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Das geheime Leben der Pflanzen

[31.07.2006] Cleve Backster, ein amerikanischer Experte auf dem Gebiet der Lügendetektoren, entdeckte 1966 bei der Anwendung eines Lügendetektors zufällig, dass Pflanzen hoch entwickelte emotionale Aktivitäten haben, die denen der Menschen gleichen. Er unternahm dann eine Reihe von Untersuchungen, die die Welt beeindruckt haben.



Pflanzen haben Gefühle!

Eines Tages verband Backster die Sensoren seines Lügendetektors mit den Blättern einer Drachenae, allgemein als Drachenbaum bekannt. Er wollte sehen, wie lange die Blätter für eine Reaktion brauchen würden, wenn er auf die Wurzeln der Pflanze Wasser gießen würde.

Theoretisch sollte die Pflanze ihre Leitfähigkeit verbessern und sich ihr elektrischer Widerstand nach der Aufnahme von Wasser verringern. Die aufgezeichnete Kurve auf dem Papierstreifen sollte nach oben gehen. Aber tatsächlich ging die Kurve nach unten. Wenn ein Lügendetektor an einen menschlichen Körper angeschlossen wird, zeichnet er verschiedene Kurven auf, gemäß den wechselnden Stimmungen des Menschen. Die Reaktion des Drachenbaumes entsprach den Schwankungen bei einer menschlichen Stimmung. Sie schien glücklich darüber zu sein, dass sie Wasser bekommen hatte.

Pflanzen haben ESP


Cleve Backster wollte nun feststellen, ob die Pflanzen noch irgendwelche anderen Reaktionen zeigen. Er wusste aus früheren Experimenten, dass es, um eine starke Reaktion bei einer Person zu erzeugen, eine gute Methode ist, die Testperson zu bedrohen. Deshalb tauchte Backster die Blätter der Pflanze, die an den Lügendetektor angeschlossen war, in heißen Kaffee. Es erfolgte keine Reaktion. Dann dachte er an eine erschreckendere Sache: die Blätter mit einer Flamme verbrennen. Noch bevor er die Streichhölzer holen ging, erschien rapide eine deutliche Kurve auf dem graphischen Papier. Als er mit den Streichhölzern zurückkam, sah er, dass noch ein weiterer Spitzenausschlag auf dem Papier erschienen war. Es war anzunehmen, dass die Pflanze wieder einen Schreck bekam, als sie sah, dass er wirklich zu dem Verbrennen entschlossen war. Wenn er Unentschlossenheit zeigte oder in seiner Absicht zögerte, die Pflanze verbrennen zu wollen, waren die auf dem Detektor registrierten Reaktionen, nicht so akut. Wenn er nur vorgab, die Pflanze verbrennen zu wollen, gab die Pflanze beinahe keine Reaktion ab. Die Pflanze schien sogar in der Lage, wahre von vorgetäuschten Bedrohungen zu unterscheiden. Backster wäre fast auf die Straße gelaufen und hätte gerufen: „Pflanzen können denken! Pflanzen können denken!“ Durch dieses erstaunliche Experiment wurde sein Leben für immer verändert.


Später, als Backster und seine Kollegen im ganzen Land Experimente mit verschiedenen Instrumenten und unterschiedlichen Pflanzen vorstellten, konnten sie ähnliche Ergebnisse beobachten. Sie entdeckten, dass dieselben Messwert-Ausschläge aufgezeichnet werden konnten, wenn die Blätter abgerupft oder in Stücke geschnitten wurden und wenn diese Stücke in die Nähe der Elektroden eines Lügendetektor gelegt wurden. Wenn ein Hund oder eine unfreundliche Person plötzlich hereinkam, reagierten die Pflanzen auch messbar.


Pflanzen sind Experten im Aufdecken von Lügen


Im Allgemeinen werden bei Versuchen mit Lügendetektoren die Elektroden mit einem Subjekt verbunden, und dem Subjekt werden dann sorgfältig entworfene Fragen gestellt. Jeder hat eine klare Seite, die normalerweise „Gewissen“ genannt wird. Deshalb, egal wie viele Entschuldigungen und Gründe einer von sich gibt, wenn er lügt, obwohl er eine schlechte Tat begangen hat, weiß diese Person die Wahrheit selbst genau. Durch die Anspannung verändert sich das elektrische Feld des Körpers, und diese Veränderungen des Feldes sind es, die die Apparatur anzeigt.


In einem Experiment verband Backster den Lügendetektor mit einer Pflanze, und stellte dann einer Testperson einige Fragen. Er entdeckte dabei, dass die Pflanze unterscheiden konnte, ob die Person lügt oder nicht. Er fragte die Person, in welchem Jahr er geboren wäre und gab ihr sieben Wahlmöglichkeiten. Vorher bat er sie, alle Möglichkeiten zu verneinen, auch die richtige. Als die Person `nein´ zu der korrekten Jahreszahl sagte, reagierte die Pflanze, was mit einem Ausschlag der Nadel auf dem Graphikpapier angezeigt wurde.


Dr. Aristide Esser, der medizinische Direktor des staatlichen Rockland Krankenhauses in New York, wiederholte ein Experiment, wobei er einen Mann bat, unkorrekte Antworten vor einer Pflanze zu geben, die er ernährt und umsorgt hatte, seit sie ein Setzling war. Die Pflanze gab seinem Besitzer überhaupt keine Chance zur Lüge. Unkorrekte Antworten wurden alle mit einem Kurvenausschlag angezeigt. Esser, der Backster zunächst nicht geglaubt hatte, erkannte nun, dass Backsters Ergebnisse stimmten.


Pflanzen können Menschen erkennen


Mit der Absicht zu testen, wie gut eine Pflanze Dinge unterscheiden könne, verband Backster in einem weiteren Experiment sechs Studenten die Augen, und bat sie, Lose aus einem Hut zu ziehen. Eines der Lose enthielt Anweisungen, eine Pflanze mit der Wurzel auszureißen, und sie durch Treten zu zerstören.

Die Tat sollte derjenige, der das Los mit dieser Anweisung gezogen hatte, alleine durchführen, und keiner, einschließlich Backster, konnten wissen, wer die Tat durchgeführt hatte. Auf diese Weise könnte die Testpflanze nicht aus den Gedanken der anderen Leute ablesen, wer ihr „Killer“ war. Das Experiment wurde so angeordnet, dass niemand - außer der Pflanze selbst - der exklusive Zeuge war.

Nachdem die verbliebene Pflanze hinterher an den Lügendetektor angeschlossen wurde, wurden alle Studenten gebeten, an ihr vorbei zu gehen. Die Pflanze reagierte bei fünf der Vorübergehenden nicht, aber als der Student, der das „Verbrechen“ begangen hatte, vorbei ging, begann die Nadel der elektronischen Anzeige wie wild auszuschlagen. Mit diesem Experiment bewies Backster, dass Pflanzen in der Lage sind, sich an eine Person oder Sache, die ihnen Schaden zufügte, zu erinnern und sie zu identifizieren.


Fernwahrnehmung


Pflanzen haben enge Beziehungen zu ihren Besitzern. Zum Beispiel fand Backster an Hand der Aufzeichnungen der Detektoren, dass alle seine Pflanzen Reaktionen zeigten, als er von New Jersey nach New York zurückkehrte. Er fragte sich, ob sich die Pflanzen vielleicht erleichtert fühlten oder ihn wegen seiner Rückkehr „willkommen“ hießen.

Er stellte fest, dass der Zeitpunkt der Reaktion der Pflanzen, der Moment war, als er sich entschlossen hatte, nach New York zurückzukehren.

Sensibilität zum Leben auf mikroskopischer Ebene


Backster entdeckte, dass stets dieselben bestimmten Kurven aufgezeichnet werden konnten, wenn Pflanzen scheinbar den Tod irgendeines lebenden Gewebes, mitunter sogar nur auf der Ebene einzelner Zellen, wahrgenommen hatten. Er bemerkte dies nebenbei, als er etwas Marmelade in seinen Joghurt mixte. Scheinbar hatten die Konservierungsstoffe der Marmelade einige lebende Lactobazillen des Joghurts getötet, und die Pflanzen konnten dies spüren. Backster fand auch Reaktionen der Pflanzen, als er heißes Wasser ins Spülbecken einließ. Es schien, als reagierten sie auf den Tod der verbrühten Bakterien im Abfluss. Um diese Beobachtung zu prüfen, führte er weitere Experimente durch und fand heraus, dass sehr starke Reaktionen der Pflanzen aufgezeichnet werden konnten, als er Salzwasser Garnelen mittels eines automatischen Mechanismus, der keine menschlichen Eingriff erforderte, in heißes Wasser eintauchen ließ.


Der Herzschlag eines Eies


Durch einen weiteren Zufall stellte Backster eines Tages Reaktionen bei den Pflanzen fest, als er ein Ei aufschlug. Er beschloss, ein entsprechendes Experiment fortzuführen und verband ein Ei mit dem Detektor Equipment. Nach neun Stunden zeigten die Aufzeichnungen auf der Papierrolle die Herzschläge eines embryonalen Kükens an – 160 bis 170 Schläge die Minute. Die gleichen, wie die eines Hühnerembryos, das sich drei bis vier Tage in einem Brutkasten befand. Jedoch war das Ei ein unbefruchtetes, in einem Geschäft gekauftes Ei. Es gab keinen Lebenskreislauf in ihm. Wie war der Puls des Eies zu erklären?


In Experimenten an der medizinischen Schule der Yale Universität aus den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts, hat der spätere Professor Harold Saxton Burr gewisse Energiefelder um Pflanzen, Bäume, Menschen und Zellen herum entdeckt. Backster dachte, dass Burrs Experimente einen Zugang zu seinem Ei-Experiment ermöglichen könnten und beschloss, seine Pflanzen Experimente eine Weile beiseite zu legen und die Bedingungen seines Ei-Experimentes zu erforschen und wie sich seine Entdeckungen zur Frage des Ursprungs des Lebens verhielten.


Referenzen:

The Secret Life of Plants von Peter Tompkins und Christopher Bird
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