Aktuelles
Wirtschaft
Hintergrundberichte
Presseberichte
China
Deutschland
USA

Politik
Menschenrechte
Gerichtsverfahren
Kultur
Gesellschaft
Wissenschaft
Sonstiges
Außergewöhnlich
Weblinks
Impressum

NEWSLETTER

  Back  Sitemap  Chinese  Englisch MITTWOCH 19.12.2018

Die aktuelle Zahl

[20.05.2005] Die direkten Investitionen aus dem Ausland (FDI ) betrugen im April 4 000 000 000 US-$.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Investitionen damit um 27 %.Es handelt sich hierbei um offizielle Zahlen der VR China, deshalb sind sie wahrscheinlich geschönt. Dies kann man daraus schliessen, wenn man die Zahlen anderer Länder vergleicht. So erklärte z.B. das Wirtschaftsministerium Taiwans,

dass es 289 China-Investitionen im ersten Quartal genehmigt habe, was einen Rückgang um 47,83 % im Vergleich zum Jahr vorher bedeutet. Auch der Wert der getätigten Investitionen ging um 6,57 % USD auf 1,21 Milliarden USD zurück. Taiwan stellt de facto den größten Anteil bei den FDI.
Der stellvertretende Vorsitzende des taiwanesischen Rats für Wirtschaftsplanung und Entwicklung, Thomas Yeh, meinte in einem Interview, dass dies die wachsende Skepsis der Investoren bezüglich der Wirtschaft Chinas reflektiere. Ohne eine Aufwertung des Yuan, so meinte er weiter, gäbe es keinen Erfolg für die Abkühlungsmaßnahmen von Premier Wen Jiabao.

Man spüre gegenwärtig einen Rückgang des Chinafiebers unter den taiwanesischen Investoren, was u.a. auf die sog. makroökonomischen Kontrollen Wens zurückzuführen sei. Diese seien jedoch notwendig, um Chinas Ungleichgewichte auszugleichen. Ebenso Schuld seien schwerwiegende Probleme bei der Wasser- und Energieversorgung, sowie die Unvorhersehbarkeit der politischen Entscheidungen.

All diese Dinge liessen die taiwanesischen Investoren vorsichtiger werden, fügte Yeh hinzu.
Auf das offzielle Wirtschaftswachstum von 9 % letztes Jahr, welches besonders auf einige überhitzte Branchen zurückzuführen ist, folgten diese Kontrollen, die aber wenig Effekt zeigten. Seiner Meinung nach ist dies besonders auf den nicht aufgewerteten Yuan zurückzuführen, was den Chinesen erstaunliche Wettbewerbsvorteile gegenüber den asaiatischen Nachbarn bringe.
"Die Tatsache, dass die chinesische Regierung den Yuan nicht steigen lässt, ist unglaublich. Es ist asozial." sagte er.


1381 Seitenaufrufe
    Druckansicht

Weitere Artikel zu diesen Thema
13.02.2008 Ein Nachruf
25.07.2005 Hans Bruder, der Chef des Messebauspezialisten Octanorm
20.07.2005 Wissenschaft als Religion oder Peakoil goes Mainstream

16.07.2005 China überschwemmt Italien mit Tomaten
06.07.2005 Zahl des Tages
23.06.2005 30 neue Millionäre
21.06.2005 Zwei israelische Geschäftsleute in Shanghai entführt.
15.06.2005 Chinas "Exportwunder"
14.06.2005 Deutsches Geld in alle Welt


Alle Artikel in dieser Rubrik anzeigen


     

Erstellt 2003   http://www.china-intern.de