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Alarmzustand wegen Vogelgrippe[24.07.2005] Nachdem etliche Bewohner der Provinz Qinghai wegen Symptomen akuter
Lungenentzündung auffällig wurden und China nach wie vor der WHO jeden
Zutritt zu den betroffenen Gebieten verweigert, wurde unseren
Informationen zufolge militärische Einheiten gegen die dortige
Bevölkerung in Marsch gesetzt, um Quarantänemaßnahmen durchzusetzen.
Der Befehl zur Quarantäne erging am 18. Juli von den dortigen Behörden.
In einigen Städten der Region gibt es seit Tagen Truppenaufmärsche und
der Himmel ist voll mit Flugzeugen, die möglicherweise Chemikalien
versprühen. Einige dieser Truppen sind in weißen Schutzanzügen
unterwegs. Im Vorfeld sollen den Truppen Verluste durch rebellierende
tibetische Nomaden zugefügt worden sein, deshalb kam die Verstärkung
aus anderen Regionen.
Militärische Einheiten durchkämmen viele Häuser in der betroffenen Gegend und verhaften willkürlich Einwohner, wobei bisher nicht klar ist, welchem Ziel die Verhaftungen dienen und welches Muster dahintersteht. Vermutlich aber haben die Verschleppten über Lungenentzündungssymptome geklagt. Offensichtlich jedoch werden sie in Quarantänelager gesteckt, da die Vogelgrippe außer Kontrolle geraten zu sein scheint. Tibetische Nomaden aus Qinghai wehrten sich offensichtlich mit Gewalt gegen vorher angeordnete ärztliche Maßnahmen, deshalb rückten Truppen von außerhalb ein um die Unruheherde zu beseitigen. Die WHO, die bisher wie alle anderen Organisationen China selten öffentlich kritisierte, äußerte zum erstenmal deutliche Kritik an den chinesischen Behörden, da WHO-Abgesandte nicht in die Provinz Qinghai vorgelassen werden. 493 Seitenaufrufe
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