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Weltwirtschaftsforum bewertet die Konkurrenzfähigkeit von über 100 Staaten

[27.11.2003]

China fällt dieses Jahr von Platz 38 auf den 44. Rang zurück.


Das Weltwirtschaftsforum bewertete auch 2003 erneut die Konkurrenzfähigkeit von über 100 Staaten der Welt.
Den ersten Platz nahm wie erwartet wieder Finnland ein, gefolgt von den USA .
Sechs europäische Staaten sind neben Finnland unter den ersten zehn: Schweden (3) , Dänemark (4 ), Schweiz (7 ), Island (8) und Norwegen (9).
An fünfter und sechster Stelle kommen Taiwan (R.O.C.) und Singapur.


Deutschland ist nicht unter den ersten 10, sondern abgeschlagen nur auf Platz 13, und wurde diesmal von Japan überholt, das von Platz 16 auf Platz 11 vorrücken konnte.


Im Ranking der konkurrenzfähigsten Ökonomien der Welt rutscht China im Vorjahresvergleich um sechs Plätze nach unten, auf Platz 44 . Der scharfe Fall wurde durch einen Verschlechterung der Qualität aller öffentlichen Institutionen und Behörden verursacht .


An letzer Stelle des Vergleichs steht Haiti, gefolgt von Tschad, Angola, Mali und Bangladesch.
Bewertet wurden Faktoren für nachhaltiges Wachstum, mit dem Schwerpunkt auf makroökonomischen Faktoren, der Qualität der Behörden und Institutionen, dem Stellenwert der Technologie und der Tragfähigkeit der Infrastruktur.
Beste lateinamerikanische Volkswirtschaft war Chile, (27), weit vor Mexiko (47), das demnach noch schlechter als China bewertet wurde.


Hierzu sagte Augusto Lozez-Carlos, Chefökonom des Weltwirtschaftsforums: „ Die Untersuchung liefert wertvolle Daten darüber, warum manche Volkswirtschaften Jahr für Jahr wettbewerbsfähig bleiben , stabiles Wachstum vorweisen und die Kräfte der Globalisierung dergestalt bündeln können, dass das Prokopfeinkommen ihrer Bürger steigt. Es ist keine Überraschung, dass jenseits eines effizienten makroökonomischen Managements die Qualität der öffentlichen Institutionen immer wichtiger wird, und je mehr die jeweiligen Politiker ihr Augenmerk auf Verbesserungen auf diesem Gebiet legt, desto besser sind die Zufunftsaussichten dieses Landes.„


Er fügt noch hinzu:„ Wenn man etwas daraus lernen kann, dann ist es die Tatsache, dass die innere Stärke und Klarheit der Regierungspolitik enormen Einfluß auf das Wohl und Wehe einer Volkswirtschaft hat.„

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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de