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9 Kommentare ( Teil I )- Was ist die KP

[21.12.2004] Über fünf tausend Jahre hat das chinesische Volk eine herrliche Kultur auf dem Land geschaffen, das vom Gelben Fluß und dem Yangtzekiang-Fluß genährt wird. Während dieser langen Zeitperiode sind Dynastien gekommen und gegangen, und die chinesische Kultur wuchs und nahm ab. Großartige und bewegende Geschichten haben
( Original aus der Dajiyuan-Wochenzeitung )

sich auf der historischen Bühne von China abgespielt.Das Jahr 1840, das Jahr, das im allgemeinen von Historikern als der Anfang von Chinas zeitgenössischer Ära betrachtet wird, markiert den Anfang von Chinas Reise von der Tradition zur Modernisierung. Die chinesische Zivilisation erfuhr vier bedeutende Episoden der Herausforderung und Reaktion. Die ersten drei Episoden sind die Invasion von Beijing durch die englisch-französischen alliierten Streitkräfte in den frühen 1860igern, der chinesisch-japanische Krieg 1894, und der russisch-japanische Krieg in Chinas Nordosten 1906. Auf diese drei Episoden der Herausforderung reagierte China mit einer Verwestlichung, die von der Einfuhr von modernen Gütern und Waffen gekennzeichnet war, von institutionellen Reformen durch die Reform-Bewegung von 1898 und dem Versuch, am Ende der späten Qing Dynasty eine verfassungsmäßige Regierung zu schaffen, und einige Zeit später mit der demokratischen Revolution von 1911.

Obwohl China Ende des Ersten Weltkrieges als Sieger hervortrat, wurde es zu dieser Zeit nicht zu den stärkeren Mächten gezählt. Viele Chinesen glaubten, dass die Reaktionen auf die ersten drei Episoden gescheitert seien. Die 4. Mai-Bewegung sollte zum vierten Versuch einer Reaktion auf vorausgehende Herausforderungen führen und in der vollständigen Verwestlichung der chinesischen Kultur durch die kommunistische Bewegung und seiner radikalen Revolution kulminieren.

Dieser Artikel handelt von der Wirkung der kommunistischen Bewegung und der kommunistischen Partei auf die Kultur Chinas. Schaut man auf die Geschichte Chinas der letzten 160 Jahre, ist festzustellen, dass beinahe eine Milliarde Menschen eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Nach allem, was Chinas traditioneller Kultur und Zivilisation geschehen ist, ob nun von den Chinesen gewählt oder China von außen aufgezwungen, was sind die Folgen?

1. Mit Gewalt und Terror die Macht erlangen und erhalten

Die Kommunisten verheimlichen ihre Ansichten und Ziele nicht. Sie erklären ganz offen, dass ihr Ziel nur mit dem gewaltsamen Sturz aller existierenden sozialen Gegebenheiten erreicht werden kann. Diese Aussage ist aus dem abschließenden Paragraphen des kommunistischen Manifestes, dem Hauptdokument der kommunistischen Partei, zu entnehmen. Gewalt ist das ausschließliche Mittel mit dem die kommunistische Partei je Macht erlangt hatte. Dieser Charakterzug durchzieht alles, was die Partei hervorgebracht hat.

Tatsächlich wurde die erste kommunistische Partei erste viele Jahre nach dem Tod von Karl Marx gegründet. Nach der Oktoberrevolution im Jahr 1917 wurde die „Kommunistische Partei Russlands„ (Bolschewiken, später: „Kommunistische Partei der Sowjetunion„) gegründet. Die Partei entstand aus den Niederschlagungen der so genannten „Klassenfeinde„ und erhielt sich durch Gewalt gegen eigene Parteimitglieder und Bürger, die als Verräter galten. Während der „Säuberungen„ Stalins in der 1930er Jahren kamen mehr als 20 Millionen so genannte Spione und Agenten ums Leben, im Prinzip eben alle, die andere Meinungen vertraten.

Die chinesische kommunistische Partei (KPC) wurde als Nebenzweig der sowjetischen kommunistischen Partei bei der dritten kommunistischen Internationalen gegründet. Deshalb erbte sie naturgemäß deren Bereitschaft zum Töten. Während des ersten Bürgerkrieges zwischen den Kommunisten und der Kuomintang Regierung sank die Bevölkerungszahl in der Jiangxi Provinz von über 20 Millionen auf etwa 10 Millionen. Die Zahlen sprechen für sich.

Gewalt kann als unvermeidbares Mittel zur Erringung politischer Macht angesehen werden, aber es gab wohl niemals ein Regime, welches derart leichtfertig tötete wie die KPC, speziell auch in Friedenszeiten. Die von der KPC zu verantwortende Todesrate seit 1949 übersteigt inzwischen die Zahl der Toten des Bürgerkrieges zwischen 1927 und 1949.

Als gutes Beispiel der Gewaltbereitschaft der kommunistischen Partei lässt sich die Unterstützung der kambodschanischen Roten Khmer anführen. Unter der Roten Khmer wurde ein Viertel der kambodschanischen Bevölkerung ermordet. Viele davon waren chinesischer Abstammung. Um den Beitrag der KPC an dem Völkermord zu vertuschen, verhindert China bis heute, dass die Roten Khmer vor Gericht kommen.

Die KPC hat enge Beziehungen mit einigen der brutalsten politischen Bewegungen und Regimes. Neben der Roten Khmer sind dies die kommunistischen Parteien in Indonesien, den Philippinen, Malaysia, Vietnam, Burma, Laos, und Nepal - sie alle werden von der KPC unterstützt. Viele Funktionäre in diesen kommunistischen Parteien sind Chinesen, viele davon verstecken sich bis zum heutigen Tag in China.

Andere sich auf Mao berufende kommunistische Parteien sind der südamerikanische „Leuchtende Pfad„ und die japanische „Rote Armee„, deren Gewalttaten von der Weltöffentlichkeit verurteilt werden.

Eine Theorie, die von den Kommunisten verwendet wird, ist der Sozial-Darwinismus. Die kommunistische Partei wendet den darwinistischen Lehrsatz „Kampf um das Dasein„ auf alle zwischenmenschlichen Beziehungen und die Geschichte an, in der Überzeugung, dass der Klassenkampf der treibende Motor für die soziale Entwicklung sei. So wurde „Kampf„ zum Motto der kommunistischen Partei, womit politische Kontrolle erlangt und erhalten werden könne. Die berühmten Worte Maos „Wie kann es bei 800 Millionen Menschen ohne Kampf gehen?„ lassen diese Logik des Überlebens der Tauglichsten leicht erkennen.

Eine andere Behauptung Maos ist nicht minder bekannt: dass die Kulturrevolution ,alle sieben oder acht Jahre� wiederholt werden sollte. Die KPC verwendete beständig Gewalt, um das chinesische Volk zu unterdrücken. Jeder Kampf und jede Bewegung diente als Einübung von Terror, wodurch das chinesische Volk erzitterte und mit der Zeit unter der Kontrolle der KPC graduell versklavt wurde.

Heute ist der Terrorismus zum Hauptfeind der zivilisierten und freien Welt geworden. Der chinesische Einsatz von gewaltsamem Terror ist aufgrund des ganzen Staatsapparates noch viel größer, hartnäckiger und im Resultat verheerender. Jetzt im einundzwanzigsten Jahrhundert sollten wir den ererbten Charakter der kommunistischen Partei nicht vergessen, denn ihre bisherige Vergangenheit wird auch ihre Zukunft bestimmen.

2. Mit Lügen Gewalt rechtfertigen

Der Grad einer Zivilisation lässt sich mit dem Grad des Einsatzes von Gewalt durch das jeweilige Regime messen. Der Rückgriff des kommunistischen Regimes auf die Gewalt bedeutet für die menschliche Zivilisation einen riesigen Schritt nach rückwärts. Bedauerlicherweise wird die kommunistische Partei von denen, die Gewalt als notwendiges Mittel für den sozialen Fortschritt sehen, als fortschrittlich betrachtet.

Die Anerkennung von Gewalt muss im Licht des zweiten geerbten Charakterzuges der kommunistischen Partei gesehen werden: die Anwendung von Verschleierung und Lüge.

„Von Kindheit an betrachteten wir die Vereinigten Staaten als liebenswertes Land. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie niemals ein anderes Land besetzt haben oder China angegriffen haben. Oder noch genauer, das chinesische Volk schätzt Amerika, weil es ein demokratisches und offenes Land ist.„

Dies ist ein Ausschnitt aus einem am 4. Juli 1947 abgedruckten Leitartikels der offiziellen Zeitung der KPC, der Xinhua Ribao. Kaum drei Jahre später schickte die KPC Soldaten nach Nordkorea, um dort gegen amerikanische Soldaten zu kämpfen, wobei sie die Amerikaner als die bösartigsten Imperialisten in der Welt beschimpfte. Jeder Chinese der VR China wäre sehr erstaunt, wenn er diesen Leitartikel von vor 50 Jahren zu lesen bekäme. Die KPC hat alle Publikationen mit entsprechenden Inhalten verboten.

Seit ihrer Machtergreifung bediente sich die KPC in ihren Eliminationskampagnen stets Lügen, sei es gegen die Konterrevolutionäre, die „Kooperation„ von staatlichen und privaten Unternehmen, gegen die Anti-Rechts-Bewegung, bei der Kulturrevolution, dem Tiananmen Massaker, und schließlich bei der Verfolgung von Falun Gong. Das schändlichste Beispiel ist die Verfolgung der Intellektuellen 1957. Die KPC befragte die Intellektuellen nach ihren Meinungen, um sie dann als „Rechte„ zu verfolgen, indem sie sie mit ihren eigenen Aussagen als Beweis für ihre „Verbrechen„ anklagte. Immer wenn manche diese Verfolgungen als Anschlag oder „Verschwörung im Dunkel„ bezeichneten, behauptete Mao öffentlich: „Das ist keine Verschwörung im Dunkeln, sondern eine offene Strategie„.

Verschleierungen und Lügen spielten bei der Machtergreifung und -erhaltung stets eine sehr wichtige Rolle. China hat die längste und auch profundeste Geschichte in der Welt und die Chinesen, speziell die chinesischen Gelehrten, verwendeten immer die Vergangenheit um die Gegenwart oder sogar die persönliche geistige Entwicklung zu begreifen. Um die Vergangenheit für sich arbeiten zu lassen, hat die KPC begonnen, Tatsachen der Geschichte zu verdrehen oder zu verheimlichen. In ihrer Propaganda und ihren Veröffentlichungen schrieb die KPC geschichtliche Ereignisse aus der Frühlings- und Herbstperiode (770- 476 v.Chr.), aus der Zeit der streitenden Reiche (475- 221 v.Chr.) und kürzlich aus der Kulturrevolution um. Solche historischen Fälschungen ziehen sich seit 1949 über fünfzig Jahre hinweg und Versuche zur Berichtigung werden von der KPC verhindert.

Wenn Gewalt nicht mehr ausreicht, um die Kontrolle zu bewahren, sucht die KPC Zuflucht bei Lügen und Verschleierungstaktiken, um die Herrschaft durch Gewalt zu rechtfertigen.

Wir müssen zugeben, dass Lügen und Verschleierungen keine Erfindung der KPC sind, jedoch sind dies althergebrachte Schändlichkeiten, von der sie schamlos Gebrauch macht. Die KPC versprach den Bauern Land, den Arbeitern Fabriken, den Intellektuellen Freiheit und Demokratie und allen den Frieden. Keines dieser Versprechen wurde eingehalten. Eine Generation Chinesen stirbt angelogen und die nächste wird weiterhin betrogen. Das ist das größte Leidwesen der Chinesen.

3. ständig geänderte Leitsätze

Die KPC ändert typischerweise häufig ihre Leitsätze. Seit ihrer Entstehung hielt die KPC bereits 16 Parteikongresse ab und modifizierte ihre Parteisatzung ebenfalls 16-mal. In über fünf Jahrzehnten Herrschaft unternahm die KPC fünf grundlegende Verfassungsänderungen.

Das Ideal der kommunistischen Partei ist soziale Gleichheit und schließlich eine kommunistische Gesellschaft. Dennoch erfährt das kommunistisch kontrollierte China sich rapide ausweitende ökonomische Ungleichheiten. Während viele Parteimitglieder sehr reich wurden, stecken Millionen Chinesen in tiefer Armut.

Die führenden Theorien der KPC entwickelten sich aus dem Marxismus und dem Maoismus und wurden ergänzt durch Dengs Gedanken und jetzt Jiangs „Drei Maximen„. Weder der Marxismus noch der Maoismus sind mit Dengs oder Jiangs Ideologien vereinbar, sondern sogar konträr. Dieser Mischmasch der von der KPC aufgestellten kommunistischen Theorien ist in der Tat eine Seltenheit in der menschlichen Geschichte.

Die von der kommunistischen Partei hervorgebrachten Leitsätze widersprechen sich großteils gegenseitig. Von der Idee der globalen Integration über den Nationalstaat, der heute in extremen Nationalismus ausartet, von der Beseitigung des Privateigentums und aller ausbeutenden Klassen zum heutigen Aufruf aller Kapitalisten, der Partei beizutreten, sind die gestrigen Leitsätze sind zur heutigen Politik genau entgegengesetzt und es kann Morgen mit weiteren Änderungen gerechnet werden. Aber egal wie oft die KPC ihre Prinzipien ändert, so bleibt ihr Ziel doch ganz offensichtlich: Macht zu ergreifen und zu erhalten, sowie die absolute Kontrolle über die Gesellschaft zu behalten.

In der Geschichte der KPC gab es mehr als zehn Bewegungen, die „Leben oder Tod„ bedeuteten. In Wirklichkeit fielen alle diese Kämpfe mit Machtwechsel und darauf folgenden Änderungen grundlegender Parteilinien zusammen.

Jede Änderung der Leitlinien resultiert aus einer unvermeidbaren Krise der KPC, welche ihre Legitimität und ihr Überleben in Frage stellt. Egal ob es ihre Zusammenarbeit mit der Kuomintang Partei, die Pro-US Außenpolitik, ökonomische Reformen und Marktexpansion oder Nationalismus ist - jede dieser Entscheidungen trat immer in einer Zeit der Krise auf und sie alle hingen mit Machtkonsolidierung zusammen.

Jeder Zyklus der Verfolgung einer bestimmten Gruppe und der darauf folgenden Zurücknahme dieser Verfolgung stand im Zusammenhang mit den Änderungen von tragenden Leitsätzen der KPC.

Es gibt im Westen eine Redensart: Wahrheit ist beständig, Lüge vergänglich. Darin liegt viel Weisheit.

4. Wie die Prinzipien der kommunistischen Partei die Menschennatur vernichten und sie ersetzen

Die kommunistische Partei (KP) ist ein leninistisches, autoritäres Regime. Seit ihrer Gründung sind drei Basislinien festgelegt worden, u.a. die politische, die ideologische und die organisatorische Linie. In der politischen Linie wurden Ziele verankert. Die ideologische Linie bildet die philosophische Basis der kommunistischen Partei. Die organisatorische Linie bezieht sich darauf, wie die Ziele verwirklicht werden. Sowohl von den Mitgliedern der KP als auch vom Volk der kommunistischen Gesellschaft wird vor allem absolute Gehorsamkeit verlangt. Das ist der Inhalt der sogenannten organisatorischen Linie.

In China ist den meisten Menschen der Doppelcharakter der Mitglieder der KP bekannt. Privat sind sie gewöhnliche Menschen mit menschlichen Empfindungen wie Glück, Ärger, Trauer und Freude. Sie sind Väter, Ehemänner oder gute Freunde und haben wie andere Menschen Stärken und Schwächen. Aber die Parteiprinzipien beherrschen das alltägliche Leben, sie wirken über die menschliche Natur und die menschlichen Gefühle hinaus, sie überragen sie. Im Gegensatz zur menschlichen Natur, die relativ ist und sich ändern kann, sind die Parteiprinzipen über jeden Zweifel und jede Herausforderung erhaben und absolut.

Während der Kulturrevolution kämpften in China der Vater gegen den Sohn, der Ehemann gegen seine Frau, die Mutter gegen ihre Tochter und die Schüler gegen ihre Lehrer. Die Parteiprinzipien ließen die Menschen einander hassen und die Konflikte zuspitzen. In der Frühzeit der kommunistischen Herrschaft waren manche hochrangigen Kader der KP Chinas hilflos, als ihre Familienmitglieder zu klassischen Feinde erklärt und unterdrückt wurden. Das ist ebenfalls auf die Wirkung der Parteiprinzipien zurückzuführen.

Die Kraft der Parteiprinzipien über der Person ergibt sich aus dem d lebenslangen Verlauf der Indoktrination der KP. Die Indoktrination beginnt im Kindergarten, wo die Kinder so erzogen werden, dass sie auf alle Fragen immer die gleichen Standardantworten bekommen, obwohl die Antworten nicht den allgemeinen Kenntnissen und der kindlichen Natur entsprechen. Von der Grundschule an, in der Mittelschule bis zur Universität wird jeder Schüler und Student auf intensive Weise einer politischen Erziehung unterzogen, damit er auf ewig den Parteiprinzipien folgt, die von der Partei bestimmt wurden. Ansonsten gilt die Prüfung als nicht bestanden, und (Schule oder Universität) dürfen nicht besucht werden.

Unabhängig von der privaten Meinung eines Parteimitgliedes muss eine offizielle Äußerung der eigenen Meinung mit der „Parteilinie„ vollständig übereinstimmen. Die organisatorische Struktur der KP ist eine gigantische Pyramide, im Zentrum kontrolliert ihre Spitze die gesamte Hierarchie. Die eigenartige Struktur ist eines der Hauptmerkmale des Regimes der KP, wobei die absolute Gehorsamkeit die wichtigste Rolle spielt.

Heutzutage ist die KP Chinas vollständig zu einer politischen Gruppe entartet, die nur ihre eigenen Interessen verteidigt. Sie strebt nicht mehr danach, das Ziel des Kommunismus zu erreichen. Jedoch hat sich die organisatorische Struktur mit der Forderung nach der absoluten Gehorsamkeit nicht im Geringsten verändert. Diese Partei existiert in ihrer Form über die menschliche Natur hinaus. Alle Personen, die die Organisation der Partei oder die Parteiführer gefährden könnten oder die als Gefahr betracht werden, werden sofort eliminiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einfachen Mann auf der Straße oder um einen hochrangigen Führer der KP Chinas handelt.

5. Die häretische Spukgestalt gegen die Natur und die Menschlichkeit

Im Universum durchleben alle Lebewesen den Prozess von Geburt, Heranwachsen, Altern und Sterben.

Im Gegensatz zum kommunistischen Regime erlauben nicht - kommunistische Gesellschaften, egal wie diktatorisch oder totalitär sie sind, einigen Grad an Selbstorganisation und Selbstbestimmung. Die Gesellschaft in der alten Zeit Chinas war in der Tat von einer binären Struktur geprägt. In ländlichen Regionen war die Sippschaft das Zentrum der unabhängigen sozialen Organisation, während die Städte und Landgemeinden von der Zunft organisiert wurden. Die Top-Down Regierung erstreckte sich nicht unterhalb der Bezirksebene.

In modernen Gesellschaften, ausschließlich der kommunistischen Gesellschaft, selbst in der Zeit des Nazi-Regimes, bestand immer noch das Recht auf privates Eigentum. Das kommunistische Regime duldet jedoch keinerlei Formen sozialer Organisationen, die von der Partei unabhängig sind, lediglich die zentralisierte, totalitäre Struktur.

Wenn die o.e. Gesellschaftsstruktur, die die Selbstbestimmung der Person oder der Gruppen berücksichtigt, natürlicherweise auftritt, dann ist das kommunistische Regime in seinem Wesen gegen die Natur.

In der kommunistischen Partei gibt es keinen allgemeinen Maßstab für die menschliche Natur. Der Maßstab für das Gute und Böse sowie für das Gesetz und die Prinzipien wird je nach den Erfordernissen der KP beliebig manipuliert. Die Kommunisten dürfen nicht töten, ausgenommen sind jedoch die von der KP bezeichneten Feinde; sie sollen den Eltern mit Ehrerbietung begegnen, jedoch nicht den zu Klassenfeinden erklärten Eltern; Güte, Rechtschaffenheit, Schicklichkeit, Klugheit und Treue sind sehr gut, jedoch nicht anwendbar, wenn die Partei sie nicht will oder entscheidet, die traditionelle Tugend nicht zu berücksichtigen. Die kommunistische Partei wurde auf Prinzipien erbaut, die gegen die menschliche Natur sind.

In den nicht - kommunistischen Gesellschaften wird die Doppelnatur des Menschen, nämlich das Gute und das Böse generell akzeptiert. So werden soziale Verträge geschlossen, um die Balance der Gesellschaft zu erhalten. In der kommunistischen Gesellschaft wird das Konzept abgelehnt, weder die gute Natur noch die böse Natur des Menschen wird akzeptiert. Die Vernichtung der Anschauungen über das Gute und das Böse lässt gemäß den Aussagen von Karl Marx den sozialen Überbau der alten Gesellschaft gründlich zum Umsturz bringen.

Die kommunistische Partei glaubt nicht an Gottheiten und hat keinen Respekt vor der Natur. „Kämpfen gegen den Himmel, kämpfen gegen die Erde, kämpfen gegen die Menschen, die Freude ist unendlich„, das war das Motto der KP Chinas während der Kulturrevolution. Dadurch entstanden für das Volk und das Land große Katastrophen.

Traditionell glauben die Chinesen an die Einheit des Himmels und des Menschen. Laotse sagte in Tao De King folgendes: „Menschen folgen der Erde, die Erde folgt dem Himmel, der Himmel folgt dem Tao, und der Tao folgt dem, was natürlich ist.„ Die Menschheit und die Natur existieren im Kosmos in einer harmonischen Beziehung zueinander.

Die kommunistische Partei ist in der Tat ein Lebewesen. Sie ist eine häretische Spukgestalt gegen die Natur, den Himmel, die Erde und die Menschheit, nicht zuletzt gegen das Universum.
6. Einige Merkmale der üblen Inbesitznahme
Die kommunistischen Parteiorgane selbst nehmen nie an irgendwelchen produktiven oder kreativen Aktivitäten teil. Wenn sie einmal die Macht ergriffen haben, hängen sie sich an die Menschen an, sie manipulieren sie und kontrollieren sie. Sie bauen ihre Macht aus bis hinunter zu den Grundeinheiten der Gesellschaft, da sie Kontrollverlust befürchten. Sie monopolisieren die Produktionsmittel und ziehen sich aus der Gesellschaft den Wohlstand heraus.
In China hat sich die KPC überallhin ausgedehnt und kontrolliert alles, aber niemand hat die Aufzeichnungen der KPC gesehen, nur Geschäftsbücher für den Staat, Bezirksregierungen, und Unternehmen. Von der Zentralregierung bis hin zu den Dorfkomitees in ländlichen Gegenden sind die kommunalen Beamten grundsätzlich rangniedriger als die kommunistischen Kader. Die Ausgaben der Partei werden durch die kommunalen Einheiten gedeckt und es wird dem kommunalen System gegenüber Rechenschaft abgelegt. Die Organisation der KPC gibt dem Bösen Gestalt. Die KPC hängt sich an jede winzigste Einheit an und dringt tief in jede Zelle der chinesischen Gesellschaft ein, wobei sie die chinesischen Menschen kontrolliert und ihre Energie aufzehrt.
Diese eigenartige Struktur übler Inbesitznahme durch das Böse gab es schon in der Vergangenheit der Geschichte der Menschheit, entweder teilweise oder zeitweilig. Niemals hat dies für so lange Zeit gewirkt und eine Gesellschaft so vollständig kontrolliert wie unter der Herrschaft der kommunistischen Partei.
Aus diesem Grund leben chinesische Bauern in Armut und Schinderei. Sie müssen sowohl die traditionellen kommunalen Beamten als auch viele kommunistische Kader tragen.
Aus diesem Grund sind chinesische Arbeiter von Arbeitslosigkeit bedroht. Die besitzende KPC hat seit vielen Jahren Kapital aus ihren Fabriken gezogen.
Aus diesem Grund finden chinesische Intellektuelle es so schwer, intellektuelle Freiheit zu erringen. Zusätzlich zu ihren Verwaltungsbeamten zeigen sich überall die Schatten der KPC, die allgegenwärtig sind und nichts anderes tun als Menschen überwachen.
Gemäß der modernen Politikwissenschaften stammt Macht aus drei Quellen: Zwang, Wohlstand und Wissen. Die kommunistische Partei hat noch nie gezögert, Gewalt anzuwenden um den Leuten ihr Eigentum und Grund und Boden zu rauben. Doch noch schwerwiegender ist der Umstand, dass sie den Menschen ihre Redefreiheit und die Pressefreiheit genommen haben. Die KPC kontrolliert durch ihre üble Inbesitznahme die Gesellschaft so straff, dass dies schwerlich mit irgend einem anderen Regime auf der Welt verglichen werden kann.
7. Sich von der Kontrolle der KPC befreien
Alle Angelegenheiten unter dem Himmel (Anmerkung der Red.: „unter dem Himmel„ ist eine chinesische Redewendung, gleichbedeutend mit der westlichen Redewendung „auf der Erde„) erfahren einen Kreislauf von Geburt, Reife, Zerfall und Tod.
Seit Marx vor mehr als einem Jahrhundert den Spuk durch den kommunistischen Geist zum Vorschein brachte, hat sich die kommunistische Partei seuchenartig über den Erdball verbreitet, hundertmillionenfach Leben ausgelöscht und Besitz und Freiheit genommen.
Die grundsätzliche Lehre der kommunistischen Partei vertritt die Wegnahme allen privaten Besitzes und ebenso die Eliminierung der Ausbeuter-Klasse. Privater Eigentum ist die Basis aller sozialer Rechte und trägt oft nationale Kultur. Menschen, denen der private Besitz geraubt wird, verlieren auch ihre geistige Freiheit. Überdies könnten sie die Freiheit verlieren, soziale und politische Rechten zu erlangen.
Mit der Krise zu überleben konfrontiert, sah sich die KPC dazu gezwungen, Chinas Wirtschaft in den 1980igern zu reformieren. Einige der Rechte auf Privateigentum wurden den Menschen zurückgegeben. Das bewirkte ein Loch in der klotzigen KPC-Maschinerie der genauen Kontrolle. Dieses Loch wurde größer, als die Mitglieder der KPC danach strebten, privates Vermögen anzuhäufen.
Der KPC-Parasit, der sich durch Zwang, Betrug und häufig wechselnde Leitsätze hielt, hat nun Zeichen des Verfalls gezeigt und reagiert bei jeder geringfügigen Störung nervös. Er versucht durch Anhäufung von mehr Reichtum und Erhöhung der Kontrolle zu überleben, aber diese Aktionen helfen nur, die Krise zu intensivieren.
Das heutige China erscheint erfolgreich, aber soziale Konflikte haben in einem nie zuvor da gewesenem Ausmaß zugenommen. Indem die KPC politische Methoden aus der Vergangenheit anwendet, mag sie eine Art Rückzug versuchen, und ihre vorherige Verfolgung der demokratischen Studentenbewegung auf dem Tiananmenplatz oder die von Falun Gong umzukehren, und sich eine neue Gruppe von Menschen aussuchen, die sie sich zum Feind auswählt. Dabei übt sie weiterhin Terror aus.
Als sich die chinesische Nation in den vergangenen hundert Jahren einer Reihe von Bedrohungen gegenübersah, reagierte sie mit dem Import von Waffen, der Reform ihres Systems und inszenierte extreme und gewaltsame Revolutionen. Millionen von Menschen starben, und die uralte chinesische Zivilisation wurde aufgegeben. Es sieht so aus, als ob die verschiedenen Lösungsversuche fehlschlugen. Als in der chinesischen Bevölkerung Unruhe und Angst herrschte, ergriff die KPC die Gelegenheit, trat auf die Bühne, und hat seitdem diese uralte Nation kontrolliert.

Bei zukünftigen Problemen werden die Chinesen zwangsläufig erneut auswählen müssen. Egal wie sie sich entscheiden, jedem Chinesen muss klar werden, dass jegliche noch verbliebene Hoffnung auf die KPC den Schaden nur verschlimmert, welcher der chinesischen Nation zugefügt wurde und die KPC nur mit neuer Energie füllt.

Wir müssen alle Illusionen aufgeben und unsere eigenen Beobachtungen und Entscheidungen treffen. Nur dann können wir uns der alptraumhaften Kontrolle durch die KPC der letzten 50 Jahre entziehen. Im Namen einer freien Nation können wir die chinesische Zivilisation wieder einführen, die sich dann auf der Achtung vor der menschlichen Natur und Güte allen gegenüber gründet.
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