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Die vier Jahreszeiten und die Krankheiten[10.12.2003] Von Hu Naiwen, Arzt der traditionellen chinesischen Medizin aus Taiwan
Laut des sehr alten chinesischen Medizinbuches Die Schriften des Gelben Kaisers resultieren alle Krankheiten von Trockenheit, Feuchtigkeit, Kälte, Hitze, Wind, Regen, einem Ungleichgewicht von Yin und Yang, Freude, Ärger, einer unausgewogenen Ernährung usw.. Die kranke Person fühlt sich gegen Morgengrauen und am Tage besser und wird sich sehr wahrscheinlich gegen Abend und in der Nacht schlechter fühlen. Mit anderen Worten verschlimmern sich die Symptome gegen Abend und in der Nacht noch mehr.
Wie kann man diese Phänomene erklären? Unsere Vorfahren glaubten daran, dass der Mensch aus himmlischen Elementen besteht. Deshalb wird die Gesundheit durch das Wetter, die Jahreszeiten und das Klima beeinflusst. Ein altes chinesisches Sprichwort besagt, Der Frühling ist die Geburt, der Sommer das Wachsen, der Herbst die Ernte und der Winter die Lagerung. Dieses Sprichwort kann man auch auf die Energien im menschlichen Körper übertragen. Zudem gibt es vier bestimmte Abschnitte des Tages, den Morgen (Frühling), Mittag oder Nachmittag (Sommer), Abend (Herbst) und die Nacht (der Winter). Am Morgen nimmt die Energie des Menschen zu, so dass die Krankheit zurückgedrängt wird. Am Nachmittag nimmt die menschliche Energie weiter zu, so dass die Krankheit weiter abklingt. Durch die Steigerung der menschlichen Energie, kann die Krankheit überwunden werden, so fühlt man sich auch dementsprechend gut oder besser. Wenn am Abend die Sonne untergeht, nimmt die menschliche Energie ab, ebenso wie die der Natur und die Krankheit nimmt zu. In der Nacht zieht sich die menschliche Energie in die inneren Organe zurück, so dass sich die Krankheit an der Oberfläche des Körpers zeigen kann. Zu diesem Zeitpunkt hat die Krankheit ihren Höhepunkt erreicht, die Krankheitssymptome werden schlimmer. Hieran zeigt sich, dass die Krankheit in engem Zusammenhang mit den vier Jahreszeiten und den vier verschiedenen Abschnitten des Tages steht. 2004 Seitenaufrufe
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