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Iran hat die Atombombe (Update)

[24.08.2006] Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, besitzt Iran seit kurzem die Atombombe. Die Raketen können problemlos Europa erreichen.
Die Antwort, die der Iran jetzt dem Westen gab, wurde von China vorgegeben. Vizeaußenminister Cui Tiankai reiste Montag letzter Woche nach Teheran, um dem Iran nahezulegen, eine halbwegs positive Antwort auf die Forderungen zu geben. Er verhandelte mit Ali Larijani in Teheran wegen des Inhalts. Sinn der Antwort sollte es sein, einen Keil zwischen der Politik der Europäer und den USA zu treiben, aber auch, zu diesem Zeitpunkt zumindest, den Westen nicht vollends zu verprellen...


Bush wurde vom Libanonkrieg eher überrascht (was man an dem Tonbandmitschnitt zwischen ihm und Blair auf dem Gipfel erkennen kann). China hingegen weiß, wie gerne westliche Politiker diplomatische Gespräche führen, das sei schon zu einer Art Ersatzreligion geworden, um Diplomaten und Journalisten endlos zu beschäftigen. Dies sollte auch dem Iran einleuchten und er etwas zivilisierter auftreten, erklärte Cui Tiankai seinem iranischen Gegenüber, dann kann man wertvolle Zeit sparen.
Im Vorfeld des Libanonkrieges wurde China von Teheran informiert, dass es zu einem Krieg im Libanon kommen würde: Einige Wochen vor dem Ausbruch des Krieges wurde Chinas Vizeaußenminister - der Mann fürs Grobe- von Irans Präsidenten darauf hingewiesen, dass es wahrscheinlich zu einem Krieg kommen werde. Er meinte, Informationen seiner Regierung nach stehe fest, dass die USA den Iran angreifen werden. Iran müsse aber noch etwas Zeit gewinnen, deshalb müsse im Libanon ein Stellvertreter-Krieg geführt werden, der die Weltöffentlichkeit ablenke. Er sagte konkret voraus, dass dies durch eine leichte Provokation (die Entführung der israelischen Soldaten) zu erreichen sei, da Israel vorhersehbar handeln würde. China zeigte sich damit einverstanden.
Die Atombomben des Iran stammen noch nicht aus eigener Produktion, sondern aus dem Ausland, möglicherweise aus Pakistan oder Nordkorea. Die erste Bombe erhielt der Iran bereits im Herbst 1992 aus Russland. Die Verbindungen dorthin wurden von hochrangigen iranischen Kommunisten hergestellt, die sich nach den Säuberungen gegen die Kommunisten in den Dienst des Mullahregimes stellten, als dieses an die Macht kam.

Der Iran nimmt in Kürze seinen Schwerwasserreaktor in Arak in Betrieb. Der Iran hätte somit die Möglichkeit, Plutonium selbst herzustellen. Hierbei handelt es sich um einen 40 MWt Forschungsreaktor, betrieben mit Natururan vom CANDU-Typ. Die umstrittene Urananreicherung ist somit eigentlich nicht mehr notwendig.

China hat dem Iran Tausende von Panzern,  mehrere Boden-Luft-Raketen, Luft-zu-Luft-Raketen und Marschflugkörper, gepanzerte Personenfahrzeuge und Artilleriezubehör, sowie Tausende Panzerabwehr-Raketen, mehr als hundert Kampfflugzeuge und Dutzende kleiner Kriegsschiffe verkauft. Es gilt als sicher, dass China dem Iran ausserdem bei der Entwicklung seiner Marschflugkörperproduktion behilflich war und das Land mit Technologie und anderer Hilfe bei der Entwicklung seines heimlichen Chemie- und Nuklearwaffenprogramms unterstützt hat. Zusätzlich versorgte China den Iran mit wissenschaftlichem Know-how und  Hilfe beim Technologietransfer, Produktionstechnologie, Entwürfen und zivil und militiärisch nutzbaren Gütern.
Chinas Waffenhandel mit dem Iran ist bei weitem umfassender als mit irgend einem anderen Land. Vor kurzem wurden bilaterale Geschäfte im Volumen von 100 Mrd. $ abgeschlossen.

Im übrigen ist manchen westlichen Regierungen bereits bekannt, dass der Iran über Atomwaffen verfügt. Man ging aber bisher davon aus, dass diese nicht einsatzfähig sind, zumindest aber nicht gegen andere Länder gerichtet werden könnten.
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