"Sehen Sie, die "Parteilinie", die aus Beijing kommt, sagt, dass sogar angesichts des Abschwungs und der Amerikaner, die Chinas Produktion nicht kaufen, das chinesische BIP in diesem Jahr noch um weitere 8% wachsen könnte.
Aber die Tatsachen auf dem Boden erzählen eine andere Geschichte..."
WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen
Bundesamtes wurden von Januar bis Juni 2007 Milch und Milchprodukte im
Wert von 2,9 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert, das waren
20,3% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Mengenmäßig fiel
der Anstieg mit 9,2% geringer aus. Die Zunahme ist demnach sowohl auf
Mengen- als auch auf Preissteigerungen zurückzuführen. Die
Ausfuhrpreise für Milch sind im ersten Halbjahr 2007 im
Vorjahresvergleich durchschnittlich um 4,5%, die Preise für Milchpulver
sogar durchschnittlich um 25,5% gestiegen. Dabei hat sich der
Preisanstieg im zweiten Quartal 2007 (+ 8,5% gegenüber zweites Quartal
2006 für Milch, +35,7% für Milchpulver) deutlich beschleunigt.
Afrika erlebt jetzt die erste Phase des chinesischen KP-Neokolionalismus. "Die
Konstruktionsfirmen aus China hebeln gezielt die namibischen Gesetze
und Arbeitsbestimmungen aus. Das ist die Beobachtung von Vertretern aus
dem lokalen Bausektor. Gesunder Wettbewerb ist auf diese Weise schon
seit längerer Zeit nicht mehr möglich."
Der Akku-Rückruf von Dell und Apple wird allem Anschein nach richtig
teuer für Sony. Interne Berechnungen gehen mittlerweile von einem
Schaden von bis zu 267 Millionen US-Dollar aus.
Kaum an der Börse, wird
bekannt, dass ein Betrugsfall, in den ein Abgeordneter des
Volkskongresses der Provinz Henan verwickelt war, verschleiert wurde.
Der Abgeordnete erschlich sich mit Hilfe einer Gruppe von
Bankmitarbeitern des Kreises Shenqiu über 140 Mil. Yuan.
China legt sich mit den deutschen Transrapid-Konzernen an. Der Leiter
des Schwebebahn-Projekts in Schanghai, Wu Xiangming, drohte Siemens und
Thyssen-Krupp damit, andere Anbieter und Systeme vorzuziehen, falls man
sich in den Verhandlungen nicht näher kommt.
Internationale Kreditprüfungsgesellschaften, die auf dem chinesischen Markt tätig sind, operieren in solch einem Nebel, dass viele Investoren den Wert ihrer Arbeit in Frage stellen. Bonitätsprüfungen – eine Einschätzung, wie bereit und fähig ein Schuldner ist, seine Schulden zurückzuzahlen – sind im Aufwind, da vermehrt chinesische Firmen Geld von internationalen Investoren ausleihen wollen. Aber falsche Buchführung, schlecht geführte Unternehmen und ein Mangel an Offenheit lassen die Versuche der Bonitätsprüfer oft scheitern.
Unsere Vorausschau aus dem Jahre 2003 ist nunmehr offiziell:
"In der ersten Jahreshälfte verzeichnete VW in China einen
Betriebsverlust von 23 Mio. Euro, im Vorjahreszeitraum hatte der
Konzern noch 251 Mio. Euro Gewinn melden können."
Der Ersatzteillieferant des chinesischen Autoherstellers Brilliance
Motors Deutschland, die "China Automotive Distribution and Services
GmbH" (CADS) mit Sitz in Bremerhaven, hat Insolvenz angemeldet. Aber, wie kann denn das passieren? Das Über-Wirtschaftswunderland kann seine Tentakel in Deutschland nicht mehr unterstützen?
Alle Welt spricht vom Wettlauf der Giganten um Rohöl. Dieser Wettlauf ist noch nicht entschieden, jedoch für alle an der Zapfsäule spürbar. Überall greift die KPC nach dem Öl. Sudan, Iran, Venezuela und viele andere rohstoffreiche Staaten gehören zur Einflußsphäre der KPC. Unbemerkt von der Öffentlichkeit im Westen hat die KPC jedoch ein Wettrennen um Rohstoffe bereits gewonnen, wahrscheinlich der entscheidendste Schachzug der auf dem Gebiet der Rohstoffe, ausgeführt von langer Hand und mit tödlicher Präzision, unbemerkt vom Westen.