Er fuhr nachts, bewacht von der chinesischen Armee. Jeder im Zug war
mit Handschellen an einer speziell dafür angefertigten Handschiene an
der Decke angekettet, wie Hühner auf einem Grill."
Der Zeuge bestätigte die Berichte über ein
Konzentrationslager im Sujiatun Distrikt der Stadt Shenyang in China.
Zwei weitere Zeugen - ein Journalist und eine Krankenschwester aus
Shenyang - befürchten, dass kein Häftling dieses Konzentrationslager
jemals lebend verlassen konnte. In Shenyang befindet sich auch das
China International Organ Transplant,
eines der größten Transplantationszentren Chinas. Der Zeuge berichtete
von weiteren großen Lagern in den nördlichen Provinzen Heilongjiang,
Jilin und Liaoning.
Der Militärarzt wies darauf hin, dass es der Verkauf von
Organen und anderen Körperteilen der Gefangenen sei, der diese Lager
lukrativ mache. "Falun Gong-Übende [...] werden nicht mehr als Menschen
betrachtet, sondern als Rohmaterial für kommerzielle Produkte",
erzählte er der
Epoch Times. "Man muss verstehen, [...] das
Zentralkomitee der Chinesischen Kommunistischen Partei beschloss, Falun
Gong-Übende als 'Klassenfeinde' zu behandeln und sie in jeder
wirtschaftlich profitablen Weise zu verwenden."
Laut Aussage des Militärarztes wurden im Sujiatun Lager
Anfang 2005 über 10.000 Personen festgehalten. Zurzeit läge die Anzahl
jedoch bei 600-750. Viele wurden "in andere Konzentrationslager
verfrachtet", möglicherweise als Reaktion auf die bisherigen
Medienberichte.
Der Zeugenaussage zufolge bahnte die Kommunistische
Partei schon im Jahr 1962 den Weg für die jetzt weit verbreitete
"Ernte" der Organe von Gefangenen. Ein Dokument der Zentralen
Militärskommission der KPC, verlieh den lokalen Regierungen die
Autorität "Recycling Einheiten" zu errichten, welche die Verbrecher in
der Militärzone "verwerten". Dies sollte "der Entwicklung des Bedarfes
des Staates und des Sozialismus entsprechend geschehen." Darauf folgte
im Jahr 1984 eine Gesetzesänderung, welche zu einer völlig legalen
Entnahme der Organe von Verbrechern führte.
Zusätzlich behalten
vermutlich viele Krematorien in China die ihnen anvertrauten Leichen,
anstatt diese zu verbrennen und versenden die Körper in geheimen
Netzwerken. Der Zeuge sagte, "in vielen Fällen kommt die Asche, welche
den Familien der Exekutierten gegeben wird von Tieren oder von den
Leichen anderer Menschen", wobei die tatsächliche Leiche für viel Geld
an staatseigene Unternehmen verkauft werde. Diese werden als
"Rohmaterial" ffür eine Anzahl von "Produkten" verwandt.
Krankenhausmitarbeiter bestätigen die Vorwürfe
Die "World Organization to Investigate the Persecution of Falun Gong"
(WOIPFG) teilte am 30. März mit, dass ihre Ermittler mit
Krankenhauspersonal aus acht Provinzen Chinas gesprochen hätten. Jeder
einzelne sagte aus, dass für Transplantationen verwendete Organe
tatsächlich von gefangenen Falun Gong-Praktizierenden stammten.
"Der Bericht des dritten Zeugen reiht sich ein in die
wachsende Liste von grauenvollen und detaillierten Enthüllungen, die
nahe legen, dass unsere schlimmsten Befürchtungen wahr sind: Falun
Gong-Praktizierende und andere politische Gefangene werden in
Konzentrationslagern in ganz China gefangen gehalten und für ihre
Organe durch die Handlanger des kommunistischen Regimes getötet", sagt
Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Gong Informationszentrums. "Die
Aussagen stimmen mit der in der KPC-Vergangenheit zu beobachtenden
Verachtung menschlichen Lebens überein. Wir wenden uns an alle
Regierungen, Medien und einschlägigen Organisationen, hervorzutreten
und für eine ausführliche und unnachgiebige Untersuchung zu sorgen."
Die Berichte der Zeugen - siehe Rubrik China:
www.dieneueepoche.com,
www.theepochtimes.com
Für weitere Informationen wenden Sie sich
bitte an:
Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532; Andrea Fischer Tel.: 030-7523594, Mobil: 0160-95012757
Internet:
www.faluninfo.de; Email: info@falungong.de