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Schneller Donner II oder Die KP sucht ihre Leute...[01.06.2004] Vom letzen August bis jetzt unternahm die KP Chinas drei Aktionen auf großen Flughäfen, um ihre korrupten Beamten abzufangen.
![]() Chinas gierigste Hand --- Im August 2003 flohen 527 Beamte ins Ausland, mehr als 450 Beamte ließen sich beurlauben, kamen aber dann nie zurück. Es betrifft 30 Provinzen und Städte. In ersten Ermittlungen wurde bewiesen, dass die mitgenommene Summe ca. 7,5 Milliarden RMB und 8oo Mill.. US-Dollar betrug. Gleichzeitig wurden mehr als 30 Kopien staatlicher Geheimdokumente aufgestöbert, die sich auf Politik, Wirtschaft, Finanzwirtschaft usw. beziehen. --- Vom Abend des 30.09.2003 bis zum nächsten Abend, nämlich in nur 24 Stunden waren 51 korrupte Beamte festgenommen worden- wegen Verrats von Staatsgeheimnissen. In den nächsten acht Tagen wurden dann nur 115 korrupte Beamte gefangen. --- In der Neun-Tage-Aktion „Schneller Donner 2„ ( Über die Aktion schneller Donner I während der SARS-Krise berichteten wir im letzten Jahr bereits ) vom 05.01. bis 18.01.2004 wurden insgesamt 422 fliehende Beamte festgenommen, 185 Millionen US-Dollar aufgestöbert, Effekten im Wert von 30 Millionen US-Dollar, Bargeld 32 Millionen RBM, Gold und Platin 10.5 Kg. Ansonsten wurden viele berühmte Kalligraphien, Gemälden und Antiquitäten usw. beschlagnahmt, die man nicht ins Ausland mitnehmen darf. Verschiedene gefälschte Pässe und Visa waren auch gefunden worden. Der Oberbefehlshaber dieser Aktionen war Luo Gan, Vize-Befehlhaber waren Zhou Yongkang (Staatskommissar, Leiter des Ministeriums für öffentliche Sicherheit), Wang Gang, sowie Ge Zhenfeng. Mehr als 600 Ermittlungsbeamte, die aus dem Zentralkomitee der Partei und dem Staatsrat unterstehenden Behörden und Ämtern kamen, wurden eingesetzt und zu zwölf Flughäfen geschickt. In Peking, Shanghai, Guangzhou, Shenzhen wurden mobile Einsatzzentralen eingerichtet. Es wurde aber berichtet, dass es bei den hunderten festgenommenen Beamten keine vertrauten Gefolgsmänner von Luo Gan und Zhou Yongkang gab... Fragwürdiges Schwarzgeldchaos. Wie lange können die Staatskassen noch ausgeplündert werden? Es wurde außerdem berichtet, dass von Anfang Januar die zuständigen Ämter des Zentralkomitees Kontrollen bei tausenden Bankkonten durchführten. Aber vom 05.01 bis 18.01 wurden dennoch hunderte Millionen US-Dollar und drei Milliarden RMB abgehoben. Das ist ein sehr ungewöhnliche Erscheinung: Warum können die fliehenden korrupten Beamten von den Banken noch so riesigen Depositengelder abheben, obwohl die Konten doch überwacht werden...? Wie tief ist das Finanzchaos? Wie lange können die chinesische Finanzen es noch aushalten? Genaue Angaben über die Höhe der unterschlagenen Gelder macht die Regierung nie, sie stellt nur solche Aktionen wie Donner II groß heraus, um Erfolge im Kampf gegen die Korruption zu loben. ( Von Shao Hua ) 177 Seitenaufrufe
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