, Eisenketten an allen Gliedern, Verbrennen mit Feuer oder glühenden Eisen, Aufhängen für sehr lange Zeit, langes Stehen oder Hocken, Durchstechen mit Bambusspitzen oder Eisendraht, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung u.v.m.. Im Oktober 2000 haben die Gefängniswärter im Masanjia-Umerziehungslager 18 weiblichen Falun Gong-Praktizierenden die Kleidung vom Leib gerissen und sie in die Gefängniszellen von männlichen Straftätern geworfen, sodass sie von ihnen nach Belieben gedemütigt und vergewaltigt wurden. Man kann eine endlose Liste dieser grausamen Verbrechen aufstellen.



Eine der Foltermethoden ist beispielsweise der Missbrauch der psychiatrischen Behandlung. Gesunde, geistig völlig normale Falun Gong-Praktizierende werden ohne Rechtsgrundlage in eine Anstalt für Geisteskranke eingesperrt. Sie bekommen Spritzen mit dubiosen nervenzerstörenden Drogen, sodass manche teilweise bzw. am ganzen Körper gelähmt sind und manche das Augenlicht oder das Gehör verloren. Bei anderen sind die Muskeln bzw. Organe verfault. Wiederum andere haben das Gedächtnis teilweise oder ganz verloren und sind schwachsinnig geworden. Bei wiederum anderen wurden die Funktionen der inneren Organe schwer beschädigt und andere wurden in den Wahnsinn getrieben. Manche konnten es nicht durchhalten, als die Drogen zu wirken begannen und starben kurz darauf.



Untersuchungsergebnissen zufolge sind solche Fälle, bei denen Falun Gong-Praktizierende mit der Methode der „Behandlung von Geisteskranken„ verfolgt werden, in rund 23 Provinzen, Städten und autonomen Gebieten verbreitet. Mindestens einhundert Anstalten für Geisteskranke in verschiedenen Provinzen, Städten, Landeskreisen und Bezirken sind an der Verfolgung beteiligt. Von der Anzahl der Fälle und ihrer Verteilung her gesehen, ist die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch Missbrauch von nervenzerstörenden Drogen eine von der oberen bis zur unteren Ebene geplante, systematisch durchgeführte Politik. Es wurden mindestens eintausend geistig normale Falun Gong-Übende zwangsweise in Anstalten für Geisteskranke und Anstalten zum Drogenentzug eingesperrt. Viele von ihnen bekamen Spritzen oder wurden zwangsweise mit mehreren Drogen gleichzeitig behandelt, die das Zentralnervensystem zerstören. Sie wurden auch über eine lange Zeit gefesselt oder mit elektrischen Folterinstrumenten behandelt. Mindestens 15 Falun Gong-Anhänger sind auf diese Weise ums Leben gekommen.




(4) Das „Büro 610„ steht über dem Rechtssystem




Am 7.6.1999 verleumdete Jiang Zemin Falun Gong auf der Sitzung des Politbüros der KP Chinas und stufte die Beseitigung von Falun Gong als einen „politischen Kampf” ein. Er hat Falun Gong als politischen Feind gebrandmarkt, und hetzte so die gesamte Kommunistische Partei Chinas auf. Daraufhin gab er die Order, eine „Führungsgruppe des Zentralkomitees zur Behandlung der Falun Gong-Frage„ zu gründen. Weil diese Gruppe am 10. Juni gegründet wurde, wurde sie offiziell „Büro 610„ genannt. Seitdem ist dieses Büro für alle konkreten Maßnahmen zur Unterdrückung von Falun Gong zuständig und erstreckt sich über alle Regierungsebenen. Das der KPC untergeordnete Komitee für Politik und Recht, die Medien, die Behörde für öffentlichen Sicherheit, die Staatsanwaltschaften, die Volksgerichte und die Behörde der Staatssicherheit, sind alle seine Handlanger. Dem Schein nach ist das „Büro 610„ dem Staatsrat untergeordnet; in Wirklichkeit ist es ein Organ der KP Chinas, das sich außerhalb des Staates und des Regierungssystems befindet. Das „Büro 610„ wird deshalb von keinerlei gesetzlichen Bestimmungen und staatlichen Anordnungen eingeschränkt. Es ist ein Organ mit absolutem Machtanspruch, das über die staatlichen und rechtlichen Systeme hinausgeht und über sämtliche staatliche Mittel verfügen kann. Es ist ein ähnliches Organ wie die Gestapo im Dritten Reich. Nachdem Jiang Zemin den Befehl zur Unterdrückung von Falun Gong gegeben hatte, veröffentlichte die Xinhua - Nachrichtenagentur am 22. Juli 1999 die Rede vom Leiter der Organisationsabteilung der KP Chinas und die Rede vom Leiter des Propagandaministeriums, die Jiang Zemin bei der Verfolgung von Falun Gong offiziell den Rücken stärken. All dies zeigt, dass der abscheuliche Plan von Jiang Zemin die Unterstützung des gesamten Organisationssystems der KP erfährt.



Durch zahlreiche Fälle wurde nachgewiesen, dass die Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte keinerlei Rechte mehr haben, die Fälle, die Falun Gong betreffen, eigenständig zu behandeln, sondern alle der Anweisung des „Büro 610„ folgen mussten. Wenn Familienangehörige von Falun Gong-Praktizierenden, die verhaftet, eingesperrt oder zu Tode gefoltert worden waren, bei den öffentlichen Sicherheitsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten Klage einreichen wollten, bekamen sie zur Antwort, dass das vom „Büro 610„ entschieden werden müsse.



Für die Existenz des „Büro 610„ gibt es keinerlei rechtliche Grundlage. Wenn Anweisungen an die Organe des KP-Systems herausgehen, gibt es deshalb meistens keine schriftliche Mitteilung, sondern alles wird nur mündlich weitergegeben. Außerdem wurde angeordnet, dass alle, die die mündlichen Anweisungen gehört haben, keine Audio- oder Videoaufnahmen machen dürfen, es darf nicht einmal ein schriftliches Protokoll gemacht werden.



Ein temporäres Organ zu gründen ist eben eine Methode der KPC, die in der Vergangenheit schon oft ihre Anwendung fand. Bei allen politischen Kampagnen, die dazu dienten Andersdenkende aus dem Weg zu räumen, wurde die Gewaltpolitik der KP durch solch befristete Einrichtungen im ganzen Land durchgeführt, wie zum Beispiel in der Kulturrevolution durch den Stab des Zentralkomitees der KP zur Durchführung der Kulturrevolution.



In dem langen Prozess der Gewalt- und Terrorherrschaft der KP Chinas wurde mittels Gewalt, Lügen und Informationsblockade der stärkste und bösartigste Staatsterrorismus der Welt systematisch aufgebaut. Dies hat die KP Chinas an die Weltspitze in Sachen Brutalität und Verlogenheit befördert. An Umfang und Grausamkeit der Verfolgungskampagnen findet sich in der Geschichte keines Gleichen. Bei den politischen Bewegungen in der Vergangenheit hat die KP Chinas viele Erfahrungen gesammelt und eine Reihe von systematischen und wirksamen Methoden entwickelt, um die Menschen zu unterdrücken, zu verfolgen und zu töten. Diese Methoden sind grausam, heimtückisch und verlogen. In dem Vorwort genannten Beispiel konnte der Ehemann die Beleidigungen und Bedrohungen der Polizei nicht aushalten und hat seine Frau erwürgt. Dies ist eine erschreckende Folge davon, dass die KPC das Volk durch die Medien betrügt und die menschliche Natur durch politischen Druck, Bedrohungen und falsche Anschuldigungen sowie andere staatsterroristische Maßnahmen verdreht.




V. Jiang Zemin zersetzt die KP Chinas von innen heraus



Jiang Zemin hat das bösartige Wesen der KP ausgenutzt und eine groß angelegte Verfolgung gegen Menschen in China, die sich an Werten wie Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht orientieren, gestartet und zwar nur aufgrund persönlicher Interessen. Der Kampf wurde aufgenommen gegen eine Kraft, die sich dem Guten zuwendet, die vorteilhaft für den Staat und die Gesellschaft ist und keinerlei Schaden bringt. Diese Verfolgung hat nicht nur das Land und das Volk in eine Katastrophe und in sündhafte Verbrechen hineingezogen, sondern sie wird letztendlich die KP selbst von Grund auf zersetzen.



Jiang Zemin benutzt die KPC und wendet alle aus der Geschichte bekannten bösartigen Methoden an, um gegen Falun Gong vorzugehen. Den Gesetzen, der Moral und der menschlichen Natur wird entschieden entgegengewirkt und gerade dies zerstört die Basis für die Regierung eines Staates von Grund auf.



Die Clique um Jiang Zemin setzt alle erdenklichen Geldquellen des Staates ein sowie materielle und personelle Ressourcen, um gegen Falun Gong vorzugehen. Das hat zu einer äußerst großen Belastung für den Staat und die Gesellschaft geführt und die Finanzverwaltung unter großen Druck gesetzt. Die KP Chinas kann diese zum Scheitern verurteilte Verfolgung, nicht mehr lange fortsetzen. Sie lässt sich nur durch Unterschlagung der Ersparnisse des Volkes, Ausgabe von Staatsanleihen und durch Anreize für ausländische Investitionen aufrechterhalten.



Die KPC und Jiang Zemin haben im Rahmen dieser Verfolgung vielfältige hinterlistige und betrügerische Tricks wie auch gewalttätige und brutale Methoden angewandt. Alle von der KPC gesammelten bösartigen Erfahrungen werden bei der Verfolgung von Falun Gong in vollem Maß umgesetzt.


Die KPC und Jiang Zemin haben alle Medien für die Verleumdung von Falun Gong eingesetzt, um die Unterdrückung und Verfolgung zu rechtfertigen. Aber man kann Feuer nicht in Papier einwickeln. Wenn die Lügen letztendlich ans Tageslicht gebracht werden, wenn das wahre Gesicht all dieser Bösartigkeit wegen des Scheiterns der Verfolgung im großen Umfang zum Vorschein kommt, können die verleumderischen Propagandamittel die Menschen nicht mehr täuschen. Dann wird die KPC das Vertrauen der Menschen völlig verlieren.




Am Anfang der Unterdrückung von Falun Gong im Jahre 1999 plante Jiang Zemin, Falun Gong innerhalb von drei Monaten auszulöschen. Die KP Chinas hat jedoch die Kraft von Falun Gong unterschätzt und auch die Kraft von Tradition und Glauben verkannt.



Schon von alters her konnte das Bösartige das Aufrichtige nicht besiegen. Das Bösartige kann das Gute im Herzen der Menschen nicht ausmerzen. Fünf Jahre sind vergangen; Falun Gong bleibt immer noch Falun Gong und hat sich in der ganzen Welt verbreitet. Bei dieser Kraftprobe zwischen Aufrichtigkeit und Boshaftigkeit erlitten Jiang Zemin und die KPC schwere Niederlagen. Ihre niederträchtige, brutale und bösartige Natur ist vollends ans Tageslicht getreten. Jiang Zemin ist heute total in Misskredit geraten und auf große innen- und außenpolitische Probleme gestoßen. Er sieht sich zahlreichen Anzeigen gegenübergestellt, die ihn vor Gericht bringen und ihn für seine Untaten zur Rechenschaft ziehen wollen.



Ursprünglich wollte die KP Chinas ihre Gewaltherrschaft durch diese Unterdrückung festigen, doch schlussendlich ist ihr dies misslungen, ganz im Gegenteil, ihre eigene Energie ist völlig erschöpft. Jetzt ist die KP Chinas schon so heruntergekommen, dass sie nicht mehr zu retten ist. Sie ist wie ein verfaulter und ausgetrockneter Baum und wird auch ohne Wind schon von alleine in sich zusammenfallen. Alle Versuche, die KPC am Leben zu erhalten, stellen sich gegen den Strom der Geschichte. Sie bleiben nicht nur vergeblich, sondern man zerstört dabei auch die eigene Zukunft.




Schlusswort



Der ehemalige Generalsekretär der KPC, Jiang Zemin, ist Urheber und Drahtzieher dieser grausamen Verfolgung. Er hat die Machtposition der KP Chinas, ihre Methoden zur Bestrafung von Menschen und die Mechanismen ihrer politischen Kampagnen umfassend ausgenutzt und diese Verfolgung von Falun Gong initiiert. Er kann sich seiner Verantwortung für diese Verbrechen in der Geschichte nicht entziehen. Ohne die KPC wäre es für Jiang Zemin überhaupt nicht möglich gewesen, diese Verfolgung zu starten und durchzuführen. Die KPC stellt sich bereits seit ihrer Entstehung gegen Aufrichtigkeit und Gutherzigkeit. Sie unterdrückt die Menschen und betrachtet deren Verfolgung als eine ihrer besonderen Fähigkeiten. Die Gedankenkontrolle ist eine Grundlage der totalitären Herrschaft der KP und wird durch ihr Selbstverständnis getragen, dass die ganze Welt unter der Herrschaft einer Partei stehen sollte. Aufgrund ihrer Natur hat die KP Angst vor Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und hegt Hass gegen Falun Gong. Die Verfolgung von Falun Gong ist deshalb zwangsläufig. Bei der Unterdrückung von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, in der die KPC und Jiang Zemin sich gegenseitig ausnutzen, werden das Unwahre, Bösartige, Gewalttätige, Giftige, Boshafte und Korrupte gefördert. Dies hat einen umfassenden Verfall der Moral und die Verschlechterung des gesellschaftlichen Klimas zur Folge und jeder ist tief davon betroffen.



Die KP Chinas und Jiang Zemin nutzen sich gegenseitig aus, was dazu geführt hat, dass ihr Schicksal miteinander verbunden ist. Falun Gong ist dabei, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen. Wenn der Tag kommt, an dem Jiang Zemin verurteilt wird, kann man sich vorstellen, was für ein Schicksal der KPC widerfahren wird.


Die himmlischen Gesetze erlauben es nicht, dass so viele gute Menschen grausam verfolgt werden, die sich an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht orientieren. Das Verbrechen von Jiang Zemin und der KPC wird eine einschneidende und ewige Lektion für die Menschheit sein.




Glossar



[1] Weitere Informationen zu diesem Fall finden Sie unter:


www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/7/23/50560p.html


www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/6/7/48981p.html


[2] Weitere Informationen zu diesem Fall finden Sie unter:


www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/9/25/52796.html


[3] Diesbezügliche Informationen finden Sie auch unter:


(Bericht der Minghui-Webseite vom 15.11.2004, Interview mit Wang Yuzhi, der im Wanjia Arbeitslager mehr als 100 Tage der Folter ausgesetzt war)


search.minghui.org/mh/articles/2004/7/9/79007.html (Chinesisch)


[4] Li Xiannian (1902-1992), ehemaliger Präsident Chinas (1983-1988) und Präsident der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkskongresses (1988-1992).


Er war der Schwiegervater von Jiang Zemin.


[5] Chen Yun (1905-1995), einer der einflussreichsten Führer des kommunistischen Chinas. Chen war jahrzehntelang Mitglied des Ständigen Komitees des Politbüros sowie von 1987 bis 1992 Vorsitzender des Zentralen Beratungskomitees.


[6] Qigong ist allgemein der chinesische Name für Energieübungen. Es gibt viele Qigong-Schulen, die meisten haben ihre Wurzeln in traditionellen spirituellen Lehren. Falun Gong ist eine Form von Qigong.


[7] Im Jahr 1992 reiste Deng Xiaoping, der zwar offiziell keine Macht mehr innehatte, aber immer noch der mächtigste Mann Chinas blieb, in die südchinesische Stadt Shenzhen in der Nähe von Hong Kong und hielt Reden, in denen er sich für eine sozialistische Marktwirtschaft in China aussprach. Dengs Reise wird größtenteils als Wiederbelebung Chinas ökonomischer Reformen betrachtet, die seit dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 ruhten.


[8] Die 7000 Jahre alten und 1973 entdeckten Ruinen der Hemudu-Kultur sind eine wichtige Dorfruine der chinesischen Neu-Steinzeit.


[9] Qiao Shi, ehemaliger Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses Chinas.


[10] Deng Xiaoping sagte einmal: "Es ist gleich, ob eine Katze schwarz oder weiß ist, eine Katze ist gut solange sie Mäuse fängt", womit er meinte, das Ziel der ökonomischen Reformen sei, den Menschen Wohlstand zu bringen, ganz gleich ob die Form sozialistisch oder kapitalistisch ist.


[11] Eine Intellektuelle, die von der KPC während der Kulturrevolution zu Tode gefoltert wurde, weil sie der KPC ihre Fehler aufgezeigt und damit die Wahrheit ausgesprochen hatte.































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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de