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Musikindustrie stöhnt über Raub-CDs

[17.07.2003] Mehr als eine Milliarde weltweit verkaufter CD-Raubkopien haben der Musikbranche im vergangenen Jahr erneut das Geschäft verdorben. Ein Ende der Branchenkrise ist nicht in Sicht.
Die Zahl der illegal kopierten Musik-CDs sei 2002 um 14 Prozent auf 1,1 Milliarden Stück gestiegen, teilte der weltweite Branchenverband IFPI am Donnerstag mit

Damit hat sich die Zahl in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Noch nicht berücksichtigt ist dabei das illegale Herunterladen von Musik aus dem Internet. IFPI beziffert das Volumen des illegalen Musikmarktes auf 4,6 Mrd. $.

Die Musikindustrie mit prominenten Vertretern wie Universal Music, Warner Music, Sony, EMI und BMG macht Raubkopien und illegale Downloads verantwortlich für den seit drei Jahren schrumpfenden Musikmarkt. Im vergangenen Jahr sank der weltweite Musikträgermarkt nach IFPI-Angaben um sieben Prozent auf 32 Mrd. $. Im laufenden Jahr erwartet der Verband bei CDs einen erneuten Umsatzrückgang zwischen fünf und acht Prozent.



China führt Hitliste an

Mit Anti-Piraterie-Kampagnen und der Forderung nach schärferen Gesetzen machen die Unternehmen seit längerem gegen die illegalen Geschäfte mobil. "Unsere Industrie investiert hohe Summen in den Kampf gegen Piraterie, aber unsere Selbsthilfestrategien hängen von der Unterstützung durch die Regierungen ab", sagte IFPI-Chairman Jay Berman. Mit Hilfe der Industrie seien im vergangenen Jahr 71 illegale CD-Presswerke geschlossen worden.


Besonders dringlich seien Maßnahmen in Brasilien, China, Mexiko, Paraguay, Polen, Russland, Spanien, Taiwan, Thailand und Ukraine. In China seien über 90 Prozent der CDs Raubkopien mit einem Wert von 530 Mio. $. Auch in Russland, Brasilien und Mexiko sei der Markt für Raubkopien größer als der legale Markt.



© 2003 Financial Times Deutschland

Musikindustrie stöhnt über Raub-CDs
Mehr als eine Milliarde weltweit verkaufter CD-Raubkopien haben der Musikbranche im vergangenen Jahr erneut das Geschäft verdorben. Ein Ende der Branchenkrise ist nicht in Sicht. Die Zahl der illegal kopierten Musik-CDs sei 2002 um 14 Prozent auf 1,1 Milliarden Stück gestiegen, teilte der weltweite Branchenverband IFPI am Donnerstag mit.

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