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Die Neun Kommentare (Teil III )[05.03.2005] VON: DA JI YUAN
3. Kommentar: Die Tyrannei der Kommunistischen Partei Chinas Vorwort Wenn die Chinesen an Tyrannei denken, erinnern sich die meisten an Qin Shi Huang Di (259-210 v. Chr.), den ersten Kaiser der Qin Dynastie. Unter seiner tyrannischen Regierung wurden philosophische Bücher verbrannt und konfuzianische Gelehrte lebendigen Leibes begraben. Das harte Vorgehen von Qin Shi Huang Di gegenüber dem Volk gründete sich auf seine politische Linie: „Das Regime mit allen Mitteln dieser Welt unterstützen [1]„. Diese Politik beinhaltete vier Hauptaspekte: „maßlos harte Besteuerung; Verschwendung von Arbeitskraft für Projekte, die ihn selbst verherrlichen sollten; brutale Folter unter drakonischen Gesetzen und Sippenhaft; Kontrolle der Gedanken der Menschen und Unterbindung aller Möglichkeiten des freien Denkens und der freien Meinungsäußerung, indem philosophische Bücher verbrannt und Gelehrte lebendig begraben werden.„ Unter der Herrschaft von Qin Shi Huang Di lebten in China etwa 10 Millionen Menschen. Auf Befehl des Kaiserhofes mussten 2 Millionen von ihnen Zwangsarbeit verrichten. Qin Shi Huang Di führte drakonische Gesetze gegen die konfuzianistisch geprägten Intellektuellen ein und verbot umfassend die Freiheit des Denkens. Unter seiner Herrschaft wurden über tausend Gelehrte und Beamte getötet, die sich an den Lehren des Konfuzius orientiert und die Regierung kritisiert hatten. Die Gewalt und Grausamkeit der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) von heute ist jedoch noch schlimmer als die der tyrannischen Qin Dynastie. Die Philosophie der KP ist die des Kampfes. Die Herrschaft der KP baut auf „Klassenkampf„, „Linienkampf„ und „ideologischem Kampf„ auf, die sich gegen die Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb Chinas richtet. Mao Tse-tung, der erste kommunistische Führer der Volksrepublik China (VRC), sagte es ganz offen: „Womit kann Kaiser Qin Shi Huang Di schon prahlen? Er hat nur 460 konfuzianische Gelehrte lebendig begraben, wir aber haben 46.000 Intellektuelle umgebracht. Es gibt Menschen, die uns vorwerfen, wir seien eine Diktatur wie die von Qin Shi Huang Di. Das geben wir in vollem Umfang zu. Das entspricht der Realität. Es ist schade, dass sie uns nicht mehr Respekt erwiesen haben, also müssen wir noch nachlegen. [2]„ Werfen wir einen Blick auf Chinas schwierige 55 Jahre unter der Herrschaft der KPC. Da die grundlegende Philosophie der KPC der „Klassenkampf„ ist, scheute die KPC seit ihrer Machtübernahme keine Mühen um den Genozid an ganzen Bevölkerungs-Klassen zu begehen und erlangte seine Terrorherrschaft mittels gewalttätiger Revolution. Töten und Gehirnwäsche wurden gleichzeitig eingesetzt um alle anderen Glaubensrichtungen als die der kommunistischen Theorie zu unterdrücken. Die KPC leitete eine Kampagne nach der anderen in die Wege um sich selbst als unfehlbar und gottähnlich darzustellen. Ihrer Theorie des Klassenkampfs und der gewalttätigen Revolution folgend hat die KPC versucht Dissidenten und widerstreitende soziale Schichten zu vernichten. Dabei setzte sie Gewalt und Betrug ein um alle Chinesen dazu zwingen gehorsame Diener ihrer tyrannischen Herrschaft zu werden. I. Landreform - Die Beseitigung der Klasse der Grundbesitzer Nur drei Monate nach der Gründung des kommunistischen China rief die KPC als Richtlinie einer landesweiten Landreform die Vernichtung der Klasse der Grundbesitzer aus. Die Parole der Partei „Das Land den Bauern„ förderte die egoistische Seite der landlosen Bauern und ermutigte sie mit allen Mitteln gegen die Grundbesitzer vorzugehen ohne die moralischen Konsequenzen ihres Handelns zu beachten. Die Kampagne forderte offen die Vernichtung der Klasse der Grundbesitzer und teilte die ländliche Bevölkerung in verschiedene soziale Kategorien ein. Landesweit wurden zwanzig Millionen Bewohner ländlicher Gegenden zu „Grundbesitzern, reichen Bauern, Reaktionären oder schlechten Elementen„ erklärt. Diese nunmehr aus der Gesellschaft Ausgestoßenen erlitten Diskriminierung, Erniedrigung und den Verlust aller Bürgerrechte. Nachdem die Landreformkampagne entlegene Regionen und die Dörfer der Minderheiten erreicht hatte, breitete sich die Organisationsstruktur der KPC auch sehr schnell aus. Parteikomitees auf Kreisebene und Parteivertretungen in den Dörfern verbreiteten sich in ganz China. Die Ortsgruppen waren das Sprachrohr zur Weitergabe der Instruktionen des Zentralkomitees der KPC und standen an der Front des Klassenkampfes. Sie hetzten die Bauern auf sich gegen ihre Grundbesitzer zu erheben. Etwa 100.000 Grundbesitzer kamen während dieser Bewegung ums Leben. In manchen Regionen haben die KPC und die Bauern ganze Familien von Grundbesitzern ohne Rücksicht auf Geschlecht und Alter getötet. Das war ihre Methode, die Grundbesitzerklasse vollständig auszurotten. Zur gleichen Zeit startete die KPC ihre erste Propagandawelle, die besagte, dass „der Vorsitzende Mao der großartige Retter des Volkes„ sei und dass „nur die KP China retten könne„. Während der Landreform bekamen die Bauern durch die Politik der KP das, was sie wollten, ernten ohne zu arbeiten und mit allen Mitteln zu rauben. Arme Bauern schrieben die Verbesserung ihres Lebensstandards der KPC zu und akzeptierten deshalb die Propaganda der KPC, dass die Partei im Interesse des Volkes handele. Für die Bauern, die ein Stück Land erhalten hatten, waren die guten Tage von „Jeder Bauer hat sein Land„ schnell vorbei. Kaum zwei Jahre später zwang die KPC die Bauern zur Teilnahme an einer Reihe von Bewegungen mit Namen wie „Gruppe gegenseitiger Hilfe„, „Kommune der unteren Stufe„, „fortgeschrittene Kommune„ und „Volkskommune„. Mit Hilfe der Kritik „Frauen mit gebundenen Füßen„ - d.h. diejenigen, die langsam sind -trieb die KPC die Bauern Jahr für Jahr dazu an im „Laufschritt„ den Kommunismus zu verwirklichen. Indem Getreide, Wolle und Speiseöl einem landesweiten vereinheitlichten Kauf- und Verkaufssystem unterstellt wurden, waren die wichtigsten Agrarprodukte vom marktmäßigen Austausch ausgeschlossen. Außerdem führte die KPC ein Einwohner-Erfassungssystem ein, wodurch die Bauern daran gehindert wurden zum Arbeiten oder Leben in die Städte zu gehen. Denjenigen, die ihren Wohnort in ländlichen Gebieten angemeldet hatten, war es nicht erlaubt Getreide in staatlichen Läden zu kaufen und ihre Kinder waren von der Schulbildung in den Städten ausgeschlossen. Kinder von Bauern konnten nur Bauern bleiben, wodurch 360 Millionen Menschen auf dem Land Anfang der fünfziger Jahre zu Bürgern zweiter Klasse degradiert wurden. Ab 1978 wurde das Kollektivsystem in ein Vertragssystem für Haushalte umgewandelt, wodurch in den ersten fünf Jahren nach der Einführung einige der 900 Millionen Bauern ihren Lebensstandard verbessern konnten, weil ihr Einkommen und ihr sozialer Status etwas verbessert wurde. Dieser magere Gewinn ging jedoch durch das Ungleichgewicht der Preise zwischen den Agrar- und Industrie-Erzeugnissen bald wieder verloren, so dass die ländliche Bevölkerung wieder in Armut leben musste. Die Einkommensschere zwischen der städtischen und ländlichen Bevölkerung hatte sich drastisch vergrößert, und die wirtschaftliche Kluft wuchs weiter. Neue Grundbesitzer und wohlhabende Bauern tauchten wieder auf. Daten der Xinhua Nachrichtenagentur, des Sprachrohrs der KPC, zeigen, dass seit 1997 die Erträge der wichtigsten Getreideanbaugebiete und die Einkommen der meisten ländlichen Haushalte nicht zugenommen haben bzw. in einigen Fällen zurückgegangen sind. Das heißt, der Gewinn der Bauern aus der Agrarproduktion hat nicht wirklich zugenommen. Das Gefälle von städtischen zu ländlichen Einkommen hat sich von 1,8 : 1 in den 80iger Jahren auf heute 3,1 :1 erhöht. II. Reformen in Industrie und Handel - Die Beseitigung der kapitalistischen Klasse Eine andere Klasse, die die KPC auslöschen wollte, war die nationale Bourgeoisie, die in den Städten und Gemeinden über das Kapital verfügte. Während sie Industrie und Handel reformierte, behauptete die KPC, die kapitalistische Klasse und die Arbeiterklasse seien von Natur aus unterschidlich: die erstere sei die ausbeuterische Klasse und die letztere sei nicht ausbeuterisch und sei gegen Ausbeutung. Dieser Logik zufolge wäre die kapitalistische Klasse entstanden um die Menschen auszubeuten und würde ihr Verhalten nicht ändern, bis sie unterginge; sie könne nur vernichtet, nicht aber reformiert werden. Unter solchen Prämissen benutzte die KPC sowohl Mord als auch Gehirnwäsche um Kapitalisten und Kaufleute zu transformieren. Die KPC ging nach ihrem lange erprobten Prinzip vor die Folgsamen zu dulden und diejenigen, die widersprechen, zu vernichten. Wenn jemand sein Vermögen dem Staat übergeben hatte und die KPC unterstützte, wurde er nur als geringfügiges Problem innerhalb des Volk betrachtet. Wenn man aber anderer Meinung war und sich über die Politik der Partei beschwerte, wurde man als Reaktionär bezeichnet und zur Zielscheibe der drakonischen Diktatur der KPC. Während dieser Zeit des Terrors, die mit den Reformen einherging, übergaben alle Kapitalisten und Unternehmer ihr Vermögen der Partei. Viele von ihnen konnten die Erniedrigungen nicht aushalten und verübten Selbstmord. Chen Yi, damaliger Bürgermeister von Shanghai, fragte jeden Tag, „wie viele Fallschirmjäger hatten wir denn heute?„, und meinte damit die Geschäftsleute, die an diesem Tag Selbstmord verübt hatten, indem sie aus hohen Gebäuden herausgesprungen waren. In nur wenigen Jahren hatte die KPC das private Eigentum in China völlig ausgelöscht. Während die KPC Land und Industrie umgestaltete, startete sie zahlreiche Massenkampagnen um die Menschen in China in großem Umfang zu verfolgen. Zu diesen Bewegungen gehörten die „Unterdrückung der Konterrevolutionäre„, die „ideologische Gedankenreform„, das Säubern von der Anti- KPC Bewegung um Gao Gang und Rao Shushi, und die Untersuchung von Hu Fengs [3] „konterrevolutionärer„ Gruppe. 1951 und 1952 initiierte die KPC Kampagnen unter den Namen „Drei-Anti Kampagne„ und „Fünf-Anti Kampagne„ mit dem erklärten Ziel, Korruption, Verschwendung und Bürokratie innerhalb der Partei, der Regierung, der Armee und der staatlichen Organisationen auszumerzen. In Wirklichkeit aber benutzte die KPC diese Bewegungen dazu unzählige unschuldige Menschen ins Visier zu nehmen und brutal zu verfolgen. In jeder ihrer politischen Kampagnen setzte die KPC alle ihr unterstehenden Staatsorgane in Verbindung mit dem Parteikomitee und dessen Abteilungen und Unterabteilungen ein. Schon drei Parteimitglieder bildeten kleine Kampfeinheiten, die alle Dörfer und Nachbarschaften infiltrierten. Diese kleinen Kampfeinheiten waren allgegenwärtig und kein Winkel entging ihrer Kontrolle. Dieses tief verwurzelte Kontrollnetzwerk entwickelte sich schon in der Zeit des Krieges gegen Japan und die Kuomintang und spielte eine Schlüsselrolle in allen späteren politischen Bewegungen. III. Hartes Durchgreifen gegenüber Religionen und religiösen Gemeinschaften Eine weitere Grausamkeit der KPC, die sich bis zur Gründung der Volksrepublik China zurückverfolgen lässt, ist die brutale Unterdrückung von Religionen und das komplette Verbot aller religiösen Gemeinschaften. Im Jahre 1950 wies die KPC ihre lokalen Regierungen an, alle inoffiziellen Glaubensrichtungen und geheimen Gesellschaften zu verbieten. Die KPC sagte, diese „feudalistischen„ Untergrundgruppen seien lediglich Werkzeuge in den Händen der Grundbesitzer, reichen Landwirte, Reaktionäre und der Spezialagenten der Kuomintang, wodurch sie zu Feinden der KPC würden. Bei diesem landesweiten harten Durchgreifen mobilisierte die KPC jene Klassen, denen sie zutraute, die Mitglieder der religiösen Gruppen zu identifizierten und zu verfolgten. Regierungsorgane auf verschiedenen Ebenen wurden direkt mit einbezogen, wenn es um die Auflösung solch „abergläubischer Gruppen„ wie etwa den Gemeinschaften der Christen, Katholiken, Taoisten und Buddhisten ging. Sie befahlen den Mitgliedern von Kirchen, Tempeln und religiösen Splittergruppen sich bei der Regierung zu registrieren und Reue für ihre inoffiziellen Aktivitäten zu zeigen. Eine Unterlassung würde strenge Bestrafung bedeuten. 1951 verkündete die Regierung formell die Regelungen, die jene, die weiterhin ihre Aktivitäten in inoffiziellen Gruppen ausübten, mit lebenslanger Haftstrafe oder auch Todesstrafe bedrohten. Opfer dieser Kampagne war eine große Anzahl von anständigen und gesetzestreuen Gottesgläubigen. Statistiken zufolge hat die KPC in den 1950er Jahren mindestens drei Millionen Gläubige und Mitglieder von Untergrundgruppen verfolgt bzw. getötet. Die KPC durchsuchte landesweit nahezu jeden Haushalt und befragte dessen Mitglieder, zertrümmerte sogar die Statuen des Küchengottes, den die chinesischen Bauern traditionell verehrten. Diese Maßnahmen verstärkten die Botschaft der KPC, die kommunistische Ideologie sei die einzig legitime Ideologie und der einzig legitime Glaube. Schon bald tauchte das Konzept der „patriotischen„ Gläubigen auf. Die nationale Verfassung schützte ausschließlich „patriotische„ Gläubige. Die Wirklichkeit sah so aus, es gab nur eine Option, egal an welche Religion auch immer man glaubte: Man musste den Anweisungen der KPC folgen und anerkennen, dass die KPC über allen Religionen stand. War man Christ, so war die KPC der Gott des christlichen Gottes. War man Buddhist, so war die KPC der Meister-Buddha des Hauptbuddhas. Und unter den Moslems war die KPC der Allah des Allah. Und bezüglich des lebenden Buddhas des tibetischen Tantrismus würde die KPC eingreifen und bestimmen, wer der lebende Buddha sein sollte. Das Ergebnis ist, dass die KPC dem Menschen keine andere Wahl lässt als das zu sagen und tun als das, was die KPC von ihm verlangt zu sagen und zu tun. Alle Gläubigen wurden gezwungen, die Zielsetzungen der KPC zu unterstützen und den jeweiligen Glauben nur noch dem Namen nach aufrechtzuerhalten. Dem nicht nachzukommen, würde bedeuten, zur Zielscheibe für das harte Durchgreifen und der Diktatur der KPC zu werden. Laut einem am 22. Februar 2002 veröffentlichten Bericht des Online Magazins „Humanity and Human Rights„ führten 20.000 Christen eine Untersuchung unter den 560.000 Christen der Hauskirchen in 207 Städten der 22 Provinzen Chinas durch. Die Untersuchung ergab, dass von den Kirchen-Mitgliedern 130.000 unter Regierungsaufsicht standen. Bis zum Jahre 1957 hatte die KPC bereits mehr als 11.000 Christen getötet. Noch mehr wurden willkürlich inhaftiert und von ihnen wurde Geld erpresst. Durch die Beseitigung der Klasse der Grundbesitzer, der Klasse der Kapitalisten und durch die Verfolgung einer großen Anzahl von gottesgläubigen und gesetzestreuen Menschen räumte die KPC den Weg frei für den Kommunismus als allumfassende Religion Chinas. IV. Die Anti-Rechts-Bewegung - eine landesweite Gehirnwäsche 1956 bildete eine Gruppe ungarischer Intellektueller den Petofi Kreis, der kritisch gegenüber der ungarischen Regierung eingestellt war und an Foren und Debatten teilnahm. Die Gruppe entfachte eine landesweite Revolution in Ungarn, die durch sowjetische Soldaten erstickt wurde. Mao Tse-tung ließ sich dies eine Lehre sein. 1957 ersuchte Mao die chinesischen Intellektuellen und andere Nichtkommunisten, der KPC „bei der Selbstkritik zu helfen„. Die Bewegung - bekannt als die „Bewegung der Hundert Blumen„ - folgte dem Slogan „Lasst hundert Blumen blühen und hundert Geistesschulen miteinander streiten„. Sein Ziel war es die „anti-parteiischen Elemente unter den Menschen„ anzulocken. In einem Brief an die Parteichefs der Provinzen sprach Mao Tse-tung Anfang 1957 von seiner Absicht „Die Schlangen aus ihren Löchern locken„, indem man ihnen Luft lässt um ihre Ansichten zur Selbstkritik der KPC einzubringen. Politische Slogans dieser Zeit ermutigten die Menschen sich öffentlich zu äußern und versprachen Schutz vor Repressalien - die Partei „würde nicht mit der Keule schlagen, würde keinen Schuldnernamen nennen und danach nie eine Rechnung begleichen„ [4]. Dennoch initiierte die KPC später eine „Anti-Rechts-Bewegung„ und deklarierte 540.000 Menschen, die gewagt hatten sich öffentlich zu äußern, als rechtsgerichtet. Unter ihnen verloren 270.000 ihren Regierungsjob und 230.000 wurden als „mittelmäßig Rechtsgerichtete„ oder „anti-parteiische und anti-sozialistische Elemente„ bezeichnet. Politische Tricks der KPC um Menschen zu verfolgen beinhalteten: jene mit andersgerichteten Ansichten dazu zu bringen diese [Ansichten] laut auszusprechen; jemandem Verbrechen anzudichten; Menschen ohne gerichtliches Verfahren verurteilen; und behaupten, Menschen zu schützen, während sie in Wirklichkeit unnachgiebig attackiert werden; Menschen zu zwingen ihre eigenen Fehler auszusprechen. Was waren das für „reaktionäre Worte„, wegen denen so viele Rechtsgerichtete und Anti-Kommunisten für nun beinahe 30 Jahre verstreut ins Exil in weit entfernte und arme Regionen gedrängt wurden? Die „drei wesentlichen reaktionären Theorien„, die damals Ziel allgemeiner und intensiver Angriffe waren, bestanden aus einigen Reden von Luo Longji, Zhang Bojun und Chu Anping. Ein genauerer Blick auf das, was sie empfahlen und vorschlugen, zeigt, dass sie damit lediglich gute Absichten verfolgten. Luo schlug die Bildung einer gemeinsamen Kommission aus KPC und den verschiedenen „demokratischen„ Parteien vor um die Abweichungen in den „Drei Anti-Kampagnen„, den „Fünf Anti-Kampagnen„ und der Bewegung zur Reaktionärs-Bereinigung zu untersuchen. Der Staatsrat hatte selbst gegenüber dem Volks-Beratungsausschuss und dem Volkskongress für Untersuchungen und Stellungnahmen einen Vorschlag gemacht, worauf Zhang vorschlug, dass der Volks-Beratungsausschuss und der Volkskongress in den Prozess der Entscheidungsfindung eingebunden werden sollten. Chu schlug vor, da Leute außerhalb der KPC auch gute Ideen, Selbstachtung und einen Sinn für Verantwortlichkeit hatten, dass keine Notwendigkeit darin bestünde, landesweit in jeder großen oder auch kleinen Arbeitseinheit KPC-Mitglieder für die Leitung oder gar die Teams zu bestellen. Es bestand damit also auch keine Notwendigkeit dafür, dass alles, ob große oder kleine Angelegenheiten, nach den Vorstellungen der KPC-Mitglieder getan werden musste. Alle drei hatten ihre Bereitwilligkeit ausgedrückt der KPC zu folgen und keiner ihrer Vorschläge hatte die Grenze überschritten, die durch die Worte des berühmten Schriftstellers und Kritikers Lu Xun (1881-1936) bezeichnet war: „Mein Meister, Ihr Kleid ist schmutzig geworden. Bitte ziehen Sie es aus und ich wasche es für Sie„. Wie auch bei Lu Xun drückten deren Worte Gehorsam und Respekt aus. Keiner der verurteilen „Rechtsgerichteten„ hatte vorgeschlagen die KPC zu stürzen. Alles, was sie anboten, waren konstruktive Kritik und Vorschläge. Jedoch genau wegen dieser Vorschläge verloren Zehntausende von Menschen ihre Freiheit, darunter litten Hunderttausende von Familien. Was folgte, waren zusätzliche Bewegungen wie etwa „Vertrauen zur KPC„, Ausgraben der Hardliner, „Drei Neue Anti„, um Intellektuelle auf das Land in Arbeitslager zu schicken, Auffangen der Rechtsgerichteten, die in der ersten Runde davongekommen waren. Wer auch immer Meinungsverschiedenheiten mit dem Leiter, mit dem Parteisekretär einer Arbeitsstelle hatte, wurde als Gegner der KPC eingestuft. Diese wurden von der KPC oftmals konstanter Kritik unterworfen oder zur Zwangs-Umerziehung in Arbeitslager geschickt. Manchmal wurden komplette Familien von der Partei in ländliche Gebiete übersiedelt oder deren Kinder am Besuch von Hochschulen oder an der Aufnahme in die Armee gehindert. Sie konnten sich in den Städten nicht um Arbeit bewerben. Die Familien verloren damit ihre Arbeitsplatzsicherheit und den Genuß des öffentlichen Gesundheitswesens. Sie wurden in den Rang von Bauern eingestuft und somit sogar zu Ausgestoßenen innerhalb der Gesellschaft zweiter Klasse. Aufgrund dieser Verfolgung Intellektueller entwickelten manche Gelehrte eine heuchlerische Persönlichkeit. Sie folgten eng der „Roten Sonne„ und wurden „vom Gericht ernannte Intellektuelle„ der KPC und taten oder sagten, was immer die KPC von ihnen verlangte. Andere distanzierten sich selbst von allen politischen Angelegenheiten. Die Intellektuellen Chinas - von denen man einen Sinn für Verantwortung gegenüber der Nation erwarten konnte - wurden seitdem zum Schweigen gebracht. V. Der Große Sprung nach vorn - Das Erfinden von Unwahrheiten um die Loyalität des Volkes zu prüfen Nach der Bewegung gegen Rechtsgerichtete begann China die objektive Wirklichkeit zu fürchten. Jeder wurde in das Zuhören von Unwahrheiten, Erzählen von Unwahrheiten, Erfinden falscher Geschichten und Vermeidung und Verdecken der Wahrheit durch Lügen und Gerüchte miteinbezogen. Der Große Sprung nach vorn war eine landesweite Lektion im Erzählen von Lügen. Die gesamte Nation wurde durch die schlechte Anleitung der KPC zu vielen lächerlichen Taten veranlaßt. Sowohl Lügner als auch Belogene wurden betrogen. Mit dieser Kampagne von Lügen und lächerlichen Aktionen implantierte die KPC ihre gewalttätige und schlechte Energie zwangsweise in die Gedanken der Chinesen. Zu dieser Zeit sangen die Menschen das Lied zum Preis des Großen Sprunges nach vorn: „Ich bin der große Jadekaiser, ich bin der Drachenkönig, ich kann Berge und Flüsse versetzen; hier komme ich.„ Marschpläne wie „Erreichen einer Kornproduktion von 75.000 Kilogramm pro Hektar„, „Verdoppelung der Stahlproduktion„ und „Überholen von Großbritannien in 10 Jahren sowie der USA in 15 Jahren„ wurden Jahr für Jahr in Gang gesetzt. Diese Marschpläne hatten große, landesweite Hungersnöte zur folge, die Millionen Menschen das Leben kosteten. Während des Lushan-Plenums im Jahre 1959 empfanden alle Teilnehmer, dass die Meinung von General Peng Dehuai [5] richtig sei und der von Mao Tse-tung initiierte Große Sprung nach vorn eine Dummheit. Jedoch wagte niemand, diesbezüglich etwas zu sagen. Die Entscheidung, ob man Maos Strategie unterstützte oder nicht, markierte die Grenze zwischen Loyalität und Verrat, oder mit anderen Worten, die Grenze zwischen Leben und Tod. In der Geschichte, als Zhao Gao [6] behauptete, ein Reh sei ein Pferd, wusste er sehr wohl über den Unterschied zwischen beiden Bescheid. Er machte den Fehler vielmehr absichtlich um damit die öffentliche Meinung zu testen und zu steuern. Das Ergebnis des Leshan-Plenums war, dass Peng Dehuai selbst zur Unterzeichnung einer Resolution gezwungen wurde, die ihn verurteilte und von der Zentralregierung ausschloss. In ähnlicher Art und Weise wurde Deng Xiaoping in der späteren Phase der Kulturrevolution zur Abgabe einer Garantieerklärung gezwungen, dass er sich niemals gegen die Entscheidung der Regierung, ihn von seinen Posten zu entfernen, stellen würde. Menschen lernen normalerweise aus früheren Lektionen und Erfahrungen diese Welt zu verstehen. Da die KPC jedoch die Medien zensierte, wurde den Menschen die Chance genommen, aus den strategischen Fehlern der chinesischen Regierung zu lernen. Dies hat die Fähigkeit der Menschen das Richtige vom Falschen zu unterscheiden, enorm beeinträchtigt. Während der vergangenen Bewegungen hörte jede Generation jeweils nur den Standpunkt der Partei und hatte keinen Schimmer von den Idealen und Erfahrungen der entgegengesetzten Denkschulen. Infolgedessen wurden neue Bewegungen auf der Grundlage einer sehr begrenzten Kenntnis der Geschichte bewertet. Dabei hält man sich für absolut korrekt, ist aber in Wirklichkeit weit entfernt von der Wahrheit. Die KPC vertraute auf Zensur um die Menschen in Unwissenheit zu halten und so ihre oft gewalttätigen Ideologien auszuführen. VI. Die Kulturrevolution - die bösartige Besessenheit der KP stellt die Welt auf den Kopf Man kann keine Abhandlung über die Diktatur der KPC schreiben ohne dabei die Kulturrevolution zu erwähnen. 1966 rollte eine neue Welle der Gewalt über China; der rote Terror geriet außer Kontrolle und erreichte jeden Winkel des Landes. Der Schriftsteller Qin Mu beschrieb die Kulturrevolution mit düsteren Worten: „Es war wirklich ein beispielloses Desaster: [die KPC] inhaftierte Millionen von Menschen, nur weil sie jeweils Verbindung zu einem Familienmitglied hatten, das zur Zielscheibe geworden war; sie vernichtete das Leben von Millionen, zerstörte Familien, verwandelte Kinder in Verbrecher und Schurken, verbrannte Bücher, zerstörte antike Bauwerke und alte Ruhestätten von Intellektuellen und beging im Namen der Revolution alle Arten von Verbrechen.„ Nach vorsichtigen Schätzungen belief sich die Zahl der eines unnatürlichen Todes Gestorbenen während der Kulturrevolution in China auf 7,73 Millionen. Menschen glauben oft zu Unrecht, dass die Gewalt und das Gemetzel während der Kulturrevolution hauptsächlich durch die Rebellenbewegungen stattfand und dass es die Roten Garden und die Rebellen waren, die das Blutbad anrichteten. Es weisen jedoch Tausende von offiziell herausgegebenen Jahrbüchern der Städte und Regionen in China darauf hin, dass der Höhepunkt der Mordens während der Kulturrevolution nicht 1966 stattfand, als die Roten Garden die meisten Regierungsorganisationen kontrollierten, oder 1967, als die Rebellen verschiedener Gruppen mit Waffen kämpften, sondern vielmehr 1968, als Mao die Kontrolle über das Land durch die „Revolutionskomitees„ zurück gewann. Die Mörder bei diesen beschämenden Massakern waren oft Armeeoffiziere und Soldaten, bewaffnete Milizsoldaten und KPC-Mitglieder aus allen Ebenen der Regierung. Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie die Gewalt während der Kulturrevolution die Methode der KPC und der chinesischen Regierung war, und eben nicht das ungeordnete, extreme Verhalten der Roten Garden. Die KPC hat ihre direkte Beteiligung an der Kampagne und den Parteiführern und Regierungsbeamten gegebenen Instruktionen geheim gehalten. Im August 1966 verbannten die Roten Garden Einwohner von Peking, die in den vorhergehenden Bewegungen als „Grundbesitzer, reiche Bauern, Reaktionäre, schlechte Elemente und Rechte„ kategorisiert worden waren, auf das Land. Unvollständige offizielle Statistiken zeigen, dass in Peking 33.695 Wohnungen durchsucht und 85.196 Einwohner von Peking aufs Land verbannt wurden, dahin, wo ihre vorangegangenen Generationen ursprünglich herstammten. Die Roten Garden des ganzen Landes führten diese Politik durch, und 400.000 Stadtbewohner wurden aufs Land verbannt. Auch hohe Beamte, deren Eltern Grundbesitzer waren, mussten ins Exil auf das Land. Tatsächlich plante die KPC diese Vertreibungskampagne schon vor Beginn der Kulturrevolution. Peng Zhen, der frühere Bürgermeister von Peking, verkündete, dass alle Einwohner von Peking aus ideologischer Sicht so rein wie „Glas und Kristalle„ sein sollten, was soviel bedeutete wie, alle Einwohner mit einer schlechten politischen Einstufung würden aus der Stadt vertrieben werden. Wenn man selbst oder die Eltern als „Grundbesitzer, reiche Bauern, Reaktionäre, schlechte Elemente oder Rechte„ gebrandmarkt war, fiel man unter diese Gruppe. Im Mai 1966 befahl Mao seinen Untergebenen: „Schützt die Hauptstadt„ und es wurde eine Hauptstadtarbeitsgruppe gegründet, angeführt von Ye Jianying, Yang Chengwu und Xie Fuzhi. Eine der Aufgaben dieser Gruppe bestand darin, Einwohner von Peking mit schlechter Einstufung mit Hilfe der Sicherheitsbehörde zu vertreiben. Dieser Hintergrund macht deutlich, warum die Regierung und die Polizeibehörden nicht einschritten, sondern die Roten Garden bei deren Plünderung und Vertreibung von mehr als zwei Prozent der Einwohner Pekings unterstützten. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Xie Fuzhi, forderte die Polizei nicht auf bei den Aktionen der Roten Garden einzugreifen, sondern gab ihnen Rat und Informationen. Die Roten Garden wurden von der Partei einfach benutzt um eine längst geplante Aktion durchzuführen. Ende 1966 wurden auch die Roten Garden von der KPC im Stich gelassen. Viele von ihnen wurden als Konterrevolutionäre abgestempelt und ins Gefängnis geworfen. Die Organisation der Roten Garden wurde unter direkter Anweisung von einigen Parteiführern gegründet. Viele Mitteilungen, die von den Roten Garden in Umlauf gebracht wurden, waren damals vor ihrer Veröffentlichung vom Generalsekretär des Stadtrates bearbeitet worden. Nachdem die Einwohner Pekings, die eine schlechte politische Einstufung erhalten hatten, aufs Land verbannt waren, sahen sie sich einer zunehmenden Verfolgung auf dem Land ausgesetzt. Am 26. August 1966 hielt Xie Fuzhi eine Ansprache an das Polizeibüro Daxing (ein Stadtteil von Peking). Xie beorderte die Polizei, den Roten Garden beim Plündern der Wohnungen der „Fünf schwarzen Klassen„ behilflich zu sein, indem sie ihnen Rat und Informationen geben und ihnen bei ihren Razzien helfen sollten. Das berüchtigte Daxing Massaker [7] war das Ergebnis der direkten Instruktionen der Polizeistation; Organisatoren waren der Chef der Polizeistation und das KPC-Sekretariat; die Mörder waren meist Milizsoldaten, die nicht einmal Kinder verschonten. Viele wurden wegen ihres „Guten Verhaltens” bei den Massakern in die KPC aufgenommen. Nach unvollständigen Statistiken für die Provinz Guangxi gab es mehr als 9.000 Menschen, die in die Partei aufgenommen wurden, kurz nachdem sie jemanden umgebracht hatten. Mehr als 20.000 begingen Morde nach ihrem Eintritt in die Partei und mehr als 19.000 Parteimitglieder waren in Mordfälle verwickelt. Allein in dieser Provinz waren etwa 50.000 Menschen an Mordfällen beteiligt. Während der Kulturrevolution bezog die Klassentheorie auch Prügel. Das Böse hatte es verdient, wenn es vom Guten geschlagen wurde. Es war für eine gute Person eine Ehre, von einer bösen Person geschlagen zu werden. Wenn eine gute Person eine andere gute Person geschlagen hatte, so war das als ein Missverständnis zu betrachten. Solch eine Theorie, wie sie Mao sich ausgedacht hatte, war in den Rebellenbewegungen weit verbreitet. Gewalt und Mord waren an der Tagesordnung. Es war das Ergebnis der Überzeugung, dass im Klassenkampf die Feinde jede Form von Gewalt verdienen. Vom 13. August bis zum 7. Oktober 1967 ermordeten Milizsoldaten im Kreis Dao der Provinz Hunan Mitglieder der Organisationen „ Wind und Sturm am Xiangjiang ” und „Fünf Schwarze Klassen”. Das Gemetzel dauerte 66 Tage; mindestens 4.519 Menschen wurden in 2.778 Haushalten in 468 Brigaden (Dorfverwaltungen) von 36 Volkskommunen in 10 Bezirken ermordet. In zehn Landkreisen wurden 9.093 Menschen umgebracht, davon waren 38 % „Grundbesitzer, reiche Bauern, Konterrevolutionäre und schlechte Elemente„, und 44 % waren Kinder. Die älteste Person, die ermordet wurde, war 78 Jahre alt und die Jüngste war gerade 10 Tage alt. Das oben Geschilderte war nur ein Fall während der Kulturrevolution in einem kleinen Gebiet. Nachdem die mächtige Gruppe des „Revolutionskomitees„ in den frühen 1968ern eine Klassensäuberungsbewegung gegen die „revolutionäre Volkspartei der Inneren Mongolei„ durchgeführt hatte, waren in der Inneren Mongolei mehr als 350.000 Menschen ermordet worden. Im Jahr 1968 beteiligten sich in der Provinz Guangxi Zehntausende von Menschen an einem Massenblutbad gegen die „Organisation 422„ und töteten mehr als 110.000. Diese Fälle machen deutlich, dass die Hauptaktionen gewaltsamen Tötens während der Kulturrevolution alle unter der direkten Anstiftung und Instruktion von KPC-Führern stattfanden, die zur Verfolgung und Ermordung von Bürgern massiv Gewalt einsetzten und erlaubten. Diejenigen, die dieses Schlachten direkt durchführten, waren in der Hauptsache die Armee, Polizei, Milizsoldaten und führende Personen der Partei und des Jugendverbandes der Partei. Wenn die KPC während der Landreform Bauern benutzte um die Grundbesitzer zu stürzen und damit Land zu gewinnen, die KPC während der Industrie- und Handelsreform die Arbeiterklasse benutzte um Kapitalisten zu stürzen und damit ihr Vermögen zu gewinnen und die KPC während der Anti-Rechtsbewegung alle Intellektuellen zum Schweigen brachte, dann zeigt diese Art des Kampfes während der Kulturrevolution, dass keiner einzelnen Klasse vertraut wurde. Auch wenn man zur Arbeiterklasse gehört hätte oder ein von der Partei benutzter Bauer gewesen wäre, hätte sich der Standpunkt von dem der Partei unterschieden, wäre das Leben in Gefahr gewesen. Aber wofür das alles? Das Ziel war, dass der Kommunismus als einzige „Religion„ das Land kontrolliert, und nicht nur das Land, sondern auch die Gedanken eines jeden Menschen. Die Kulturrevolution trieb den Personenkult der KPC und von Mao Tse-tung auf den Höhepunkt. Maos Theorie sollte dazu verwendet werden alles zu beherrschen und die Visionen einer Person in die Gedanken von Zig-Millionen Menschen einzutrichtern. Das Einzigartige an der Kulturrevolution war, dass bewusst nicht beschrieben wurde, was nicht getan werden durfte. Stattdessen wurde Wert gelegt auf: „was gemacht darf werden und wie es gemacht wird. Alles, was außerhalb dieser Begrenzung liegt, darf nicht gemacht oder in Erwägung gezogen werden.„ Während der Kulturrevolution führte jeder im Land ein religionsähnliches Ritual durch: „Frag nach Instruktionen in der Früh und mach einen Bericht am Abend.„ Jeden Tag sendete man mehrere Male Grüße des Respekts zum Vorsitzenden Mao und wünschte ihm ein grenzenlos langes Leben. Nahezu jeder, der schreiben konnte, musste Berichte über seine Gedanken und Selbstkritiken schreiben. Maos Zitate wie „jeden einzelnen egoistischen Gedanken hart bekämpfen„ und „Ausführen von Instruktionen, egal ob ihr Ziel verstanden wird oder nicht, sie im weiteren Prozess der Ausführung verstehen„ wurden häufig wiederholt. Es durfte nur ein „Gott„ (Mao) angebetet werden; nur eine Art von Heiliger Schrift (Maos Lehre) durfte studiert zu werden. Bald entwickelte sich ein Zustand, bei dem Menschen in Kantinen kein Essen kaufen konnten ohne ein Zitat aufzusagen oder Mao zu grüßen. Egal ob man einkaufte, mit dem Bus fuhr oder telefonierte, man hatte ein Zitat von Mao aufzusagen, auch wenn es unwichtig war. Dabei waren die Menschen entweder fanatisch oder abgestumpft, und jeder stand unter der völligen Kontrolle des bösartigen kommunistischen Gespenstes. Lügen, Lügen tolerieren und auf Lügen angewiesen sein, das wurde Teil des Lebens des chinesischen Volkes. VII. Die Ära der wirtschaftlichen Reformen - die Grausamkeit bleibt unverändert Die Kulturrevolution war eine Periode voller Blut, Morden und Erbitterung, der Sinn für Richtig und Falsch ging verloren und Schwarz verkehrte sich in Weiß. Nach der Kulturrevolution wechselte die KPC ständig ihre Flagge, innerhalb von 20 Jahren tauschte die KPC und ihre Regierung sechs ihrer Führer aus. Privates Eigentum wurde in China wieder eingeführt, der Ungleichheit im Lebensstandard zwischen Städten und ländlicher Gegend vergrößert sich, die Wüstenregionen wachsen dramatisch, Flüsse verschwinden und Drogenmissbrauch und Prostitution nehmen zu. Alle „Verbrechen„, die die KPC bekämpfte, werden nun wieder von der KPC zugelassen. Das skrupellose Wesen der KPC, ihre hinterhältige Natur, ihre bösartigen Handlungen und ihre Befähigung, das Land zunehmend in den Ruin zu führen, nahmen ständig zu. Während des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 mobilisierte die Partei Armee und Panzer um protestierende Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens niederzumetzeln. Die grausame Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden ist sogar noch schlimmer. Im Oktober 2004 setzte die Stadtverwaltung der Stadt Yulin in der Provinz Shaanxi, über 1600 bewaffnete Polizisten ein und ließ gut 50 Bauern festzunehmen um deren Grundstücke zu enteignen. Manche wurden erschossen, manche verletzt. Die politische Macht der heutigen chinesischen Regierung basiert noch immer auf der Philosophie der KPC von Kampf und Verherrlichung der Gewalt. Der Unterschied liegt nur darin, dass sie noch betrügerischer ist. Gesetzgebung: Die KPC hat nie aufgehört, Konflikte unter den Menschen zu schüren. Sie hat viele Bürger als Reaktionäre, Antisozialisten, schlechte Elemente und Kultmitglieder abgestempelt um gegen sie vorzugehen. Mit ihrem totalitären Vorgehen gerät die KPC immer mehr in Konflikt mit allen anderen gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen. Unter dem Deckmantel der "sozialen Sicherheit" hat die Partei die Verfassung, die Gesetze und Regelungen ständig abgeändert und hat das, was das Volk aus seiner Unzufriedenheit heraus tat, als antirevolutionär abgestempelt und unterdrückt. Im Juli 1999 hat Jiang Zemin entgegen dem Willen der Mehrzahl der Mitglieder des Politbüros seine Entscheidung getroffen, Falun Gong innerhalb von drei Monaten zu beseitigen. Kurz darauf wird das ganze Land von Lügen und Verleumdungen überflutet. Nachdem Jiang Zemin in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Figaro„ Falun Gong als einen "üblen Kult" denunziert hatte, beeilten sich die chinesischen Propagandisten Artikel herauszugeben, in denen die Bevölkerung dazu gefordert wurde sich gegen Falun Gong zu wenden. Schließlich wurde der Nationale Volkskongress gezwungen, einen Entscheid über die Behandlung von„ bösen Kulten„ zu erlassen. Daraufhin gab das oberste Volksgericht gemeinsam mit der obersten Volksstaatsanwaltschaft sogleich eine "Auslegung" zu diesem Entscheid heraus. Am 22. Juli 1999 publizierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua die Ansprache der Leiter der KPC Organisations-Abteilung und der Propaganda-Abteilung, in der sie öffentlich die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang befürworteten. Die chinesischen Bürger wurden schlichtweg in die Verfolgung hinein gezogen, weil die Partei diese Entscheidung getroffen hatte. Sie können nur Befehlen gehorchen und trauen sich nicht, etwas dagegen einzuwenden. In den vergangenen fünf Jahren hat die Regierung ein Viertel der finanziellen Staatsressourcen zur Verfolgung von Falun Gong verwendet. Jeder Chinese musste sich einer Prüfung unterziehen. Die meisten von denen, die zugaben, dass sie Falun Gong üben oder es ablehnten, das Praktizieren aufzugeben, verloren ihren Job, ihren Studienplatz bzw. wurden zur Zwangsarbeit verurteilt. Die Falun Gong-Praktizierenden haben weder ein Vergehen begangen oder das Land verraten noch sind sie gegen die Regierung. Sie glauben lediglich an "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht". Jedoch wurden Hunderttausende deswegen eingesperrt. Trotz der Informationssperre seitens der KPC konnten schon über 1.100 Foltertote durch deren Familienangehörige bestätigt werden. Die Dunkelziffer der Getöteten liegt wesentlich höher. Medienberichte: Am 15. Oktober 2004 berichtete die Hong Konger Agentur Wenweipao, dass Chinas 20. wissenschaftlich- experimenteller Satellit bei der Rückkehr auf die Erde im Kreis Daying in der Provinz Sichuan auf das Haus von Huo Jiyu gestürzt sei und es zerstörte. Der Bericht zitierte die Aussage des Bürodirektors des Kreises Daying, Ai Yuqing, der auch der örtliche stellvertretende Direktor des Satellitenbergungsprojekts war. Er bestätigte, dass es sich bei dem "schwarze Klumpen" um den Satelliten handle. Die [chinesische] Nachrichtenagentur Xinhua berichtete dagegen nur über die Zeit seiner Rückkehr und betonte, dass dies schon um den 20. wissenschaftlich-experimentelle Satellit handelte, der nach China zurückkehrt ist. Xinhua erwähnte nicht, dass der Satellit ein Haus zerstörte. Dies ist ein typisches Beispiel für die chinesische Berichterstattung, wobei gute Nachrichten veröffentlicht und die schlechten auf Anweisung der Partei verschwiegen werden. Lügen und Verleumdungen, die Zeitungen und Fernsehsendungen während der vergangenen politischen Bewegungen publizierten, ermöglichten es der KPC, ihre Politik durchzusetzen. Auf Befehl der Partei berichten alle Medien in China nur das, was ihr auch genehm ist. Als die Partei eine Anti-Rechts-Bewegung starten wollte, begannen die Medien landesweit über die Verbrechen der „Rechten„ zu berichten. Als die Partei Volkskommunen einrichten wollte, begannen die Medien des ganzen Landes, die Vorteile der Volkskommunen zu loben. Innerhalb des ersten Monats der Verfolgung von Falun Gong haben alle Medien Falun Gong immer wieder während der besten Sendezeit verleumdet und damit an den Menschen in ganz China Gehirnwäsche zu betrieben. Seither hat Jiang Zemin alle Medien eingesetzt um immer wieder Lügen und Verleumdungen über Falun Gong zu verbreiten. Gefälschte Nachrichten und erfundene Berichterstattung über Mord und Selbstmord von Falun Gong- Praktizierenden hetzen die Nation zum Hass gegen Falun Gong auf. Ein Beispiel für solch falsche Berichte ist die inszenierte „Tiananmen - Selbstverbrennung„. Die NGO „International Educational Development„ kritisiert diesen Bericht am 14. August 2001 bei einer Menschenrechts- Konferenz der Vereinten Nationen in Genf als eine von der Regierung inszenierte Handlung um die Menschen zu täuschen. In den vergangenen fünf Jahren hat keine einzige chinesische Zeitung oder Fernsehstation auf dem Festland wahre Nachrichten über Falun Gong berichtet. Die Chinesen haben sich an die falschen Nachrichten gewöhnt. Ein hochrangiger Reporter der Nachrichtenagentur Xinhua hat einmal gesagt: „Wie können Sie einem Xinhua Bericht vertrauen?" Sogar die normalen Leute beschreiben die chinesische Nachrichtenagentur als „Parteihund„. Ein Volkslied beschreibt sie so: "Sie ist ein Hund der Partei, bewacht den Eingang der Partei. Lässt man sie beißen, so beißt sie, läßt man sie viele Mal beißen, so beißt sie so viele Male." Bildungssystem: In China ist die Ausbildung ein weiteres Werkzeug, das eingesetzt wird um die Menschen zu kontrollieren. Der ursprüngliche Zweck der Ausbildung liegt darin, Intellektuelle heranzubilden, die sowohl über Wissen als auch korrektes Urteilsvermögen verfügen. Wissen beinhaltet das Verstehen von Daten, Informationen und historischen Ereignissen; unter Erkenntnisvermögen versteht man den Prozess des Erforschens, des Analysierens, des Kritisierens und die Fähigkeit Erkanntes weiter zu führen, nämlich einen Prozess der ganzheitlichen geistigen Entwicklung. Diejenigen, die Wissen ohne die Stütze des Urteilsvermögens haben, werden als Bücherwurm betitelt. Intellektuelle mit gerechtem Urteilsvermögen wurden in der chinesischen Geschichte schon immer als das Gewissen der Gesellschaft angesehen. Unter der Steuerung der KPC jedoch gibt es in China nur Intellektuelle mit Wissen ohne Urteilsvermögen oder aber solche, die sich nicht trauen, ein Urteil abzugeben. In China konzentriert sichd ie Erziehung in den Schulen darauf den Schülern beizubringen das zu unterlassen, was die Partei nicht wünscht. In den letzten Jahren haben alle Schulen damit begonnen Politik zu lehren und die Geschichte der KPC in einheitlichen Lehrbüchern zu verankern. Die Lehrer glauben nicht an den Inhalt des Textes. Trotzdem müssen sie ihn gegen ihren Willen lehren. Die Schüler und Studenten glauben weder an den Text noch an den Lehrer, dennoch müssen sie sich an alle Inhalte erinnern um die Prüfungen zu bestehen. Inzwischen gibt es auch Fragen über Falun Gong bei den Eintrittsprüfungen für Hoch- und Mittelschulen oder bei den Semesterendprüfungen. Studenten und Schüler, welche nicht die Standardantworten nennen, erhalten keine guten Noten. Sie verlieren die Möglichkeit sich für gute Hoch- oder Mittelschulen einzuschreiben. Wenn ein Student es wagt die Wahrheit zu sagen, wird er sofort von der Schule verwiesen und verliert jegliche Chance auf weitere Schulbildung. Mithilfe des Einflusses von Zeitungen und Regierungsdokumenten haben die im öffentlichen Erziehungssystem als Wahrheit propagierten Sprichwörter, wie zum Beispiel das Mao-Zitat: „Wir sollen alles begrüßen, wogegen sich unser Feind wendet; wir sollen uns gegen alles wenden, was unser Feind begrüßt„, eine umfassende und tiefgehende negative Wirkung ausgeübt. Es hat die Herzen der Menschen vergiftet, indem es das Wohlwollen verdrängt und die moralischen Grundlagen für das Leben in Frieden und Harmonie zerstört. 2004 hat das Chinesische Informationszentrum eine Umfrage im chinesischen Sina Netz gemacht. Dieser Untersuchung zufolge sind 82,6 Prozent der chinesischen Jugend der Meinung, dass man Frauen, Kinder und Gefangene in Kriegszeiten missbrauchen kann. Dieses Ergebnis ist schockierend, aber es spiegelt die Gesinnung der Menschen in China, besonders die der jüngeren Generation, wider. Ihr fehlt das grundlegende Verständnis für die in der traditionellen chinesischen Kultur beinhalteten Menschlichkeit und humanen Regierungsführung. Am 11. September 2004 stach ein Fanatiker in der Stadt Suzhou auf 28 Kinder mit einem Messer ein. Am 20. September 2004 verletzte ein Mann in der Provinz Shandong 25 Grundschüler mit einem Messer. Um Geld für die Schulkasse zu beschaffen, hatten einige Grundschullehrer ihre Schüler gezwungen, Feuerwerkskörper von Hand herzustellen. Dies führte zu einer Explosion, bei der einige Schüler ums Leben kamen. Umsetzung der Politik: Die KPC Führung verwendet meist Drohungen und Zwang um ihre Politik durchzusetzen. Eines ihrer Mittelist der politische Slogan. Über eine sehr lange Zeit diente die Anzahl der aufgehängten Sprüche der KPC als Kriterium um die politischen Leistungen zu beurteilen. Während der Kulturrevolution wurde Peking über Nacht in ein „Rotes Meer" von aufgehängten Plakaten verwandelt. Aufschriften wie „Runter mit den herrschenden Kapitalisten in der Partei" waren überall zu sehen. Auf dem Lande wurde die gleiche Aussage ironischerweise verkürzt dargestellt: „Runter mit der herrschenden Partei". Kürzlich, um das Waldschutzgesetz zu fördern, hatten die Behörden der Forstwirtschaft mit all ihren Stationen und Waldschutzbüros die Aufstellung einer festen Anzahl von Werbesprüchen angeordnet. Wenn die Quote nicht erreicht wurde, galt die Aufgabe als nicht erfüllt. Demzufolge haben untergeordnete Regierungsbüros eine große Anzahl von Slogans aufgestellt wie: „Wer die Berge verbrennt, geht ins Gefängnis!". Beim neuen Geburtenkontrollprojekt gab es sogar erschreckendere Werbesprüche wie zum Beispiel: "Wenn jemand ein zweites Kind bekommt, wird das ganze Dorf sterilisiert", oder „Eher ein zusätzliches Grab als ein zusätzliches Baby," oder „Wenn er keine Vasektomie erhält wie es angeordnet wurde, werden wir sein Haus niederreißen. Wenn sie keine Abtreibung gemacht hat, wie es befohlen wurde, werden wir ihre Kühe und Reisfelder beschlagnahmen". Es gab sogar Werbesprüche, die gegen die Menschenrechte und die Verfassung verstießen wie: „Wenn Sie heute nicht die Steuern bezahlen, werden Sie morgen im Gefängnis schlafen, ". Ein Slogan ist im Grunde ein Propagandamittel um etwas auf eine einfache und sich wiederholende Weise zu vermitteln. Deshalb benutzt die chinesische Regierung oft Slogans um politische Ideen, Werte und Ansichten zu erzeugen. Politische Slogans können auch als Sprachrohr der Regierung an das Volk angesehen werden. In diesen Slogans, welche die Grundsätze vermitteln, sind jedoch Gewalttätigkeit und Grausamkeit sehr leicht zu erkennen. VIII. Landesweite Gehirnwäsche - das ganze Land ist ein geistiges Gefängnis Die effektivste Waffe, die die KPC zur Aufrechterhaltung ihres tyrannischen Regimes einsetzt, ist die vernetzte Kontrolle. Auf eine gut organisierte Art und Weise erlegt die KPC jedem Bürger eine Gehorsamkeitsmentalität auf. Es ist kein Problem, wenn sie sich widerspricht oder dauernd ihre politischen Richtlinien ändert, so lange sie auf systematische Weise die Menschen ihrer grundlegenden Menschenrechte berauben kann. Die Fangarme der Regierung sind überall. Ob in ländlichen oder städtischen Gegenden, die Bürger werden von den so genannten Straßen- oder Gemeindekomitees regiert. Bis vor kurzem benötigte man die Zustimmung dieser Komitees, wenn man heiraten, sich scheiden lassen oder ein Kind bekommen wollte. Die Ideologie, die Denkweise, die Organisationen, die soziale Struktur, die Propagandamechanismen und die administrativen Systeme der Partei dienen nur ihren diktatorischen Zwecken. Die Partei sucht durch ihr Regierungssystem die Gedanken und das Handeln jedes einzelnen unter Kontrolle zu haben. Die Grausamkeit der Kontrolle durch die KPC zeigt sich nicht nur in der Folter des physischen Körpers, sondern auch darin, dass man zu einem Menschen geworden ist, der nicht selbständig denken kann oder zu einem ängstlichen Feigling, der zum Schutz der eigenen Sicherheit nicht wagt sich öffentlich zu äußern. Das Ziel der Herrschaft der KPC ist es, ihre Bürger einer Gehirnwäsche zu unterziehen, so dass sie denken und reden wie die KPC und tun, was diese fördert. Ein Sprichwort lautet: „Die Parteipolitik ist wie der Mond, sie ändert sich alle 15 Tage.„ Egal wie häufig die Partei ihre politischen Richtlinien ändert, jeder im Land muss sie genau befolgen. Wenn man als Mittel dazu benutzt wird andere zu verletzen, muss man der Partei dafür danken, dass sie die eigene Stärke schätzt; wenn man verletzt wird, muss man der KPC dafür danken, dass sie einem „eine Lektion erteilt„ hat; wenn man zu Unrecht diskriminiert wird und die KPC später Wiedergutmachung gewährt, muss man der KPC dafür danken, großzügig, aufgeschlossen und fähig zu sein Fehler zu korrigieren. Die KPC hält ihre Tyrannei durch fortlaufende Unterdrückung und nachfolgende Wiedergutmachung aufrecht. Nach 55 Jahren Tyrannei hat die KPC den Verstand der Nation gefangen genommen und innerhalb des von der KPC erlaubten Gebietes eingezäunt. Wenn jemand nur einen Schritt über diesen Zaun hinaus denkt, gilt das als Verbrechen. Nach den zermürbenden Kämpfen wird Dummheit als Weisheit gepriesen; ein Feigling zu sein, ist die Art und Weise, wie man überlebt. In einer modernen Gesellschaft mit dem Internet als Hauptmedium des Informationsaustausches fordert die KPC sogar von ihren Leuten, beim Surfen im Internet Selbstdisziplin zu üben und Nachrichten aus dem Ausland nicht zu lesen oder auf Webseiten mit Schlüsselwörtern wie „Menschenrechte„ und „Demokratie„ nicht einzuloggen. Die Kampagne der KPC das Volk einer Gehirnwäsche zu unterziehen, ist absurd, brutal, verabscheuungswürdig und dennoch allgegenwärtig. Sie hat die moralischen Werte und Prinzipien der chinesischen Gesellschaft verdreht und die Verhaltensstandards und den Lebensstil der chinesischen Nation von Grund auf verändert. Die KPC verwendet ununterbrochen geistige und körperliche Foltermethoden zur Stärkung ihres absoluten Führungsanspruchs, China mit der allumfassenden „KPC Religion„ zu regieren. Schlusswort Warum muss die KPC ständig um die Bewahrung ihrer Macht kämpfen? Warum glaubt die KPC, dass der Kampf endlos ist, so lange es Leben gibt? Warum zögert die KPC nich Morde zu begehen, um ihr Ziel zu erreichen, die Umwelt zu zerstören oder die Mehrheit der Bauern und viele städtische Bürger in Armut leben zu lassen? Führt die KPC diesen endlosen Kampf für die kommunistische Ideologie? Die Antwort ist „Nein„. Einer der Grundsätze der Kommunistischen Partei besteht darin, allen Privatbesitz abzuschaffen, was sie versuchte, als sie an die Macht kam. Die KPC war der Meinung, dass privater Besitz die Wurzel allen Übels sei. Nach den Wirtschaftsreformen der 80er Jahre war jedoch privater Besitz in China wieder erlaubt und durch die Verfassung geschützt. Wenn man die Lügen der KPC erkennt, werden die Menschen klar sehen, dass die KPC in den 55 Jahren ihrer Herrschaft lediglich ein Drama der Umverteilung der Armut inszenierte. Nach einigen Runden solcher Umverteilung wandelte die KPC einfach das Kapital anderer in ihr eigenes privates Eigentum um. Die KPC behauptet von sich selbst, der "Pionier der Arbeiterklasse zu sein." Ihre Aufgabe bestehe darin, die Klasse der Kapitalisten zu beseitigen. Die neuen Statuten der Partei erlauben den Kapitalisten jedoch den Parteibeitritt. Mitglieder der KPC glauben nicht mehr an die Partei oder an den Kommunismus, und die Existenz der KPC ist nicht zu rechtfertigen. Die kommunistische Partei ist nur eine Hülle ohne ihren vermeintlichen Inhalt. Galt der langfristige Kampf dem Ziel die Mitglieder der KPC frei von Korruption zu halten? Nein. 55 Jahre, nachdem die KPC an die Macht kam, sind Korruption, Unterschlagung, ungesetzliches Verhalten und Handlungen, die Volk und Nation schädigen, unter den Beamten der KPC im ganzen Land verbreitet. In den letzten Jahren wurden von den insgesamt ungefähr 20 Millionen Parteibeamten in China acht Millionen wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Korruption angeklagt und bestraft. Jedes Jahr legen rund eine Million Menschen bei übergeordneten Behörden Beschwerde ein wegen korrupter Beamter, gegen die nicht ermittelt wurde. Von Januar bis September 2004 stellte die chinesische Fremdwährungsbehörde in 35 Banken und 41 Unternehmen Nachforschungen wegen illegaler Währungsgeschäfte an und entdeckte dabei 120 Millionen US-Dollar aus illegalen Transaktionen. Gemäß Statistiken der letzten Jahre sind mehr als 4.000 Regierungsbeamte mit unterschlagenen Geldern aus China geflohen. Die vom Staat gestohlenen Finanzmittel summieren sich auf etliche Milliarden US- Dollar. War es der Zweck der Kämpfe die Ausbildung und das Bewusstsein des Volkes zu verbessern und ihr Interesse an Staatsangelegenheiten aufrecht zu halten? Die Antwort ist ein weiteres deutliches „Nein„. Im heutigen China herrscht ungezügelter Materialismus, und die Menschen verlieren den traditionellen Wert der Ehrlichkeit. Es ist zur Regel geworden, Verwandte zu betrügen und Freunde zu hintergehen. Zahlreichen wichtigen Angelegenheiten gegenüber sind viele Chinesen entweder gleichgültig, oder sie lehnen es ab, darüber zu sprechen. Nicht die Wahrheit zu sagen, ist in China zur grundlegenden Voraussetzung zum Überleben geworden. Unterdessen hat die KPC bei günstigen Gelegenheiten wiederholt den Nationalismus angeheizt. Die KPC hat zum Beispiel chinesische Bürger angestiftet Steine gegen die US-amerikanische Botschaft zu werfen und US-Flaggen zu verbrennen. Das chinesische Volk wurde entweder als ergebene Volksmasse oder als gewalttätiger Mob behandelt, aber nie als Bürger mit garantierten Menschenrechten. Kulturelle Entwicklung ist die Basis um das Bewusstsein der Menschen zu erhöhen. Die moralischen Prinzipien von Konfuzius und Menzius haben über Tausende von Jahren moralische Standards und Grundsätze geschaffen. „Werden alle diese moralischen Grundwerte aufgegeben, dann kennen die Menschen keine Gesetze und können Gut und Böse nicht unterscheiden. Sie würden ihre Richtung verlieren… der Tao [Weg,Natur] würde zerstört.[8]„ Der Zweck des Klassenkampfes der KPC ist es, ununterbrochen Chaos zu erzeugen, wodurch sie sich fest als die einzige regierende Partei und Religion in China etablieren kann, indem sie die Ideologie der Partei nutzt, um das chinesische Volk zu kontrollieren. Regierungseinheiten, das Militär und die Medien, all das sind Werkzeuge der KPC um ihre brutale Diktatur aufrechtzuerhalten. Die KPC, die unheilbare Krankheiten nach China gebracht hat, befindet sich selbst am Rande des Untergangs und ihr Zusammenbruch ist unvermeidlich. Einige Menschen sorgen sich, dass das Land im Chaos versinken wird, wenn die KPC auseinander fällt. Wer wird nach der KPC die Kontrolle Chinas übernehmen? In Chinas 5000-jähriger Geschichte sind die wenigen 55 Jahre der Regierung durch die KPC so kurz wie eine dahinziehende Wolke. Unglücklicherweise hat die KPC selbst während dieser kurzen Zeit die chinesischen traditionellen Glauben und Werte zerstört; die traditionellen moralischen Prinzipien und sozialen Strukturen zu Grunde gerichtet; Fürsorge und Liebe unter den Menschen in Kampf und Hass verwandelt; die Ehrfurcht vor Himmel, Erde und Natur durch die Arroganz von „Menschen erobern die Natur„ ersetzt. Mit ihrer unablässigen Zerstörungswut hat die Partei die sozialen, moralischen und ökologischen Systeme verwüstet und China in eine tiefe Krise gestürzt. Jede große Führungspersönlichkeit in der chinesischen Geschichte betrachtete es als Aufgabe der Regierung ihr Volk zu lieben, zu ernähren und auszubilden. Von Natur aus strebt der Mensch nach Güte und die Aufgabe der Regierung ist es, diese angeborene menschliche Eigenschaft zu fördern. Menzius sagte: "Dies ist der Weg der Menschen: diejenigen, die stets über ausreichendes Einkommen verfügen, haben beständige Herzen, diejenigen, die nicht über ausreichendes Einkommen verfügen, haben keine beständigen Herzen.[9]„ Bildung ohne Wohlstand ist erfolglos geblieben; die tyrannischen Führer, die keine Liebe zum Volk hatten und die Unschuldigen töteten, wurden vom chinesischen Volk verachtet. In den 5.000 Jahren der chinesischen Geschichte hat es viele wohltätige Führer gegeben, wie in den antiken Zeiten Kaiser Yao und Kaiser Shun, Kaiser Wen und Kaiser Wu in der Zhou Dynastie, Kaiser Wen und Kaiser Jing in der Han Dynastie, Kaiser Tang Taizong in der Tang Dynastie sowie Kaiser Kangxi und Kaiser Qianlong in der Qing Dynastie. Der Wohlstand, den diese Dynastien boten, resultierte daraus, dass die Führungspersonen das himmlische Tao praktizierten, die Lehre der Mitte befolgten und nach Frieden und Stabilität strebten. Die Eigenschaften eines gütigen Führers bestehen darin, die Gaben rechtschaffener und fähiger Leute zu nutzen, gegenüber unterschiedlichen Meinungen offen zu sein, Gerechtigkeit und Frieden zu fördern und den Menschen zu geben, was sie benötigen. Auf diese Weise werden die Bürger den Gesetzen Folge leisten, den Sinn für Anstand aufrechterhalten, glücklich leben und erfolgreich arbeiten. Das Weltgeschehen betrachtend fragen wir uns oft, wer bestimmt, ob ein Staat gedeiht oder verschwindet, obwohl wir wissen, dass der Aufstieg und Niedergang einer Nation seine Gründe hat. Wenn die KPC verschwunden ist, können wir erwarten, dass Frieden und Harmonie nach China zurückkehren. Die Menschen werden wieder wahrhaftig, wohltätig, bescheiden und tolerant sein; die Nation wird sich wieder um die grundlegenden Bedürfnisse des Volkes kümmern und alle Berufe werden prosperieren. Anmerkungen: [1] Aus den historischen „Annalen der Nahrungsmittel und Handelswaren„ der Frühen Han Dynastie (Han Shu). [2] Qian Bocheng, Oriental Culture, 4. Auflage, 2000. [3] Gao Gang und Rao Shushi waren Mitglieder des Zentral-Komitees. Nach einem missglückten Machtkampf 1954 wurden sie der Partei-Spaltung beschuldigt und später aus der Partei ausgeschlossen. Hu Feng, Lehrer und Literatur-Kritiker, stand im Widerspruch zur sterilen Literatur-Politik der KPC. Er wurde 1955 aus der Partei ausgeschlossen und zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. [4] „Schinken stechen„ bedeutet auf Schwächen herum zu reiten; „Mit dem Stock schlagen„ bedeutet körperliche oder seelische Peinigung; „einen Hut aufsetzen„ bedeutet ein negatives Etikett zu verpassen; „ein Konto vertagen„ bedeutet, später Vergeltung zu üben. [5] Peng Dehuai (1898-1974): chinesischer kommunistischer General und politischer Führer. Peng war Oberbefehlshaber im Korea-Krieg, Vize-Premier des Landesgerichtshofs und Verteidigungsminister in den Jahren 1954-1959. Er wurde seiner Posten enthoben nachdem er mit Maos Annäherung an die Linken auf dem Lushan Plenum der KPC 1959 nicht einverstanden war. [6] Zhao Gao (gestorben 210 v.Chr.): Chef-Eunuch in der Zeit der Qin Dynastie. Nach dem Tod von Kaiser Qin Shi Huang fälschten Zhao Gao, der Premier-Minister Li Si und der zweitgeborene Sohn des Kaisers den letzten Willen des Kaisers in zwei Punkten. Sie machten Hu Hai zum neuen Kaiser und zwangen den Kronprinzen zum Selbstmord. Später, als Konflikte zwischen Zhao Gao und Hu Hai aufkamen, brachte Zhao einen Hirsch zum Königshof und sagte, dies sei ein Pferd. Nur eine handvoll Beamter wagte es ihm zu widersprechen und zu sagen, es sei ein Hirsch. Zhao Gao glaubte, diese Beamten seien gegen ihn und entfernte sie aus der Regierung. [7] Das Daxin-Massaker im August 1966 geschah während des Führungswechsels der Partei in Peking. Zu der Zeit hielt der Minister für Öffentliche Sicherheit, Xie Fuzhi, in einer Sitzung mit der Behörde für Öffentliche Sicherheit von Peking eine Rede über die Aktionen der Roten Garden gegen die „Fünf schwarzen Brigaden.„ Seine Rede führte direkt zur Versammlung des Ständigen Komitees des Sicherheitsbüros von Daxin. Nach der Versammlung wurde sofort ein Plan aufgestellt um die Volksmassen von Daxin zur Tötung der „Fünf schwarzen Brigaden„ anzustiften. [8] Aus Kang Youwei, „Collections of political writings” 1981. Zhonghua Zhuju. [9] Von Menzius. 220 Seitenaufrufe
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