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Inflation: Chinese tötet sich selbst[25.01.2008] Ein Mann aus Guangzhou beging wegen der rapide steigenden Inflation Selbstmord. Der Mann sprang von einem
achtstöckigen Hochhaus..
wobei er rief:" Die Preise steigen zu schnell, ich kann es nicht mehr aushalten!" Der Vorfall ereignete sich am 22. Januar. Er stand vorher längere Zeit auf dem Dach, sprang aber nicht. Eine große Menschenmenge versammelte sich auf der Straße und wartete auf seinen Sprung. Als die Feuerwehr eintraf, sprang der Mann, bevor Maßnahmen ergriffen werden konnten. Seit letztem Jahr steigen die Preise in China, dessen Währung immer noch weitestgehend an den fallenden Dollar gekoppelt ist, rasant an, vor allem Grundnahrungsmittel wie Öl, Soja und Fleisch. Die einkommensschwächeren Bevökerungsgruppen kommen mit ihren Ausgaben kaum noch zurecht. Wie die Hong Konger Ming Pao Zeitung berichtet, stieg der Preis für gutes Schweinefleisch allein in Guangzhou ( Kanton ) innerhalb des letzten Jahres um das Dreifache an. Viele Chinesen tätigen gerade ihre Einkäufe für das groß gefeierte Neujahrsfest, so dass sie dieser Tage die steigenden Preise besonders schmerzlich empfinden. Die Provinzregierung versucht sich mit Preisstabilisierungspolitik und erklärte, die Preise dürften 2008 keinesfalls mehr als 4 % steigen, was aber ein sinnloses Unterfangen und pure Propaganda ist. 135 Seitenaufrufe
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