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Ein Appell vor dem chinesischen Konsulat in München

[24.04.2004] Der chinesische Außenminister Wen Jiabao wird vom 2.-5. Mai Deutschland besuchen. Falun Gong Praktizierende in ganz Deutschland möchten diesen hohen Staatsbesuch zum Anlass nehmen, noch einmal


Weltweite Appelle, wie hier vor der Botschaft in Kiew

auf die nun nahezu 5 Jahre währende grausame und Unsummen verschlingende Unterdrückung von Falun Gong in China aufmerksam zu machen. Derzeit befinden sich eine Million Falun Gong Praktizierende in chinesischen Arbeitslagern, wobei sie unbeschreiblichen Folterungen unterzogen werden. http://www.grandtrial.org/German/pdf/Produkte-aus-Zwangsarbeitslagern.pdf

Drahtzieher dieser Verfolgung ist der frühere chinesische Staatschef Jiang Zemin, der diese Verfolgung im Juli 1999 mit dem Verbot der Meditationspraxis und landesweiten Verhaftungen startete. Gegen ihn und seine Mittäter wurde inzwischen in zahlreichen Ländern Anklage erhoben. In Deutschland wurde nach dem neuen deutschen Völkerstrafgesetz Anzeige wegen Völkermord, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gestellt (www.faluninfo.de). Dabei wurden neben Jiang Zemin noch 12 weitere direkt in diese Verfolgung involvierte Personen angezeigt. Als Anwalt fungiert ein sehr erfahrener Menschenrechtsanwalt, Herr Wolfgang Kaleck, der auch Opfer der argentinischen Militärjunta erfolgreich vertritt.

Aus gegebenem Anlass finden auch Demonstrationen statt, so eine Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat in München am vergangen Sonntag. Dabei konnten viele Münchner Bürger über Fakten und Hintergründe der Verfolgung informiert werden. Die Passanten sahen, wie friedlich die Praktizierenden, meditierten. Die Praktizierenden möchten den Menschen sagen, Falun Gong wird seit fast 5 Jahren verfolgt, aber sogar unter den schlimmen Bedingen in China, gab es von Seiten Falun Gongs nie Gewalt, nie irgendwelche Forderungen, außer der Bitte, diese Meditationspraxis auch in China legal und ohne Angst vor Repressalien betreiben zu können .

Die Praktizierenden vor dem Münchner Konsulat bitten die chinesische Regierung, das Verbot und die Verfolgung von Falun Gong schnellstmöglich einzustellen und die Verantwortlichen im eigenen Land vor Gericht zu stellen - „Stellt Jiang Zemin vor Gericht!„ Diese Aufforderung soll schon im Vorfeld an den chinesischen Premierminister Wen Jiabao gerichtet werden, wenn dieser nächste Woche München einen Besuch abstatten wird. Diese Aufforderung soll auch gerichtet werden an Herrn Edmund Stoiber. Es ist doch dem Wohle aller gedient, wenn auch die Menschenrechte und die Moral einen wichtigen Platz in den Herzen der Menschen einnehmen und so Zukunft schaffen - eine lebenswerte Zukunft für China und die übrige Menschheit- so lautet das Anliegen der Falun Gong Praktizierenden, wenn sie vor den chinesischen Konsulaten und Botschaften meditieren.
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