Aktuelles
Wirtschaft
Politik
Menschenrechte
Gerichtsverfahren
Kultur
Gesellschaft
Wissenschaft
Sonstiges
Außergewöhnlich
Weblinks
Impressum

NEWSLETTER

  Back  Sitemap  Chinese  Englisch MITTWOCH 8.2.2012

KP-Gangster bedrohen Konzertagentur und wollen Shenyun in München mit allen Mitteln verhindern

[14.03.2008] Drohung mit Verschlechterung der deutsch-chinesischen Beziehungen im Falle der Show

Helmut Pauli, Geschäftsführer des Konzertveranstalters Tonicale Musik & Event GmbH in München ist sichtlich empört. „Man bedroht mich und meine Firma!“ Der Tonicale-Chef bezieht sich auf das Vorgehen des chinesischen Generalkonsulats in München, das mit allen Mitteln versucht, ihn zur Absage des „Shen Yun Chinese Spectacular“ im Prinzregententheater zu bewegen. Im Zehn-Minuten-Takt habe es Anrufe des Konsulats gehagelt.

Die Palette des anrufenden Vertreters des General-Konsuls reiche von der Drohung, ihn nie mehr nach China einreisen zu lassen über „Sie werden keine chinesischen Geschäftspartner mehr haben“ bis zur generellen Androhung der Belastung der wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu China. In einem Gespräch, an dem auch zwei Tonicale-Mitarbeiter teilnahmen, wurden diese massiven Drohungen auch Seitens der anwesenden Vize-Konsulin wiederholt.
Der Grund für all dies ist einfach und doch mit einem demokratischen Verständnis schwer nachvollziehbar: Die Show wird vom Deutschen Falun Dafa-Verein veranstaltet, Förderer jener Meditationspraxis, die auch unter dem Namen Falun Gong bekannt und in China seit 1999 verboten ist und brutal verfolgt wird. „Ich habe die Show in Frankfurt gesehen, sie hat für mich nichts Anstößiges“, sagt die für die Veranstaltung zuständige Tonicale-Mitarbeiterin. Es spreche für die Show, dass der Präsident und der Vizepräsident des Europäischen Parlaments sowie zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages für das Programmheft der Show Grußworte verfasst haben. In zwei Tanzszenen der Show wird auch die Verfolgung von Falun Gong thematisiert – „in künstlerisch ästhetischer Art und Weise“, als freie Meinungsäußerung völlig akzeptabel, so die zuständige Mitarbeiterin. Dies bestätige auch die Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Für Tonicale ist es rechtlich und finanziell nicht tragbar, das „Shen Yun Chinese Spectacular“ abzusagen. Der Vizekonsulin wurde erklärt, Tonicale sei lediglich als Dienstleistungsunternehmen mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragt, sei also selbst nicht Veranstalterin im rechtlichen Sinne. Dennoch blieb die Vizekonsulin bei ihren Drohungen.

Pauli empfindet es als direkte Drohung, wenn man ihn bzw. Tonicale auf eine „schwarze Liste“ von Unternehmen setzen möchte, mit denen chinesische Firmen – auch in Deutschland – keine Geschäfte machen dürften. Der Sekretär der Vize-Konsulin führte auch frühere Geschäftsbeziehungen der Tonicale mit chinesischen Unternehmen ins Feld: „Ich glaube, Sie haben enge Beziehungen mit der chinesischen Agentur von Herrn W. Vielleicht können Sie ihn auch einmal anrufen“, so der dezente Hinweis, dass hier keine leeren Drohungen vorgebracht würden. Sollte Tonicale die Shen Yun-Show unterstützen, werde sich kein chinesischer Geschäftspartner mehr für den Münchner Konzertveranstalter finden. „Nur mehr diese Falun Gong“, so wörtlich die Vize-Konsulin.

 

Hier die KP-Gaunerin und Vizekonsulin beim "Anflug" zum Treffen mit der Konzertagentur:

Die Grafik "http://renminbao.com/rmb/article_images/2008-3-14-zggrsy01.jpg" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

http://renminbao.com/rmb/article_images/2008-3-14-zggrsy03.jpg



153 Seitenaufrufe
    Druckansicht

Weitere Artikel zu diesen Thema
07.05.2011 Tschechien: Stabsmitarbeiter des Präsidenten nennt Osamainszenierung "modernes Märchen"
06.05.2011 Des Merkels Freude
02.05.2011 Obama got Osama
01.05.2011 Geheimdienste lachen über Obamas plumpen Fälschungsversuch
02.04.2011 26 erfolgreiche Taktiken der Polit- und Medienmafia - Desinformationstrategien erkennen ( english )
13.02.2011 Die Zeichen stehen auf Krieg
23.01.2011 Feindliche Übernahme
06.12.2010 China verliert Freunde
18.11.2010 Erinnerung
06.11.2010 Wie Europa sich zum Untertan der KP macht.


Alle Artikel in dieser Rubrik anzeigen


     

Erstellt 2003   http://www.china-intern.de