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Seehofer ist chinabegeistert[28.04.2010] „Wer in die Zukunft schauen will, muss nach China fahren.“
Es klingt wie ein Spruch aus einem Glückskeks. „Je zentralistischer die Macht, desto höher die Harmonie“, versucht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zu philosophieren. Er ist überwältigt vor der „Halle der Harmonie“ im ehemaligen Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt mitten in Peking. Der Mann aus Ingolstadt, der bisher als Reisemuffel galt und lieber mit seiner Spielzeugeisenbahn auf große Fahrt ging, entdeckt die weite Welt. Offensichtlich findet „Zehofu“, wie sie ihn dort begrüßen, Gefallen daran – sogar an einer Diktatur wie China. Der in Deutschland gepflegte Föderalismus sei hingegen eine Quelle der Zwietracht, resümiert er. Und sinniert: „Alles in einer Hand ist die höchste Form der Harmonie.“ 271 Seitenaufrufe
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