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Traditionelle Chinesische Medizin hilft Schlaganfallpatienten

[25.05.2004] Seit dem ersten Jahrhundert des Allgemeinen Zeitalters werden in China Bestandteile einer Chinesischen Kräutermedizin, auch Gastrodine Granulatzusammensetzung genannt, verwendet, um Störungen wie Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und Schlaganfälle zu behandeln. Der Hauptbestandteil ist ein Extrakt aus großen Gastrodia Knollenpflanzen,

einer Art Orchidee, und wird zusammen mit sechs anderen Kräutern in einem ersten Kräutermedikament kombiniert, um in klinischen Versuchen bei Demenz getestet zu werden. Gastrodia wurde im alten Shennong Bencao Jing (etwa 100 nach Chr.) erwähnt und später von Tao Hong als ausgezeichnetes Kraut eingestuft, d.h. es konnte über lange Zeit eingenommen werden, um die Gesundheit zu schützen, das Leben zu verlängern und Krankheiten zu heilen. Forschungsergebnisse einer zufälligen, doppelt-blinden Studie über diese Zusammensetzung wurden bei der American Heart Association’s Second Asia Pacific Science Forum in Honolulu, Hawaii (6.-10. Juni 2003) vorgestellt. Bei Schlaganfallpatienten, die unter einer leichten bis mittleren vasculären Demenz (VaD) aufgrund ihres Schlages litten, zeigte es sich effektiv bei der Verbesserung des beeinträchtigten Erinnerungsvermögens, der Orientierung, der Sprache und anderen Funktionen.

Nach der Alzheimer Krankheit ist VaD eine der allgemeinsten Demenzen, die ein bis drei Prozent der Menschen betrifft. Es ist eine Form der Demenz, die durch Blutgefäßkrankheiten oder kleinere Gehirnschläge verursacht wird. Sie führt zu Problemen mit dem Gedächtnis, dem Denken, dem Verhalten und beeinträchtigt die Fähigkeiten einer Person zu arbeiten und alltägliche Aufgaben zu erledigen, wie etwa Baden, Kochen und Anziehen. Es gibt bereits Medikamente wie Cholinesterase Hemmstoffe, die zwar wirksam bei kognitiven Funktionen und dem Gedächtnis sind, jedoch viel kosten und Nebenwirkungen haben. Die obige Studie wurde im Pekinger Dongzhimen Krankenhaus bei 120 Patienten mit leichter bis mittlerer VaD durchgeführt und dauerte drei Monate oder länger. Die Patienten wurden per Zufall in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen entweder die Gastrodine Granulatzusammensetzung (70 Patienten) oder das Medikament Duxila (Almitrine und Raubasine; 50 Patienten), das Schlaganfallpatienten in China gewöhnlich bekommen. Beide Gruppen erhielten ihre Medikation in heißem Wasser aufgelöst drei Mal täglich oral über einen Zeitraum von zwölf Wochen.

Aufgrund eines Tests, der Geisteszustände misst (Mini-mental State Exam), zeigten die Patienten in den Gastrodine und Duxila Gruppen am Ende der Studie signifikante Verbesserungen gegenüber ihrem Ausgangsniveau. In beiden Gruppen gab es ähnliche Verbesserungen in Bezug auf das Gedächtnis, Orientierung, Rechenleistungen und Sprache. Jedoch zeigte die Gastrodine Gruppe signifikante Unterschiede bei einem Test (Blessed Behavioural Scale), der entworfen war, um Besonderheiten im Verhalten zu messen, u.a. Aktivitäten des täglichen Lebens, Persönlichkeit und Verhalten. Der Test maß Anfangs- und Endpunkte beider Gruppen. Weiterhin gab die Studie Hinweise darauf, dass die Behandlung mit Gastrodine den regionalen zerebralen Blutfluss bei VaD Patienten erhöht hatte. Aber diese Befunde erfordern weitere Studien zur Bestätigung. Der leitende Forscher dieser Studie, Dr. Jinzhou Tian, Direktor des Instituts für Geriatrie an der Pekinger Universität für Chinesische Medizin, sagte, dass tiefere und langwierigere Studien, wenigstens sechs oder mehr Monate, nötig seien, um den klinischen Nutzen von Gastrodine für Patienten mit leichter bis mittlerer VaD zu bestimmen. Mit den bisherigen positiven Ergebnissen werden weitere Studien der Kräutertherapie von VaD wohl gewährleistet sein.

Dies ist ein weiterer Fall, in dem die Weisheit der traditionellen Chinesischen Kultur wieder einmal die Aufmerksamkeit der Menschheit erweckt. Hier ist es die traditionelle Chinesische Medizin, die mit niedrigen Kosten, großer Wirkung und wenigen Nebenwirkungen den Menschen aller Kulturen bei einer schwächenden Krankheit sehr vielversprechend hilft. Man würde sich wundern, was für ein großer Segen es für die Menschheit wäre, wenn die Theorien und Prinzipien dieser alten Praktik in der Welt großflächiger angewendet würden.
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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de