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Während das Universum großen Veränderungen unterliegt, tauchen neue astronomische Entdeckungen auf

[14.03.2004]

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler festgestellt, in welch beschleunigtem Ausmaß sich das Universum verändert. Heimlich, still und leise wurde dabei die noch in allen Schulbüchern stehende Urknalltheorie beerdigt.


Der Kosmos, ein sich drehendes Rad...

In der chinesischen Geschichte wurde in alten Zeiten der Kosmos direkt erforscht.
Hier einige Bilder aus dem Kosmos, die jüngst aufgenommen wurden. In der alten chinesischen Kultur wurde stets der Zusammenhang zwischen dem Menschen und dem Kosmos betont.




Mit Hilfe hochauflösender Teleskope haben Astronomen bereits viele erstaunliche und bedeutende Phänomene entdeckt.

Kürzlich haben englische und australische Astronomen unabhängig voneinander neue Beweise entdeckt, dass das Universum seine Ausdehnung beschleunigt.

Berechnungen, die auf diesem Modell basieren, geben die versteckte Energie des Kosmos mit 70 % an, die versteckte Masse mit 25 % und die "gewöhnliche " Masse, also Fixsterne und Planeten, mit 5 % an. Sie fanden auch heraus, dass die Ausdehnung des Universums erst einige Milliarden Jahre nach der von den Wissenschaftlern vermuteten Entstehung des Universums begann.

Es ist immer mehr zu zu sehen, wie genau die moderne Forschung die Erkenntnisse der alten chinesischen Wisssenschaftin vielerlei Hinsicht bestätigt.Gegenwärtig denken Wissenschaftler, dass das Universum vor 15 Milliarden Jahren durch eine große Explosion entstanden sei. Seitdem dehnen sich ständig Galaxien nach Außen aus.

Gemäß gegenwärtiger Theorien sollte die Gravitation, die sie zusammen hält, die Expansion langsamer werden lassen. Jedoch haben 1998 die eben diese Entdeckungen zweier Gruppen von Wissenschaftlern die ganze Welt schockiert. Auf Grund der Helligkeit einiger Supernova (explodierende Sterne großer Masse) in einigen entfernten Galaxien schlossen sie, dass das Maß der Expansion ansteigt. Es war lange Zeit von der wissenschaftlichen Gesellschaft angenommen worden, dass die Beschleunigung der Expansion abnimmt.

Das Forschungsteam aus 27 Astronomen unter der Leitung von Professor George Efstathiou of Cambridge machte Analysen von Bildern von 250.000 Galaxien aus einem gigantischen Raumbereich des Universums. Diese Fotos wurden von einem englisch-australischen Teleskop in Siding Spring Berg, New South Wales in Australien aufgenommen. Indem sie die gegenwärtige Hintergrundstrahlung im Mikrowellenbereich mit der von vor 300.000 Jahren verglichen, fand das englisch-australische Team heraus, dass die Zusammensetzung des Universums auf einfachen geometrischen Prinzipen basiert. Die Ergebnisse haben eine gesteigerte Beschleunigung der Expansion des Universums gezeigt, was sich mit den Funden des früheren Supernova-Teams deckt.
Es wird generell angenommen, dass eine gesteigerte Expansion das Zeichen einer bevorstehenden Explosion ist. Wissenschaftler denken, dass eine bestimmte Art Kraft im Universum existiert, die Sterne und Galaxien wegdrückt. Welche Kraft das ist, wissen sie nicht. Jedoch können sie mathematische Formeln ableiten, um das Phänomen zu beschreiben.

Professor Paul Steinhardt der Princeton Universität und Professor Neil Turok der Cambridge Universität haben kürzlich ein Model präsentiert, dass die Wiederholung der Explosion und die Rekonstruktion des Universums zeigt. Nach ihrer Theorie hat das Universum weder einen Anfang noch ein Ende. Stattdessen folgt es einem konstanten zyklischen Prozess von Geburt zum Sterben. BBC berichtete, dass die Kosmologen, die diese Theorie aufstellten, sagten, dass Universum müsse so sein, um erklären zu können, warum Galaxien und Sterne immer mehr auseinander gebracht werden. Das Universum ist voll von Mysteriösem, wie den Schwarzen Löcher, Quarksternen, und Partikeln, die ständig neu entstehen und in das Nichts verschwinden. Steinhardt glaubt, dass diese Formel vorhersagt, dass das Universum weder Anfang noch Ende besitzt. Das Universum wird aufeinanderfolgende Explosionen erfahren, die immer wieder auftreten werden.
"Die Explosion, die unser Bild andeutet, ist tatsächlich nicht der Neubeginn einer Zeit, sondern nur die Neueste in einer Serie von Explosionen. Während dieser Kreisläufe ist das Universum durch Erwärmung, Ausdehnung, Abkühlung, Stagnation und Leere gegangen, um dann erneut zu expandieren". Gemäß dieser Theorie wird das Universum sich weiter ausdehnen, und dann eine Explosion in einer bestimmten Ecke des Universums erfahren, und alles wird erneuert werden von diesem Neuanfang. Sie zeigten auf, dass das heutige Universum vom Staub des Letzten entstanden sei.

Kürzlich sandte das Hubble Teleskop photographische Bilder zum Spacecenter, welche die Astronomen der Welt schockten. Diese Bilder zeigten den Zusammenprall und die Neubildung von Galaxien und die Geburt von Sternen. Bild 2 zeigt eine Neuaufnahme des Cone Nebels, die vom US-Raumfahrtsbüro am 20. April 2002 veröffentlicht wurde. Wissenschaftler glauben, dass diese Gaswolke neue Sterne gebären wird. Zwei kollidierende Galaxien sind in einem anderen Bild zu sehen, das von den Wissenschaftlern tadpole genannt wird . Ein anderes zeigt die Szene eines Zusammenstoßes zweier Spiralgalaxien, das die Wissenschaftler als Maus bezeichnen . Wissenschaftler glauben, dass die Milchstraße mit einer benachbarten Galaxie zusammenprallen kann. Die kollidierenden Galaxien würden dann eine oval-geformte Galaxie bilden.

Hinzu kommt, dass die NASA am 22. April 2002 gemäß NASAs Chandra Röntgen-Beobachtungsstation ein Bild einer Kollision und Aggregation vom Kopf der Galaxie Arp220 von vor 10 Millionen Jahre lieferte. Die beobachteten Daten zeigten, dass die heftige Kollision eine Masse von neuen Sternen hervorbrachte (Bild 5). Andere Bilder zeigten auch gewaltige Änderungen einschließlich der Neuformation von Galaxien und Sternen (Bild 6).

Auf Grund der neuen astronomischen Funde kann geschlossen werden, dass das gegenwärtige Universum einen kritischen Moment der gesteigerten Ausdehnung erfährt, der Explosion, Rekonstruktion und Formation neuer Sterne. Die gewaltigen beobachteten Änderungen im Universum sind erstaunlich. Gemäß alten chinesischen Theorien sind die Menschen ein integraler Bestandteil der Natur, und Wechsel in der menschlichen Gesellschaft entsprechen einem Wechsel von Phänomenen des Himmelsgewölbe. Wenn diese gewaltigen Wechsel auf unserer Erde widergespiegelt werden, sagen sie vermutlich voraus, dass die Menschen auch bedeutenden Änderungen in der gegenwärtigen Periode unterliegen werden.


Referenzen:
1. The Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Volume 330, No. 2, 21 February
2002.
2. The 2dF (2-degree field) Galaxy Redshift Survey (2dFGRS). More information about the 2dFGRS is available at http://www.mso.anu.edu.au/2dFGRS
3. Space Telescope Science Institute Press Release 2002, http://sites.stsci.edu/pubinfo/pr/2002/11/pr-photos.html
4. NASA news release April 22, 2002, http://www1.msfc.nasa.gov/NEWSROOM/news/releases/2002/02-094.html
5. http://www1.msfc.nasa.gov/NEWSROOM/news/photos/2001/photos01-200.htm








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Erstellt 2003   http://www.china-intern.de