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Han Qide, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses, wurde von eigenen "Leibwächtern" weggebracht

[08.04.2006] Han Qide ist stellvertretender Vorsitzender des Volkskongresses der Kommunistischen Partei Chinas (KPC). Am 24. März hielt er in der Yale Universität eine Rede und erklärte, dass wenn die Geschehnisse in Sujiatun wahr seien, diejenigen, die daran beteiligt seien, umgehend vor Gericht gebracht werden müssten. Nach seiner Rede traten sofort einige „Leibwächter“ vor und führten Han Qide aus der Konferenzhalle hinaus. Herr Han konnte nicht an dem Empfang, der außerhalb der Konferenzhalle stattfand, teilnehmen.


Herr Han ist auch Direktor des Wissenschaftszentrums für Gesundheit an der Universität in Peking. Er besuchte die Yale Universität am 24. März und hielt dort eine Rede über „die Reform des medizinischen Systems Chinas“. Ein Zuschauer fragte: „Die internationalen Medien haben bekannt gegeben, dass noch lebenden Falun Gong-Praktizierenden im Sujiatun Konzentrationslager in Shenyang Organe entnommen werden. Ich hoffe, dass Direktor Han diese Sache untersuchen kann.“ Herr Han war überrascht, als er dies hörte, und antwortete, dass wenn die Geschehnisse wahr seien, diejenigen, die daran beteiltigt seien, umgehend bestraft werden müssten.

Am 23. März waren der KPC Konsul in Sydney Qiu Shaofeng und der Sprecher der Botschaft der KPC in Washington befragt worden. Beide hatten die Existenz der Grausamkeiten in Sujiatun geleugnet.

Die Antwort von Herrn Han gefiel den KPC Beamten ganz offensichtlich nicht. Sofort nach seiner Rede wurde er von einigen „Leibwächtern“ aus der Halle geführt. Ein Praktizierender wollte Herrn Han Beweismaterial des Sujiatun Konzentrattionslagers überreichen, wurde allerdings von den „Leibwächtern“ zurückgewiesen. Der Praktizierende fragte: „Doktor Han hat den Wunsch geäußert, wissen zu wollen, was in Sujiatun geschieht. Warum hindert ihr ihn daran?“
Herrn Han war es nicht möglich, an dem Empfang, der außerhalb der Halle stattfand, teilzunehmen.
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