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Die „plötzliche„ Getreidekrise in China fing schon 1999 an

[30.05.2004] ( Aktualisiert)
Soeben teilte die FAO mit, dass die Getreideproduktion in China auf den niedrigsten Stand seit 1983 gefallen ist. Die globalen Getreidevorräte fielen auf dürftige 59 Tage, ein Rekordminimum der letzten Jahrzehnte.
Während alle von der Ölkrise reden, bahnt sich durch den Niedergang in China eine viel gravierendere Krise an- die Getreidekrise.


Ausbeutung und Dürre: Bauern in Shandong

Ein aktueller Bericht aus China: Wegen der Getreidepreisinflation und der allmählichen Reduzierung der Agrarsteuer haben die chinesischen Bauern nominal viel mehr verdient. Aber was sich hinter dieser „wundersamen" Nachricht versteckt, ist eine ernste Getreidekrise im größten Land der Erde.

Die zwei Krisen

Die erste Krise war Anfang der 60er Jahre. „Der große Sprung nach vorn„ von Mao Zedong führte zu einem schrecklichen Verfall der Volkswirtschaft, hundert Millionen Menschen verhungerten. Damals war die Getreideernte auf 217 kg pro Person gesunken, in den 80ern stieg sie auf mehr als 300 kg pro Person, im goldenen Jahr 1998 gab es den bisherigen Rekord von 411 kg.
Die zweite Krise gibt es im Jahr 2003. Die Getreidemenge pro Person war auf 333 kg gesunken, fast wie in den 80er Jahren. Die Regierung gab zu, dass so ein starker Rückgang noch nie in der Geschichte passiert ist. Die Experten sagten, „ Die Getreideproduktion in China ist auf ein gefährliches Niveau gefallen.„
Und das bei einem Bevölkerungsanstieg auf nunmehr 1,6 Milliarden Menschen. ( Die Regierung spricht offiziell noch von 1,3 Milliarden )

China drohen gefährliche Krisen

Seit mehreren Jahren arbeiten sich die offizielle Kader und die Geschäftsleute in China gegenseitig in die Hände . Das Ackerland haben sie sich zum großen Teil einverleibt, „Zwangsenteignung„, „Gewalt bei der Enteignung„ sind an der Tagesordnung. Allein im Jahr 2003 verkleinerte sich die Anbaufläche um 100 Millionen Mu. (Flächeneinheit gleich wie 1/15 Hektar)
Der Getreideverlust erzielte „einen Rekord„ - 500,000 Millionen kg. Mit der Abnahme der Agrarsteuer seit letzem September hat sich das nötige Produktionsmittel rapide erhöht. Im Vergleich haben die Bauern einen großen Schaden erlitten.
Aber die Bauern wollen sich von den Schickanen der Regierung befreien. Seit kurzer Zeit gibt es gewaltsame sowie gewaltfreie Widerstandsbewegungen der chinesischen Bauern ( wir berichteten ). In Tangshan, Qin Huangdao, ( Fujianprovinz usw.) wurde eine Aktion „Hunderttausend Unterschriften für die Bauern„ durchgeführt, um einige korrupte Beamte abzuberufen.
Die Regierung ist in großer Angst und hat viele Geheimpolizisten in verschiedene Städte geschickt um die Aktionen der Bauern zu überwachen. Nun steht China von einer krisenhaften Entwicklung.
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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de