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Neue Betrachtung prähistorischer Kultur

[10.05.2005] CNN berichtete am 3. März 2005 über die archäologische Entdeckung einer Gruppe von Riesenfiguren, welche in die Hügel einer Wüste in der südlichen Küstenregion von Peru eingeritzt sind.

Der Bericht sagt aus, dass über 50 gigantische Figuren, auf einem Areal von ungefähr 90 Quadratmeilen (233 Quadratkilometer), in der Nähe der Stadt Palpa, in die Erde eingeätzt sind. Es wird angenommen, dass die Zeichnungen - die sowohl Figuren von Menschen, als auch Tieren, wie Vögel, Affen und Katzen umfassen - von Mitgliedern der Paracas Kultur zwischen 600 und 100 Jahren v. Chr. geschaffen wurden.
Die kürzlich entdeckten Zeichnungen datieren die berühmten Nazca Linien des Landes vor.

Die riesigen Nazca Zeichnungen bedecken die Wüste in Perus Nazca Ebene in Südamerika, auf eine Ausdehnung von 35 Meilen (56 Kilometer). Die Linien weisen eine geometrische Form auf und umfassen ebenfalls Piktogramme von verschiedenen Tieren, wie Riesenvögeln, Walen und Spinnen. Die riesigen Nazca Zeichnungen wurden erstmals im Jahre 1939 entdeckt und im Jahre 1994 in die Liste des kulturellen Erbes der Vereinten Nationen aufgenommen.

Das so Erstaunliche an diesen Zeichnungen ist, dass sie nur aus einer Höhe von mindestens 300 Metern über dem Erdboden vollständig betrachtet werden können. Selbst bis heute gibt es keine vernünftige Erklärung über ihren Ursprung oder ihren Sinn, oder auf welche Weise die Linien gezeichnet worden sind.
Die noch mysteriösere Sache über die Nazca Linien ist die, dass sie in die Nazca Ebene, eine öde Hochfläche, eingeätzt worden sind. Im Jahre 1996 fanden Forscher heraus, dass die geologischen Störzonen der unterirdischen Gewässer sehr eng mit den in die Erde eingeätzten Figuren korrelierten.
Im Jahre 1998 versuchte eine Gruppe von Geologen und Archäologen diese Hypothese zu erhärten. Die Forscher vermaßen die in die Erde eingeätzten Figuren und fanden heraus, dass die wasserführenden Schichten sehr eng mit vielen von den Nazca Linen verbunden waren. Die archäologische Vermessung förderte zu Tage, dass, an vielen Orten, die Störzonen und die Untergrundquellen mit den in die Erde eingeätzten Figuren zusammen zu hängen schienen.

Weil es diese Theorie verfehlte, alle Nazca Linien zu erklären, glauben Forscher, dass diese, in die Erde eingeätzten Figuren, andere Funktionen aufweisen müssten.
Zusätzlich zu diesen zwei oben erwähnten erstaunlichen historischen Plätzen, haben Archäologen auch noch andere prähistorische Überbleibsel entdeckt, welche mit der heutigen Wissenschaft nicht erklärt werden können.

Steinsäulen und Bauwerke unter der Meeresoberfläche

Zweihundert Meter unter der Wasseroberfläche entlang der Küste von Peru, liegen Steinsäulen und riesige Bauwerke. Seit dem Jahre 1968, sind unter der Meeresoberfläche um die Bimini Inseln riesige Steinbauten, einschließlich Straßen, Hafenanlagen, eingestürzte Stadtmauern und Türöffnungen entdeckt worden. Diese Unterwasserbauten sind kompakt und gut gegliedert. Ohne gewisse Kenntnisse über Bauwesen, hätten diese Gebäude unmöglich errichtet werden können.

Der prähistorische Tunnel unter dem Andengebirge

Im 17. Jahrhundert, entdeckte ein spanischer Missionar einen unterirdischen Tunnel in Guatemala, Zentralamerika. Er erstreckte sich um die 1.000 Kilometer unter dem Andengebirge. Zum Schutze des Tunnels hat die Peruanische Regierung den Eingang des Tunnels versiegelt und bewacht ihn streng. Das Ganze dient dazu, ihn für Ausgrabungen zu bewahren, bis die Menschheit einmal in punkto Wissenschaft und Technik das erforderliche Wissen dazu entwickelt hat. Die Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen, hat diesen Tunnel als Weltkulturrelikt aufgelistet.

Der Schweizer Schriftsteller Erich von Dänicken betrat diesen Tunnel einmal. Er war außerordentlich überrascht, zu sehen, wie breit und gerade der Tunnel war und dass er glasierte Wände hatte. Es gab da viele exquisite Türöffnungen aus Stein und Tore und ordentliche und sanft gestaltete Räume, sowie eine 20.000 Quadratmeter große Halle. Es gibt da auch einen 1,8 mal 3.1 m langen und 80 mm weiten Entlüftungsschacht. Im Inneren des Tunnels waren zahlreiche prähistorische Relikte, einschließlich eines goldenen Buches, welches in lokalen Legenden Erwähnung findet. Dieser weit bekannte Schriftsteller war äußerst verblüfft über das Wissen und die Präzision des herrlichen Bauwerkes, welches die Fähigkeiten der der menschlichen Wesen der Jetztzeit übersteigt.

Dänicken fertigte einige Fotos vom Tunnel an, vermied es jedoch, umfangreichere Details preiszugeben. Er gab nur an, er glaube, dass der Tunnel mittels hochtechnologischen Einrichtungen, einschließlich von Superhochtemperaturbohrern mit gerichteten elektronischen Strahlensprengtechnologien herausgeschnitten worden sei, über welche die jetzige Menschheit noch nicht verfüge.

Die kulturhistorische Stätte von Tiahuanaco in Südamerika

Die kulturhistorische Stätte Tiahuanaco, an der Grenze zwischen Bolivien und Peru, liegt auf einem 4.000 m über dem Meer liegenden Plateau, unweit des Titicaca Sees. Sie wurde präzise aus riesigen, dutzende oder sogar einige Hundert Tonnen wiegenden Steinen erbaut. Archäologen entdeckten auch Metallnägel in den Spalten der Steine. Diese Stifte dienten der Befestigung der Steine. Diese Metallstifte wurden vermutlich durch Schmelzen von Eisen, unter Eingießen in die Steingussformen, hergestellt. Am spektakulärsten ist das Steintor. Dieses Tor, einschließlich seines Fundaments, wurde aus einem einzigen Felsen herausgeschnitten. In das Sonnentor der Tiahuanaco Altstadt eingemeißelt sind zwei prähistorische Geschöpfe: „Cuvieronius„ (vergleichbar mit dem heutigen Elefanten) und Toxodon, welche beide vor über 12.000 Jahren ausgestorben sind. Auf dem Sonnentor sind auch Zirkumpolarsterne mit ihren Bahnen dargestellt, welche kompliziert, aber präzise sind. Eine große Menge von Muschelschalen und Versteinerungen von fliegenden Fischen wurden an der kulturhistorischen Stätte von Tiahuanaco ausgegraben, ein Beweis dafür, dass es ursprünglich ein Hafen war, mit Hafenanlagen und Anlegeplätzen. Eine der massiven Hafenanlagen hätte das gleichzeitige Be- und Entladen einiger hundert Schiffe erlaubt. Die Steine, die zum Bau dieser Hafenanlage verwendet wurden, haben ein Einzelgewicht von 100 bis 150 Tonnen. Der größte wog 440 Tonnen. Der peruanische Professor Posnansky, der ein lebenslanges Studium der Tiahuanaco Kultur absolvierte, vermittelte, dass die alte Stadt vermutlich vor etwa 17.000 Jahren erbaut worden war.

Archäologen glauben, dass diese alte Stadt in der Zeit zwischen den Jahren 2030 und 1930 v. Chr. untergegangen ist.

Die Entdeckungen all dieser prähistorischen Überbleibsel sind für uns sehr schwer zu erklären. Im Lichte dieser Mysterien, haben wir gute Gründe, die Geschichte der Menschheit neu zu überdenken.
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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de