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Die finanzielle Selbstzerstörung des Jiang-Regimes

[09.07.2004] Report der ''European Research Group on Chinese Economy'', hier in Auszügen wiedergegeben


Finanzielle Selbstzerstörung des KP-Regimes

Heutzutage sehen viele Wirtschaftsexperten, dass die amerikanische Wirtschaft nicht gerade blüht, die europäische ebenfalls nicht; nur die chinesische wächst als die Beste. Das ist komplett falsch. In den letzten 14 Jahren mobilisierte die KP-Führung alle finanziellen Ressourcen aus dem In- und Ausland, um Weltwunder zu bauen: Großstädte wie Peking und Shanghai, Küstenstädte wie Qingdao und Dalian, einige Städte im Hinterland sowie spezielle Wirtschaftszonen sind so schön herausgeputzt, dass sie bei vielen Menschen der Welt Bewunderung hervorrufen, bei Chinesen ebenfalls . Diese schönen Fenster nach außen- zusätzlich zur Verschleierungspropaganda - konnten erfolgreich eine bittere Wahrheit verdrängen: Die KP Chinas ist in schrecklichen finanziellen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Die wahre Finanzsituation Chinas

Vor der Machtübernahme des Jiang Zeminregimes hatten die Staatsbanken ungefähr 13 Billionen RMB ¥ an Einlagen. Jiang war seitdem Leiter der finanziellen Führungsgruppe der Regierung, er wälzte alle finanziellen Probleme auf die staatseigenen Banken ab .Der Zustand der Banken ist erschreckend, unseren Recherchen nach verloren diese Banken nicht nur alle damaligen Einlagen von 13 Billionen ¥, sie erwirtschafteten zusätzlich einen Verlust von 20 Billionen ¥. Der Staat als solcher ist ein Bettler ( nicht bezogen auf Einzelpersonen, die durchaus reich sein mögen ), mit 20 Billionen Bankdefiziten und 22 Billionen Staatsdefiziten.

Hier ein Überblick über die wahre Lage:

Defizite der Banken von 1990 bis 2002

6,8 Billionen RMB Verluste bei Bankkrediten durch den Bankrott von mehr als 10000 mittleren und größeren Unternehmen

4 Billionen durch Verschwendung und Diebstahl

7,5 Billionen durch Unterschlagung und Korruption

5,2 Billionen durch "Tourismus" ( d.h. bezahlte Ausflüge u.ä. seitens der Kader der KP, wofür eigens VW-Busse gekauft werden )

6 Billionen Verluste beim Außenhandel ( bedingt durch Dumpingpreise etc. )
4 Billionen Verluste durch systematische Verfolgung von 70 bis 100 Mill. Falun Gongpraktizierenden.
Besonders in den letzten vier Jahren des Jiang-Regimes verschwendete das Regime 4 Billionen ¥ für die "Organisation 610", die über allen Gesetzen und administrativen Ebenen steht, um 100 Mill. Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen. Mehr als 15000 standhafte Praktizierende wurden zu Tode gefoltert, Familien auseinandergerissen etc.
Zusätzlich zerschlug er die zweitgrößte Qigonggruppe- China Gong- welches 30 Millionen Anhänger hatte, binnen weniger Wochen .
Falun Gong sollte laut Jiang ebenfalls innerhalb von drei Wochen ausgerottet werden, was ihm aber nach vier Jahren noch nicht einmal ansatzweise gelungen ist, im Gegenteil.
Mittlerweile wird ein Viertel der Steuereinnahmen für die Verfolgung allein von Falun Gong ausgegeben.
( allein das geheime Büro 610, das 1999 eigens für die Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde, beschäftigt mehr als eine Million hauptamtliche Mitarbeiter und eine unbekannte Zahl von mehr oder minder kurzfristig dort angeheuerten inoffiziellen Mitarbeitern mit einem großzügigen Prämiensystem )
ergibt
33,5 Billionen ¥ RMB Schulden

Staatsschulden

4 Billionen Auslandschulden (500 Millionen US $ darunter )
4 Billionen einheimische Staatsanleihen
8 Billionen unbezahlte Löhne und Gehälter sowie Verluste der Sozialversicherung
6 Billionen Schulden der Kommunen
--------------------------------------------------------------------------------------------------
ergibt
22 Billionen ¥ Staatsschulden ( Stand 2002 )

Die Staatsbanken werden vom Staat am Leben erhalten und funktionieren nicht gemäß internationalen Richtlinien.Obwohl sie solch ein großes Defizit haben, sind sie noch am Leben, denn sie haben Einlagen von chinesischen Sparern, sowie 10 Billionen von verschiedenen Firmen, Schulen, Organisationen etc. . sowie über 320 Milliarden US $ an Devisenreserven. Der chinesische Markt benötigt nur 800 Milliarden ¥ monatlich, um alle Geschäfte normal tätigen zu können. Durch die weltweite Propaganda und starke Medienkontrolle ist die KP im Moment noch in der Lage, dem Bankrott zu entgehen, da die einheimischen Chinesen, sofern es sich nicht um hohe Kader handelt, kaum über die Lage der Banken Bescheid wissen. Dennoch haben große teile der Bevölkerung ein instinktives Mißtrauen den Banken gegenüber

Andere große Probleme des KP-Regimes

I
In China gibt es mehr als 80 Millionen Arbeitslose in den Städten, in denen 470 Millionen leben. Ungefähr 200 Millionen Landbewohner haben weder Job noch ein Stück Land. Jeden Tag durchziehen 60 Millionen Landbewohner China auf der Suche nach Arbeit und Brot. 550 Millionen in 17 Provinzen leben in Armut ( die offizielle Bevölkerungszahl beträgt 1,3 Milliarden, in Wirklichkeit sind es 1,6 Milliarden Menschen ).
Die Landbevölkerung dürfte etwa eine Milliarde betragen- sie lebt in äußerst armen Verhältnissen, auf ihr lasten 30 bis 50 Arten von Steuern und Abgaben. Seit 1999 gab es etliche blutige Aufstände, die bis dato unterdrückt werden konnten.
II
Extremer Unterschied zwischen reich und arm. In China gibt es heute ungefähr 20000 reiche Familien, die jeweils über 100 Millionen ¥ besitzen. 50000 Familien besitzen mind. 20 Mill. ¥.
Eine Million Chinesen sind ¥- Millionäre, wohingegen 90 % arm sind..
III
Von den 60 Mill. Parteimitgliedern sind etwa sechs Millionen in Führungspositionen auf verschiedenen Ebenen der Regierung. Davon sind über 90 % korrupt. 1,2 Millionen sind sogar Wirtschaftskriminelle. In den letzten Jahren flohen 8000 hochrangige Funktionäre der Partei ins Ausland , wobei sie 450 Milliarden ¥ mitgehen ließen.


Die KP Chinas ist ein brutales, inhumanes und terroristisches Regime

Die KP verfolgte in ihrer 55-jährigen Geschichte mehr als die Hälfte aller Chinesen, tötete viele in den verschiedenen politischen Kampagnen.
Weiterhin verfolgt das Regime 50 Millionen sog. Hauschristen und behandelt sie zeitweise ähnlich wie Falun Gong-Praktizierende.
Das Gesicht des Regimes im Westen änderte sich mit der Machtübernahme von Hu Jintao, aber die Natur des Regimes änderte sich nicht, denn Jiang hält nach wie vor 80 % der Macht in seinen Händen.
Jiang Zemin, Vorsitzender der Militärkommission , und seine Gefolgsleute folgen innerlich immer noch folgender Strategie:
Die USA ist der Feind Chinas, früher oder später wird es einen erbitterten Krieg zwischen beiden Ländern geben, ausgelöst durch Taiwan o.ä.
Vor dem Krieg sollte Chinas Wirtschaft und Militärmacht so schnell wie möglich ausgebaut werden, noch dazu mit dem Geld der "Imperialisten", die es in Form von Investitionen zur Verfügung stellen. China baut in der Tat in ungeheuer rasantem Tempo seine Militärmacht aus,seit Jiang Zemin Vorsitzender der Militärkommission ist- jede Woche läuft beispielsweise ein neues Kriegsschiff vom Stapel. Eine ähnliche Strategie verfolgte damals Hitler , der die westlichen Demokratien für dumme Schwächlinge hielt, die ihn noch bei seinen Expansionsplänen mit Geld unterstützten.
Bis er sich dann gegen sie wendete...
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