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Machtkampf in der KP-Führung

[09.04.2008] Die Ereignisse in Tibet und um den Fackellauf führten dazu, dass der ständige Ausschuss des Politbüros des ZK der KPC zu dauernden Sondersitzungen zusammengekommen ist. Bei der Beurteilung des weiteren Vorgehens stehen sich zwei Fraktionen gegenüber: Premier Wen will militärische Einsätze möglichst vermeiden und Tibet Autonomie gewähren ( er erwähnte "fünf Massnahmen zur Befriedung Tibets", die alte Shanghai-Clique um den Massenmörder Jiang Zemin fordert die totale Auslöschung aller "Separatisten". Generell sind alle KP-Führer von den Ereignissen überrascht worden und konfus, wissen nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen. Hinter der Eskalation und den inszenierten Krawallen steckt Zhou Yongkang,

der zur Shanghai-Bande gehört. Einige in der Führung sind zu der Ansicht gelabngt, das man stattdessen eine physische Vernichtung des tibetischen Volks in Kauf nehmen müsse, sonst könnten die Ereignisse ausser Kontrolle geraten. Genau wie damals 89 beim Tiananmen dürfe man nicht mit drastischen Massnahmen zögern, sonst stünde die Herrschaft der KP auf dem Spiel.
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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de