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Bei Siemens stehen die Margen im wichtigen Wachstumsmarkt China unter Druck.

[17.07.2003] Bei Siemens stehen die Margen im wichtigen Wachstumsmarkt China unter Druck. „Der Wettbewerb ist überaus hart und wird oft über den Preis geführt„, sagte Ernst Behrens, Chef von Siemens China, der Mitarbeiterzeitung „SiemensWelt„. Gerade neue lokale Wettbewerber machten den Münchnern das Leben schwer.

Dies drücke in praktisch allen Geschäftsfeldern auf die Profitabilität. Als Reaktion müssten die Siemens-Bereiche davon überzeugt werden, noch mehr Wertschöpfung nach China zu verlagern. Der China-Chef räumte auch strategische Fehler des Unternehmens in China ein. Der Telekommunikationsmarkt habe sich zuletzt anders entwickelt, als von Siemens erwartet, sagte Behrens. Die Planungen hätten auf weiteren Deregulierungsmaßnahmen beruht. „Erschwerend kam hinzu, dass dringend benötigte neue Produkte und Lösungen für den örtlichen Markt fehlen.„ Chinesische Verbraucher favorisierten zum Beispiel Handys mit aufklappbarem Display. „Obwohl wir das seit über zwei Jahren wissen, bieten wir nach wie vor nur ein Modell an.„ Viele Wettbewerber reagierten viel schneller. Die Wertschöpfung muss laut Behrens aus mehreren Gründen verstärkt in China stattfinden. Bei der Vergabe großer Infrastrukturprojekte sei dies zunehmend ein entscheidender Faktor für den Zuschlag. Zudem könne Siemens bei einem Ausbau der örtlichen Fertigungs- und Ingenieurskapazitäten die Kostenvorteile Chinas nutzen. „Trotz seines Beitritts zur Welthandelsorganisation Ende 2001 ist das Land nach wie vor ein sehr schwieriger und gelegentlich unberechenbarer Markt„, sagte Behrens. China weise aber eine der höchsten Wachstumsraten in der Welt auf. In einem Gespräch mit der NZ hatte Siemens-Chef Heinrich von Pierer kürzlich gesagt, dass für den Siemens-Konzern „das Risiko, nicht in China dabei zu sein, größer ist als das Risiko, dabei zu sein„.

MÜNCHEN (dpa/NZ). - Bei Siemens stehen die Margen im wichtigen Wachstumsmarkt China unter Druck. „Der Wettbewerb ist überaus hart und wird oft über den Preis geführt„, sagte Ernst Behrens, Chef von Siemens China, der Mitarbeiterzeitung „SiemensWelt„. Gerade neue lokale Wettbewerber machten den Münchnern das Leben schwer.

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