Von 12 ähnlichen Fällen wurde ebenfalls berichtet. Am ersten August verkündete das Gesundheitsamt der Qinghai-Provinz, dass es einen Fall entdeckt hätte, der vermutlich als Pest einzuordnen wäre; es bestätigte positive Testergebnisse nach 48-stündiger Überprüfung. Der verstorbene Mann ist ein 32 Jahre alter Schäfer. Die anderen elf Fälle waren alle Verwandte des Opfers. Sie sind unter Quarantäne und in ein spezielles Krankenhaus verlegt worden. Die Umgebung der Stadt Zhiketan ist abgeriegelt worden. Die Qinghai-Gesundheitsabteilung fordert Bürger mit Symptomen wie Fieber, Husten auf, die lokalen Krankenhäuser aufzusuchen. Pest (Lat.: pestis) ist eine virulente Infektionskrankheit, auch schwarzer Tod genannt. Klinische Symptome sind hohes Fieber, Lymphknotenschwellung und -schmerz, Bluten, Lungenentzündung, etc. Die Krankheit wurde vor über 2000 Jahren bereits erwähnt. Es hat drei Pandemien gegeben: die erste im 6. Jahrhundert, vom Mittelmeer nach Europa, die zweite nach 1347 und die dritte im 17. Jahrhundert während des 30-jährigen Krieges.
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Laut neuesten Meldungen sind nunmehr bereits drei Tibeter dem Schwarzen Tod erlegen. Im Umkreis von 28 km wurden Armeekontrollpunkte errichtet, niemand darf außerhalb dieser Zone sein. In der Stadt selbst ist das öffentliche Leben zum erliegen gekommen, die Bevölkerung verkriecht sich in ihren Häusern.
Die Krankheitserreger wurden wahrscheinlich aus Unachtsamkeit aus einem Armeeforschungszentrum in der Nähe freigelassen, das aus Pesterregern neue Waffen entwickelt.