Aktuelles
Wirtschaft
Hintergrundberichte
Presseberichte
China
Deutschland
USA

Politik
Menschenrechte
Gerichtsverfahren
Kultur
Gesellschaft
Wissenschaft
Sonstiges
Außergewöhnlich
Weblinks
Impressum

NEWSLETTER

  Back  Sitemap  Chinese  Englisch DONNERSTAG 26.4.2018

Erosion der Gewinne ausländischer Investoren in China

[21.03.2004] Nur knapp ein Viertel von 94 in China investierenden Firmen erwirtschafteten trotz des "Booms" in China 2003 Gewinne , wie eine Umfrage von PricewaterhouseCoopers ergab.

Trotzdem will keine der befragten Firmen ihre Investitionen verringern. 45 % der Firmen besitzen nicht einmal einen Notfall- oder Ausstiegsplan, sollten ihre Investitionsziele nicht erreicht werden.

Die Resultate legen nahe, dass Neueinsteiger in den Markt , bevor sie auf den chinesischen Zug aufspringen, sich anhören sollten, was die schon vor Ort arbeitenden Firmen heute anders machen würden.

Und diese bedauern, sie hätten unter anderem zu wenig Wert auf eine fundierte Risikoanalyse gelegt.

Während das Investitionsklima nach wie vor stark ist, seien Garantien für den Erfolg nicht gegeben. Die Evaluation des Marktes im Vorfeld sei von großer Wichtigkeit.


Die Umfrage legt die Wichtigkeit einer guten Anfangsplanung und Risikoanalyse nahe, anstatt nur durch das scheinbar riesige Potential Chinas angelockt zu werden, meint John Toohey, ein Gesellschafter der Firma.
72 % erwarteten jedoch "gute Gewinne" in den nächsten fünf Jahren.

Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass Gewinne in China zu erwirtschaften ein langer und langsamer Prozeß ist. "Investoren heute sehen die Dinge langfristig." meint Toohey dazu.
95 % der befragten Firmen erwarten, dass noch mehr Investitionen nach China fließen werden, obwohl Probleme bei der Devisenkontrolle sowie komplexe rechtlichen und politischen Hürden überwunden werden müßten.

Die gegenwärtigen Devisenkontrollen sind zu restriktiv und liefern nicht genügend Flexibilität , um die wirklichen Bedürfnisse der Investoren zu befriedigen, meint Danny Po, der Steuerexperte von PricewaterhouseCoopers chinesischer Partnerfirma.
Chinas rechtlicher Rahmen verlangt, dass Investoren sich schnell an ständig verändernde Steuergesetzgebung und andere Regulierungen anpassen müssen.
PricewaterhouseCoopers versuchten 300 ausländische Firmen zu befragen, von denen 94 antworteten- die meisten davon aus Hongkong, Europa, Nordamerika und asiatischen Ländern aus den Bereichen Produktion, Finanzdienstleistung und Einzelhandel.

Hierbei stellt sich natürlich die Frage, wie die Gewinnsituation aussehen wird, wenn der "Boom" sich einmal etwas abschwächt.
1188 Seitenaufrufe
    Druckansicht

Weitere Artikel zu diesen Thema
10.08.2014 Bondsmarkt in China droht Pleitewelle
19.03.2014 China real-estate worries growing louder
08.03.2014 China Trade Misleading
11.02.2014 The Biggest Ever "Unlimited QE"
28.01.2014 Alert! Imminent Implosion
27.01.2014 Incredible! China Halts Bank Cash Transfers
24.01.2014 Die chinesische 23-Billionen-Dollar-Blase
19.01.2014 Chinas Hacker haben es auch nicht leicht...
23.12.2013 Angst vor Börsen-Crash
06.12.2013 Chinesische Zahlen sagen Übles für die USA voraus


Alle Artikel in dieser Rubrik anzeigen


     

Erstellt 2003   http://www.china-intern.de